Christopher Burton

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Christopher Burton
Medaillenspiegel
Chris Burton mit Leilani bei den Olympischen Spielen 2012
Chris Burton mit Leilani bei den Olympischen Spielen 2012

Equestrian pictogram.svg Vielseitigkeitsreiten

AustralienAustralien Australien
Olympische Spiele
0Silber0 2016 Mannschaft (mit Santano II)

Christopher „Chris“ Burton (* 22. November 1981 in Toowoomba, Queensland) ist ein australischer Vielseitigkeitsreiter.

Mit dem Reiten begann Burton bereits dreijährig auf der Farm seiner Eltern. Bereits im Jahr 2003 war mit Deo Juvante bei der 4*-Vielseitigkeit von Adelaide am Start, fünf Jahre später gewann er diese erstmals.[1]

Sein erstes internationales Championat bestritt er 2010 bei den Weltreiterspielen in Lexington (Kentucky). Er war dort als Einzelreiter außerhalb der Mannschaft am Start. Um seine Chancen auf eine Olympiateilnahme 2012 zu vergrößern, zog Chris Burton im Jahr 2011 ins englische Dorset. In Australien lebt er in Wilberforce. Im selben Jahr schloss er die Gesamtwertung des Weltcups auf dem zweiten Rang ab.[2]

Seine ersten Olympischen Spiele bestritt er 2012 in London, wo er Leilani Teil der australischer Mannschaft war und in der Einzelwertung zu den 20 besten Teilnehmern zählte. In den Jahren 2012 und 2013 gewann er jeweils den CICO 3* im Rahmen des CHIO Aachen. Im Herbst 2013 übernahm er den Wallach Jamaimo vom australischen Reiter Wilhelm Enzinger. Ihr gemeinsames Turnierdebüt hatten sie beim CCI 4* Adelaide, welches sie auch direkt mit einem Sieg beendeten. Bei den Weltreiterspielen 2014 war er mit Jamaimo am Start, verzichtete jedoch vor dem Geländetag auf eine weitere Teilnahme.[3][1]

An den Olympischen Spielen 2016 nahm Chris Burton mit Santano II teil. Hier lag er nach der Dressur auf dem zweiten Rang und war einer der wenigen Reiter, die im Gelände keine Minuspunkte hinzubekamen. Damit lag er nach dem Gelände in Führung. In den abschließenden Springen zeigten Burton und Santano II jedoch Schwächen: Acht Strafpunkte im Mannschaftsspringen ließen Australien auf den Bronzerang abrutschen, mit weiteren acht Strafpunkten im Einzelspringen vergab er endgültig sein Chance auf eine Einzelmedaille und kam nur noch auf den fünften Rang.

Wenige Wochen nach den Olympischen Spielen gewann Burton erstmals die Burghley Horse Trials.

Er trainiert beim australischen Dressurreiter Brett Parbery und seit 2010 zusätzlich bei Prue Barratt.

Pferde (Auszug)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Santano II (* 2007), Hannoveraner Rappwallach, Vater: Sandro Hit, Muttervater: Brentano II[4]
  • Nobilis 18 (* 2005), brauner Hannoveraner Wallach, Vater: Nobre xx, Muttervater: Lemon xx; bis 2013 unter anderem von Michael Jung geritten[5][6]
  • TS Jamaimo (* 1999), brauner Vollblutwallach, Vater: Urgent Request, Muttervater: Bustino[7]
  • Underdiscussion (* 1998), Hannoveraner Rappwallach, Vater: Lantham, zuletzt 2012 im internationalen Sport eingesetzt[8]
  • Holstein Park Leilani (* 1996), Fuchsstute, Vater: Lander, zuletzt 2013 im internationalen Sport eingesetzt[9]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Christopher Burton – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Biografie und wichtige Erfolge von Chris Burton auf der Internetseite der FEI
  2. Weltcup Vielseitigkeit: 2011 Final Standings (Memento vom 16. Februar 2012 im Internet Archive)
  3. Weltreiterspielen 2014, Zwischenergebnis Einzelwertung Vielseitigkeit nach der Geländeprüfung
  4. FEI-Pferdedatenbank: Santano II
  5. FEI-Pferdedatenbank: Nobilis 18
  6. Braucht Deutschland keine Viersternepferde?, buschbeobachter.de, 19. April 2016
  7. FEI-Pferdedatenbank: TS Jamaimo
  8. FEI-Pferdedatenbank: TS Jamaimo
  9. FEI-Pferdedatenbank: Holstein Park Leilani