Christoph Möller

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Christoph Möller (* 1. März 1989) ist ein deutscher Musikkritiker und Radiojournalist aus Schieder-Schwalenberg bei Detmold.

Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christoph Möller hat nach dem Abitur für den Hamburger Internetradiosender ByteFM gearbeitet und eigenständig das Sendestudio zu RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas in Bochum betreut.

Von 2012 bis 2015 studierte er an der Stiftung Universität Hildesheim Kulturwissenschaften und Ästhetische Praxis mit Schwerpunkten auf Literatur und Medien. Dort verbesserte er unter der Leitung des Literaturwissenschaftlers und ehemaligen Rundfunkredakteurs Guido Graf als Redakteur[1] der Literaturplattform Litradio.net seine Fertigkeiten im Handwerk des Radio-Features und der Kulturreportage im Radio. Sein Bachelorstudium schloss er ab mit einer Arbeit unter der Betreuung von Johannes Ismaiel-Wendt[2].

Seine Ausbildung zum Musikkritiker endete mit einem Praktikum beim Bayerischen Rundfunk im Jahr 2016.

Arbeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christoph Möller kritisiert Konzerte im Kollegengespräch live On Air, produziert Beiträge über allgemeine Entwicklungen in der Popmusik, einzelne Künstlerinnen und Künstler und bespricht in seinen Kritiken vor allem neu erscheinende Musikalben und Singles. Er arbeitet insbesondere als Musikkritiker für die Musiksendung Tonart bei Deutschlandfunk Kultur[3]. Darüber hinaus gehören auch die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Deutschlandfunk[4], Deutschlandfunk Nova, WDR 5[5], RBB[6] und Bayern 2[7] zu seinen Auftraggebern. Seine Besprechungen sowie sein musikalisches Hauptaugenmerk als Kulturjournalist konzentrieren sich vor allem auf zeitgenössischer Popmusik, wobei er sich ebenso sehr für Megastars[8] und den Mainstream[9] interessiert wie für weniger bekannte Musikerinnen und Musiker[10] sowie für gesellschafts-[11] und kulturpolitische[12] Dimensionen von Popmusik und Musikjournalismus[13]. Seine Berichterstattung erstreckt sich aber auch über experimentelle Musik von KI[14], Heavy Metal[15] bis hin zu Deutschrap[16].

Darüber hinaus produziert er Beiträge zu den Themen Internet und Musikstreaming[17], Medien und Podcasts[18], Trends[19], Theater[20] und Gesellschaft[21].

Für den Internetsender ByteFM produziert er seit 2012 die wöchentliche Sendung Popschutz, die dienstags von 21 bis 22 Uhr ausgestrahlt wird.[22] In dieser Autorensendung spielt er wöchentlich neue Popmusik, Ambient, Hiphop, RnB sowie elektronische Musiken der Gegenwart.

Seit 2018 arbeitet Christoph Möller auch als freier Redakteur für die Tonart.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christoph Möller lebt und arbeitet in Berlin und Leipzig. Er ist in einer Beziehung mit einer Fotografin und hat keine Kinder.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit seinem Beitrag Wie musikalisch ist künstliche Intelligenz?[23] für WDR 5 war Christoph Möller 2019 in der Kategorie Beste musikjournalistische Arbeit des Jahres, Rubrik Audio, Deutsch für den Music Journalism Award beim Reeperbahn Festival 2019 nominiert[24].

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Möllers ausgeprägtes Interesse für Popmusik ist so explizit, universell und eigentümlich, dass er im privaten Umfeld häufig nur Pop genannt wird.

Sein Twitter-Profilbild zeigt Christoph Möller neben dem Superstar Katy Perry.[25]

Gelegentlich tritt Christoph Möller bei Parties in Berlin, Köln, Leipzig oder Hildesheim als Platten-DJ auf.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Litradio anno 2009-2012-2017 › Litradio. Abgerufen am 21. Februar 2020 (deutsch).
  2. Dr Jörg Diederich Pressestelle: Prof. Dr. Johannes Ismaiel-Wendt. 21. Mai 2012, abgerufen am 21. Februar 2020 (norwegisch).
  3. Velvet Negroni: "Neon Brown" - Vielschichtige Narbengewebsmusik. Abgerufen am 21. Februar 2020 (deutsch).
  4. Premiere des International Music Award - Viele Preise, wenige Stars. Abgerufen am 21. Februar 2020 (deutsch).
  5. Christoph Möller. Abgerufen am 21. Februar 2020.
  6. Christoph Möller. Abgerufen am 21. Februar 2020.
  7. Schluffiger Adorno-Pop von Die Höchste Eisenbahn. 16. August 2019, abgerufen am 21. Februar 2020.
  8. BTS-Konzert in Berlin - Die Beatles des Digitalzeitalters? Abgerufen am 21. Februar 2020 (deutsch).
  9. Billie Eilishs Plattendebüt - Dichter Sound aus dem Kinderzimmer. Abgerufen am 21. Februar 2020 (deutsch).
  10. Ebow rappt gegen Alltagsrassismus - "Kein Ort, wo ich nicht die Minderheit bin". Abgerufen am 21. Februar 2020 (deutsch).
  11. Sound-Performance "Echoing Europe" - Der Klang des Kolonialismus. Abgerufen am 21. Februar 2020 (deutsch).
  12. Musikstreaming - Auf dem Weg zu einem fairen Abrechnungsmodell? Abgerufen am 21. Februar 2020 (deutsch).
  13. Singer-Songwriter Alex Cameron - Letztes Aufbäumen des Patriarchats. Abgerufen am 21. Februar 2020 (deutsch).
  14. Holly Herndon: "Proto" - Der Sound der künstlichen Intelligenz. Abgerufen am 21. Februar 2020 (deutsch).
  15. Mit Heavy Metal den Klimawandel verstehen - Wenn schon Zerstörung, dann richtig. Abgerufen am 21. Februar 2020 (deutsch).
  16. 30 Jahre Deutschrap. 25. Februar 2019, abgerufen am 21. Februar 2020.
  17. Streaming-Dienste: Die fragwürdigen Geschäfte von Spotify | SWR2. 15. Februar 2019, abgerufen am 21. Februar 2020.
  18. Musiker-Podcasts - Politik und Nabelschau. Abgerufen am 21. Februar 2020 (deutsch).
  19. Medientag - Voll im Trend: Fidget Spinner. Abgerufen am 21. Februar 2020 (deutsch).
  20. "Fan Fic Festival" im Ballhaus Ost - Fan Fiction als Theaterperformance. Abgerufen am 21. Februar 2020 (deutsch).
  21. Professionelle Streicheleinheiten - Die Frau, die einsame Menschen berührt. Abgerufen am 21. Februar 2020 (deutsch).
  22. Popschutz - Post-Valentinstags-Blues. Abgerufen am 21. Februar 2020.
  23. Wie musikalisch ist künstliche Intelligenz? 14. Mai 2019, abgerufen am 21. Februar 2020.
  24. Shortlist | International Music Journalism Award. Abgerufen am 21. Februar 2020.
  25. Christoph Möller (@christophmoellr) | Twitter. Abgerufen am 21. Februar 2020.