Christoph Kühberger

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Christoph Kühberger (* 1975) ist ein österreichischer Historiker, Geschichts- und Politikdidaktiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kühberger studierte Geschichte, Italianistik und Pädagogik auf Lehramt an der Universität Salzburg und der Università degli Studi di Perugia. Seit 2000 lehrte er an Gymnasien. 2003 wurde er an der Universität Salzburg mit einer kulturhistorischen Dissertation zum Dr. phil. promoviert. Von 2004 bis 2006 war er als Geschichtsdidaktiker am Historischen Institut der Universität Greifswald tätig. 2006 wurde er Mitarbeiter an der Zentralen Arbeitsstelle für Geschichtsdidaktik und Politische Bildung am Fachbereich Geschichte der Universität Salzburg. 2008/09 war er Professor für Vergleichende Neuere und Neueste europäische Kulturgeschichte am Institut für Geschichte der Universität Hildesheim. 2010 habilitierte er sich am Fachbereich für Erziehungs- und Sozialwissenschaften ebendort und erhielt die venia legendi für Neuere und Neueste Geschichte und ihre Didaktik. Seit 2009 ist er Vizerektor für Sozial- und Gesellschaftswissenschaften an der Pädagogischen Hochschule Salzburg und stellvertretender Leiter der Zentralen Arbeitsstelle für Geschichtsdidaktik und Politische Bildung. 2013 wurde er Leiter der Nachfolgeeinrichtung Bundeszentrum für Gesellschaftliches Lernen. Von 2014 bis 2017 war Kühberger Hochschulprofessor für Geschichts- und Politikdidaktik an der Pädagogischen Hochschule Salzburg. Seit 2017 ist er Universitätsprofessor für Geschichts- und Politikdidaktik am Fachbereich Geschichte der Universität Salzburg.[1] Seine Forschungsschwerpunkte sind Neue Kulturgeschichte, Transcultural Studies und Theorie/Ethik/Didaktik der Geschichte und Politik. Er ist u. a. Mitglied der Internationalen Gesellschaft für Geschichtsdidaktik. Im Studienverlag in Innsbruck ist er Mitherausgeber der Reihe Österreichische Beiträge zur Geschichtsdidaktik.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Faschistische Selbstdarstellung. Eine Retortenstadt Mussolinis als Bühne des Faschismus (= Akademische Abhandlungen zur Geschichte). VWF, Berlin 2001, ISBN 3-89700-305-8.
  • Historische Armutsforschung. Eine Perspektive der neuen Kulturgeschichte unter besonderer Berücksichtigung Salzburger Quellen des 20. Jahrhunderts (= Akademische Abhandlungen zur Geschichte). VWF, Berlin 2004, ISBN 3-89700-411-9.
  • Metaphern der Macht. Ein kultureller Vergleich der politischen Feste im faschistischen Italien und im nationalsozialistischen Deutschland. Lit, Berlin u. a. 2006, ISBN 3-8258-9110-0.
  • mit Clemens Sedmak: Ethik der Geschichtswissenschaft. Zur Einführung. Turia + Kant, Wien 2008, ISBN 978-3-85132-480-8.
  • Kompetenzorientiertes historisches und politisches Lernen. Methodische und didaktische Annäherungen für Geschichte, Sozialkunde und politische Bildung (= Österreichische Beiträge zur Geschichtsdidaktik. Bd. 2). Studienverlag, Innsbruck u. a. 2009, ISBN 978-3-7065-4702-4.
  • mit Elfriede Windischbauer: Individualisierung und Differenzierung im Geschichtsunterricht. Offenes Lernen in Theorie und Praxis (= Geschichte unterrichten). Wochenschau-Verlag, Schwalbach 2012, ISBN 978-3-89974-738-6.
  • Globalgeschichte als Vernetzungsgeschichte: Geschichtsunterricht im Mehr-Ebenen-System (= Historische Europa-Studien. Bd. 8). Olms, Hildesheim u. a. 2012, ISBN 978-3-487-14820-5.
  • mit Elfriede Windischbauer: Individualisierung und Differenzierung im Politikunterricht. Offenes Lernen in Theorie und Praxis (= Politik unterrichten). Wochenschau-Verlag, Schwalbach 2013, ISBN 978-3-89974-825-3.
  • Leistungsfeststellung im Geschichtsunterricht: Diagnose – Bewertung – Beurteilung. Wochenschau-Verlag, Schwalbach 2014, ISBN 978-3-7344-0028-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Curriculum Vitae. Abgerufen am 31. März 2019 (deutsch).