Christian Gehlsen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Christian Gehlsen (* 25. September 1942[1] in Halle (Saale)) ist ein ehemaliger deutscher Politiker.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1961 bis 1966 studierte Gehlsen Theologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Er war von 1968 bis 1972 als Pastor, danach bis 1975 als Krankenpfleger und danach bis 1990 als Heimleiter des Wichernheims der Diakonie in Frankfurt (Oder) tätig.[2]

Vor der Wende saß Gehlsen für die CDU im Bezirkstag des Bezirkes Frankfurt (Oder). 1987 trat er jedoch aus der CDU aus. Zur Wendezeit war er im Neuen Forum aktiv.[1] 1990 wurde Gehlsen Mitglied der Stadtverordnetenversammlung von Frankfurt (Oder). Von 1990 bis 1994 war er Beigeordneter für Soziales. Bei der Landtagswahl in Brandenburg 1994 gelang es ihm, über die Landesliste der (PDS) als Parteiloser in den Landtag einzuziehen. Am 31. Dezember 1998 schied er jedoch vorzeitig aus.[2] Für ihn rückte Kerstin Meier nach.

Gehlsen war in der Evangelischen Hoffnungskirchengemeinde Oderbruch-Süd in Sachsendorf aktiv und pflegte bis zur Rente Kranke im Hospiz und Klinikum Frankfurt (Oder).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Doris Steinkraus: "Ich bin noch immer ein Lehrling des Lebens". In: Märkische Oderzeitung vom 26. September 2012, abgerufen am 16. Juli 2019.
  2. a b Christian Gehlsen. In: Parlamentsdokumentationssystem Brandenburg (PARLDOK-BB)