Christine Nippoldt

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Christine Nippoldt (* 1979 in Regensburg; geb. Goppel) ist eine deutsche Illustratorin und Autorin. Ihre Bücher für Kinder veröffentlicht sie oft unter dem Künstlernamen Lilli L'Arronge.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit 18 Jahren schreibt und illustriert sie ihr erstes Kinderbuch „Lisa und der Strudelmann“, das die Regensburger Sagenwelt um einen neuen Charakter ergänzt. 1999 bis 2004 studiert sie Visuelle Kommunikation an der Bauhaus-Universität Weimar[2] u. a. bei Professor Werner Holzwarth. In dieser Zeit dreht sie gemeinsam mit Miriam Visaczki u. a. den Kurzfilm „Das Mädchen, er und der Ort“[3], der auf internationalen Kurzfilmfestivals läuft. 2004 schließt sie ihr Studium erfolgreich mit dem Kinderbuch „Luis, die erste Laus im Weltall“ ab. 2004 bis 2005 besucht sie für zwei Gastsemester die Fachhochschule Münster mit dem Schwerpunkt Kinderbuchillustration. 2006 gründet sie gemeinsam mit anderen Kreativen die Ateliergemeinschaft Hafenstraße 64[4] in Münster. Von dort arbeitet sie freiberuflich für unterschiedliche Auftraggeber und Verlage. Jedes Jahr im November präsentieren die Künstler/innen der Hafenstraße 64 ihre aktuellen Werke beim „TaTü“, dem Tag der offenen Tür.[5] Gemeinsam mit ihrem Mann Robert Nippoldt und seiner Schwester Astrid Nippoldt arbeitet sie gelegentlich an Projekten unter dem Label „Studio Nippoldt“.[6] Außerdem unterstützt sie Robert Nippoldt bei seinen Buchprojekten, z. B. coloriert sie 2010 seine Zeichnungen für das Buch Hollywood in den 30er Jahren. Über die Entstehung des Buches drehen sie zusammen den Kurzfilm „The Book Artist“. In enger Zusammenarbeit mit der Autorin Kathrin Schrocke illustriert Christine Nippoldt 2016 das Buch „Schattige Plätzchen“. Es ist im Auftrag des Psychotraumzentrums der Bundeswehr entstanden und soll Kindern von Soldaten mit posttraumatischer Belastungsstörung helfen. Christine Nippoldts Werke umfassen zahlreiche Kinderbücher, illustrierte Bücher für ein erwachsenes Publikum, sowie Kurzfilme und Animationsfilme. Ihre Bücher sind mittlerweile in 20 Sprachen übersetzt. Die englische Übersetzung von „Ich Groß, Du Klein“ kommt 2017 unter die Finalisten des Kirkus Awards, USA.[7][8]

Bücher (veröffentlicht unter Christine Nippoldt / Christine Goppel)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bücher (veröffentlicht unter Lilli L’Arronge)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurzfilme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Mädchen, er und der Ort zusammen mit Miriam Visaczki, Weimar 2001
  • Flavie und Ruth[15] zusammen Miriam Visaczki, Weimar 2002
  • Das Akademische Viertel Animation, zusammen mit Aike Arndt, ARTE, Karambolage, 2013
  • The Book Artist[16][17] zusammen mit Robert Nippoldt, Sven Kirsten, Christian Manchen, Münster 2014
  • Schlöppmanns Hut[18] zusammen mit Robert Nippoldt, Musik: Philip Ritter, Trio Größenwahn, Münster 2020

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lilli L'Arronge bei Jacoby & Stuart
  2. Uni Weimar Erfolge
  3. Filmportal: „Das Mädchen, er und der Ort'“
  4. Website Ateliers Hafenstraße
  5. Westfälische Nachrichten: Tag der offenen Tür
  6. Website Studio Nippoldt
  7. Kirkus Prize Finalist 2017: Me tall, you small
  8. Jacoby & Stuart: Kirkus Prize „Me tall, you small“
  9. Kernverlag: Lisa und der Strudelmann
  10. Stadtheimatpfleger Regensburg: Lisa und der Strudelmann
  11. Das Buch auf der Website von Robert Nippoldt
  12. Das Buch bei der Büchergilde Gutenberg
  13. Westfalenpost: „Autorin lässt Berleburg im Chaos versinken“
  14. Welt: „Wenn Vati heimkommt und nicht mehr lachen kann“
  15. AG Kurzfilm: „Flavie und Ruth“
  16. IMDB: „The Bookartist“
  17. Westfälische Nachrichten: „Illustrator Robert Nippoldt verfilmt die Geschichte seines Erfolgsbuches“
  18. Münstersche Zeitung: „Stummfilm pointiert Familien- und Künstler-Dasein in Corona-Zeiten“