Christoffelkathedraal

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Teilansicht der Nordseite der Kathedrale
Christophorus-Kathedrale in Roermond, vom Marktplatz aus
Seitenansicht
Blick auf Chor und Altar der Kathedrale

Die Christoffelkathedraal in Roermond, Niederlande, ist die Bischofskirche des Bistums Roermond. Sie ist dem heiligen Christophorus geweiht.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kathedrale liegt am Marktplatz, in der Nähe der Maas und eines Maas-Altarms, an einer Fußgängerunterführung, die zum Outletcenter führt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem 1410 begonnenen Bau der zunächst als Basilika auf kreuzförmigem Grundriss projektierten Christoffelkerk sollte eine außerhalb der Mauern der Stadt Roermond gelegene ältere Pfarrkirche ersetzt werden. Noch während des 15. Jahrhunderts änderte man die Baupläne; der Chor wurde als dreischiffige Halle fertiggestellt, das Kirchenschiff wurde fünfschiffig ausgeführt.

Die Fertigstellung des Baues erfolgte im Verlaufe des 16. Jahrhunderts. 1661 wurde die Kirche zur Bischofskirche des 1559 eingerichteten Bistums Roermond erhoben.

Im Zweiten Weltkrieg trug die Kirche schwer Schäden davon, als deutsche Truppen am Tag vor der Befreiung der Stadt durch alliierte Truppen den 78 m hohen, in den Westteil des Kirchenschiffes eingebauten Turm sprengten. Der Turm wurde nach dem Krieg in alter Form wiederhergestellt. Das Erdbeben im Raum Roermond im Jahre 1992 führte zu erneuten Schäden. Eine neuerliche, umfassende Renovierung erfolgte in den Jahren 2005 bis 2007.

Ausstattung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus dem 13. Jahrhundert stammt das so genannte Dalheimer Kreuz, welches nach der Säkularisation des Dalheimer Zisterzienserinnenklosters 1804 in den Besitz der Kathedrale überging.

Auf der Spitze des Turms befindet sich eine 3,57 Meter hohe vergoldete Statue des heiligen Christophorus. Im Turm hängen fünf Glocken.

Orgel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Orgel wurde 1957 von der Orgelbaufirma L. Verschueren erbaut. Das Instrument hat 51 klingende Register (zuzüglich einer Transmission in das Pedal auf drei Manualen und Pedal).[1]

I Hoofdwerk C–
1. Prestant 16′
2. Prestant 8′
3. Openfluit 8′
4. Nachthoorn Gedekt 8′
5. Octaaf 4′
6. Koppelfluit 4′
7. Prestantkwint 223
8. Superoctaaf 2′
9. Cornet V 8′
10. Mixtuur IV-VI
11. Scherp III-IV
12. Bombarde 16′
13. Trompet 8′
14. Schalmei 4′
II Zwelwerk C–
15. Roerfluit 16′
16. Holpijp 8′
17. Salicionaal 8′
18. Zweving 8′
19. Prestant 4′
20. Baarpijp 4′
21. Roerkwint 223
22. Zwegel 2′
23. Terts 135
24. Mixtuur IV-VI
25. Cimbel III-IV
26. Dulciaan 16′
27. Trompet harm. 8′
28. Musette 4′
III Kroonwerk C–
29. Bourdon 8′
30. Kwintadeen 8′
31. Principaal 4′
32. Blokfluit 4′
33. Spitskwint 223
34. Doublette 2′
35. Nachthoorn 1′
36. Tertiaan II
37. Scherp III-IV
38. Kromhoorn 8′
39. Regaal 4′
Pedaal C–
40. Contrebas 16′
41. Subbas 16′
42. Zachtbas (= Nr. 29) 16′
43. Kwintbas 1023
44. Octaafbas 8′
45. Gedektbas 8′
46. Koraalbas 4′
47. Fluitbas 4′
48. Ruispijp III-IV
49. Bazuin 16′
50. Trompet 8′
51. Klaroen 4′
52. Cornet 2′
  • Koppeln: II/I (auch als Sub- und Superoktavkoppel), III/I, III/II, I/P, II/P, III/P (auch als Superoktavkoppel)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Informationen zur Orgel

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Christoffelkathedraal – Sammlung von Bildern

Koordinaten: 51° 11′ 47″ N, 5° 59′ 4″ O