Christoph von Krosigk

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Albrecht Christoph von Krosigk (* 5. Dezember 1576 in Sandersleben (?); † Sommer 1638 in Dessau) war ein deutscher Hofbeamter.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christoph von Krosigk stammte aus dem Adelsgeschlecht Krosigk. Er war der Sohn des Hauptmanns Adolf von Krosigk und dessen Ehefrau Martha von Dachröden. Sein Bruder war Bernhard von Krosigk.

Als anhaltischer Kammerrat avancierte Christoph von Krosigk bald zum Hofmarschall. Für einige Zeit war er auch Amtshauptmann zu Dessau und wurde als solcher 1623 zum Capitain einer Infanteriekompanie im anhaltischen Landesdefensionswerk ernannt. 1628 wurde er zum Unterdirektor des anhaltischen Landtags berufen.

Etwa 1600 heiratete Christoph von Krosigk Katharina Elisabeth von Peblis († 14. Januar 1653), eine Schwester von Georg Hans von Peblis. Mit ihr hatte er mindestens fünf Kinder: Johanna Elisabeth von Krosigk (⚭ Georg Aribert von Anhalt-Dessau), Eleonore von Krosigk[1] (⚭ Georg VIII. Riedesel zu Eisenbach), Adolf Wilhelm von Krosigk, Heinrich Philibert von Krosigk und Dorothea Margarethe von Krosigk. Sein Schwager, seine Söhne und der Schwiegersohn Georg Aribert von Anhalt-Dessau wurden genau wie er Mitglieder in der Fruchtbringenden Gesellschaft.

Die Fruchtbringende Gesellschaft hatte Christoph von Krosigk am 24. August 1617 mitbegründet. Als Gesellschaftsnamen verlieh ihm Fürst Ludwig I. von Anhalt-Köthen der Wohlbekommende und als Devise im guten Lande. Als Emblem wurden ihm Sechs Gerstenähren, aus einem Korn gewachsen zugedacht. Im Köthener Gesellschaftsbuch findet sich Krosigks Eintrag unter der Nr. 7.

Im Sommer 1638 starb Albrecht Christoph von Krosigk im 62. Lebensjahr in Dessau.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eleonore von Krosigk. Stammbaum bei gw.geneanet.org