Christmas (Band)

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Christmas
Christmas live in Saarbrücken 2017
Christmas live in Saarbrücken 2017
Allgemeine Informationen
Herkunft St. Wendel, Deutschland
Genre(s) Punk
Gründung 2010
Website christmas66606.bandcamp.com
Aktuelle Besetzung
Max Motherfucker
Tommy Crack
Roger Ginger
Äxl Export
Ehemalige Mitglieder
Bass
Nadine Mötherfucker

Christmas ist eine deutsche Punkband aus St. Wendel.

Bandgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christmas wurde 2010 von Max Mötherfucker zusammen mit anderen Bandmitgliedern gegründet. Das Line-up hatte zahlreiche Wechsel, so wurde der Schlagzeug-Posten mehrmals besetzt. Die Band machte sich zunächst als Liveband in Saarland und Umgebung einen Namen und trat unter anderem mit Turbonegro, Black Flag und Kotzreiz auf. 2011 erschien die selbstfinanzierte Debüt-EP Satanic Rock als 10", CD und MC. Unter anderem gab es auch eine streng limitierte Holzbox unter dem Titel Christmas Bloody Christmas.[1] Danach kamen Tommy Crack als Gitarrist und Nadine Mötherfucker als Bassistin in die Band.[2][3]

2012 folgte eine Picture Disc mit der Band Bronson Norris zusammen und eine Split-7" mit Dead Scarlet. 2013 veröffentlichte die Band einen Track auf dem Turbonegro-Tributalbum Omega Motherfuckers. Im gleichen Jahr erschien das Debütalbum Appetite for Selfdestruction über Kidnap Music. Im Outro ist Happy Tom von Turbonegro zu hören. Am 8. Mai 2015 erschien ihr zweites Album Loose Your Illusion, wieder auf Kidnap Music.

2017 stieg Nadine Mötherfucker aus der Band aus.[4]

Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Mitglieder der Turbojugend startete man zunächst mit Turbonegro-lastigen Punkrock, um danach einen eigenen Stil zu entwickeln. Als weitere Einflüsse benennt die Band Glampunk im Stile der Trashcan Darlings, Streetpunk wie Poison Idea und Leftover Crack sowie Hardcore Punk im Stile von Negative Approach.[5] Die Band spielt schnellen Punkrock, der Gesang erinnert zuweilen an 1980er Hardcore Punk. Die Texte behandeln überwiegend subkulturtypische Themen wie Sex, Drogen und Skateboarding. Ihren Stil bezeichnen sie selbst als „Satanic Rock“.[6][7][8]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2013: Appetite for Selfdestruction (LP/CD/MC, Kidnap Music / Wooaaargh / Last Exit Music)
  • 2015: Lose Your Illusion (LP/CD, Kidnap Music)

Singles und EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2011: Satanic Rock (EP, Eigenproduktion)
  • 2012: Split-12" mit Bronson Norris (Kidnap Music)
  • 2013: The Harder You Push The Better It Feels (Split-7" mit Dead Scarlet, Eigenproduktion)
  • 2016: Rebuild Babylon (7’’/Digital, Last Exit Music)
  • 2017: Split-LP mit Tony Gorilla und Marechal (onesided, Eigenproduktion)

Samplerbeiträge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2013: Ride with Us auf Omega Motherfuckers (2CD, Self Destructo Records)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Christmas – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jörg Mechenbier: CHRISTMAS: Christmas Bloody Christmas. In: Ox-Fanzine. Nr. 100, 2012 (ox-fanzine.de).
  2. Chris Crusoe: Christmas: Song-Premiere und Interview! Bierschinken.net, 15. September 2013; abgerufen am .
  3. Christmas. Subkultura-Booking.eu; abgerufen am .
  4. Letzte Konzerte mit Nadine bei Christmas – Köln/Limbach am 12. und 13. Mai 2017. Awayfromlife.com, 8. Mai 2017; abgerufen am 3. Juni 2017.
  5. Tim Masson: CHRISTMAS: Satanische Rock’n’Roll-Exzesse. In: Ox-Fanzine. Nr. 116, 2014 (ox-fanzine.de [PDF]).
  6. Chris Crusoe: Review zu Satanic Rock. Bierschinken.net; abgerufen am 8. April 2015.
  7. Chris Crusoe: Christmas – Appetite For Selfdestruction. Bierschinken.net; abgerufen am 8. April 2015.
  8. Joachim Hiller: CHRISTMAS: Appetite For Selfdestruction. In: Ox-Fanzine. Nr. 110, 2013 (ox-fanzine.de).