Christian Linder

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Christian Linder (* 9. Februar 1949 in Lüdenscheid) ist ein deutscher Schriftsteller; Essayist, Kritiker und Hörspielautor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christian Linder studierte in Bonn Philosophie und Literaturwissenschaft. Seit 1974 Autor des Deutschlandfunks, arbeitete er von Köln aus auch fürs Feuilleton und Literaturblatt der Süddeutschen Zeitung, schrieb Reisereportagen für die Frankfurter Allgemeine Zeitung und Hörspiele für den WDR. Förderpreis für Literatur des Landes Nordrhein-Westfalen und Förderpreis der Stadt Köln. Er veröffentlichte unter anderem im DuMont Buchverlag einen Band mit Reiseerzählungen, Die Burg in den Wolken. Blicke ins Rheintal und anderswohin und im Verlag Matthes & Seitz Berlin Der Bahnhof von Finnentrop. Eine Reise ins Carl Schmitt Land, eine Biographie über Heinrich Böll: Das Schwirren des heranfliegenden Pfeils, den Essayband Noten an den Rand des Lebens. Portraits und Perspektiven und zuletzt das Capriccio Sommermusik. Ein Liebestraum Franz Liszts

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bücher
  • Schreiben & Leben, Köln 1974 (Verlag Kiepenheuer & Witsch)
  • Drei Tage im März (zusammen mit Heinrich Böll), Köln 1975 (Verlag Kiepenheuer & Witsch)
  • In Sachen Wallraff (Hrsg.), Köln 1975 (Verlag Kiepenheuer & Witsch)
  • Die Träume der Wunschmaschine, Reinbek 1981 (Rowohlt Verlag)
  • Heinrich Böll. Schreiben & Leben 1917 - 1985, Köln 1986 (Verlag Kiepenheuer & Witsch)
  • Die Burg in den Wolken. Blicke ins Rheintal und anderswohin, Köln 2001 (DuMont Buchverlag)
  • Der Bahnhof von Finnentrop. Eine Reise ins Carl Schmitt Land, Berlin 2008 (Matthes & Seitz Berlin)
  • Das Schwirren des heranfliegenden Pfeils. Heinrich Böll. Eine Biographie, Berlin 2009 (Matthes & Seitz Berlin)
  • Noten an den Rand des Lebens. Portraits und Perspektiven, Berlin 2011 (Matthes & Seitz Berlin)[1]
  • Sommermusik. Ein Liebestraum Franz Liszts. Capriccio, Berlin 2011 (Matthes & Seitz Berlin)
Hörspiele
  • Die Krankheit der Phantasie (WDR 1977)
  • Das Reich der Lichter (WDR 1978)
  • Unsere Träume vom privaten Leben (WDR 1980)
  • Noten an den Rand des Lebens (WDR 1982)
  • Um aufs Neue der Verführung zu verfallen (WDR 1983) und
  • Der Tod des letzten Schriftstellers (WDR 1984).

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.matthes-seitz-berlin.de/scripts/buch.php?ID=434