Clemens Maria Schreiner

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Porträt Clemens Maria Schreiner
Clemens Maria Schreiner (2017)

Clemens Maria Schreiner (* 29. August 1989 in Leoben, Steiermark) ist ein österreichischer Kabarettist und Moderator.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schreiner belegte seinen ersten Schauspielunterricht im Alter von fünf Jahren. Später nahm er am Opernhaus Graz sowie bei Michaela Obertscheider Unterricht. Seit 2000 belegte er über 300 Stunden Improvisationstheater-Ausbildungen. Außerdem legte er im Sommer 2007 an der Graz International Bilingual School die Matura ab.

Er feierte sein Debüt als Kabarettist im Herbst 2004. Sein erstes Soloprogramm fort.UND.weg hatte 2005 Premiere, er erhielt dafür den Grazer Kleinkunstvogel.[1] Damit ist Schreiner der bislang jüngste Gewinner des Grazer Kleinkunstvogels. 2006 wurde er mit dem Jurypreis beim Freistädter Frischling ausgezeichnet.[2] In Folge war er an mehreren Theatern in Österreich und im deutschsprachigen Raum als Schauspieler engagiert, so zum Beispiel am Schauspielhaus Graz, am Theater Phönix und am Landestheater Linz sowie in der Schweiz am Sommertheater Winterthur. Seine erste Filmrolle hatte Schreiner 2007 in der Bavaria-Film-Produktion Lilly Schönauer – Liebe gut eingefädelt.[3]

Neben seinen Solo-Kabarettprogrammen war Schreiner auch mehrere Jahre lang mit der Langen Nacht des Kabaretts auf Tour, darüber hinaus ist er als Moderator bei Veranstaltungen tätig.

Im ORF ist er seit Jänner 2016 regelmäßig als Mitglied des Rateteams von Was gibt es Neues? zu sehen[4], außerdem hatte er Auftritte bei den ORF-Kabarettformaten Pratersterne[5] und Kabarettgipfel[6] sowie im Bayerischen Rundfunk. Seine Solo-Kabarettprogramme wurden mehrfach im Rahmen der Reihe ORF-Sommerkabarett ausgestrahlt.

Seit 2019 moderiert er in ORF 1 die TV-Show Fakt oder Fake.[7][8] 2021 war er für diese Tätigkeit für eine Romy nominiert.[9]

2020 wurde Schreiner mit dem Österreichischen Kabarettpreis in der Kategorie Hauptpreis ausgezeichnet.[10]

Kabarett-Programme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • fort.UND.weg (2005)
  • UNzensiert (2006)
  • Erstklassik (2008)
  • Stufenlos (2010)
  • Neuland (2013)
  • Was Wäre Wenn (2015)
  • Immer Ich (2017)
  • Schwarz auf Weiß (2019)
  • Krisenfest (2021)

TV[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bühnensport (BR, 2015, 2019)
  • Was gibt es Neues? (ORF, seit 2016)
  • Kabarettgipfel (ORF, 2017, 2021)
  • Pratersterne (ORF, 2017, 2018, 2020)
  • Fakt oder Fake (ORF, seit 2019)

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Clemens Maria Schreiner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hin & Wider_Kleinkunstbühne im Theatercafe. Abgerufen am 18. August 2017.
  2. Local-Bühne Freistadt: Freistädter Frischling. Abgerufen am 5. März 2018.
  3. Clemens Schreiner. Abgerufen am 18. August 2017.
  4. Neues bei „Was gibt es Neues?“: Clemens Maria Schreiner feiert am 29. Jänner sein Debüt bei Oliver Baier. In: OTS.at. (ots.at [abgerufen am 18. August 2017]).
  5. „Pratersterne“ mit Supancic, Eckhart, Schreiner und Schlager - tv.ORF.at. In: tv.ORF.at. (orf.at [abgerufen am 18. August 2017]).
  6. Kabarettgipfel: Ein Novum für den Freitagabend in ORF eins. In: www.kleinezeitung.at. (kleinezeitung.at [abgerufen am 18. August 2017]).
  7. ORF-Programmpräsentation 2020 (2) – Ausgewählte Höhepunkte ORF 1. Abgerufen am 4. Dezember 2019.
  8. Internet Movie Data Base: Fakt oder Fake. Abgerufen am 27. März 2021.
  9. ROMY 2021: Clemens Maria Schreiner. 7. März 2021, abgerufen am 7. Mai 2022.
  10. Österreichischer Kabarettpreis 2020 geht an Clemens Maria Schreiner. Abgerufen am 7. Mai 2022 (österreichisches Deutsch).
  11. Schreiner erhält Österreichischen Kabarettpreis. In: ORF.at. 15. September 2020, abgerufen am 15. September 2020.