Christian Gottlieb Gumpelzhaimer

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Christian Gottlieb Gumpelzhaimer (* 22. Juli 1766 in Regensburg; † 17. Februar 1841 ebenda) war ein deutscher Jurist und Historiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gumpelzhaimer stammte aus einer Regensburger Patrizier-Familie und studierte Jura in Göttingen. Er praktizierte am Reichshofrat in Wien und wurde 1790 mecklenburgischer Gesandtschaftssekretär am Immerwährenden Reichstag zu Regensburg. 1793 wurde er Hofrat und vertrat beim Kongress von Rastatt die Mandate von 14 Reichsständen. 1805 wurde er Legationsrat. 1813 beendete er seine bewegte diplomatische Laufbahn und widmete sich archäologischen Studien. Er gründete auf Anregung König Ludwigs I. mit Freunden den „Historischen Verein des Regenkreises“, welchen er auch als Vorstand bis zu seinem Tod am 17. Februar 1841 leitete. In der Zeitschrift des 1838 in „Historischer Verein für Oberpfalz und Regensburg“ umbenannten Vereins sind die meisten Abhandlungen Gumpelzhaimers erschienen, u. a. sein Hauptwerk unter dem Titel: „Regensburgs Geschichte, Sagen und Merkwürdigkeiten von den ältesten bis auf die neuesten Zeiten“, 1830–38, in 4 Bänden.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]