Cologne Game Lab

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Cologne Game Lab
Logo
Gründung 2010
Ort Köln
Bundesland Nordrhein-Westfalen
Land Deutschland
Leitung Björn Bartholdy[1]
Website colognegamelab.de

Das Cologne Game Lab (CGL) ist ein Institut der Fakultät für Kulturwissenschaften an der TH Köln. Kooperationspartner sind die Internationale Filmschule Köln, die Stadt Köln sowie Partner aus Industrie und Forschung.

Im Fokus des CGL stehen die Aus- und Weiterbildung im Bereich Games, Spieleentwicklung und Game-Design. Weitere Schwerpunkte sind die Erforschung und Entwicklung nicht-linearer Erzählstrukturen – von digitalen Spielen bis zu interaktiven Film- und TV-Konzepten.

Studienangebot[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2010 betreibt das CGL erfolgreich den Masterstudiengang "Game Development & Research (M.A.)" und bietet zum Wintersemester 2014/2015 erstmals das Bachelorstudium "Digital Games (B.A.)" an.

Das sieben-semestrige Bachelorprogramm "Digital Games" bietet den Studierenden drei mögliche Vertiefungsrichtungen: Game Design, Game Arts und Game Informatics, die in Theorie und Praxis gelehrt werden. Projektorientiertes Lernen und transdisziplinäre Kollaborationen stehen sowohl im ersten gemeinsamen Studienjahr sowie in der Vertiefungs- und Spezialisierungsphase im Vordergrund. Der Studienbeginn ist einmal jährlich zum Wintersemester. Die Unterrichtssprache ist englisch. Die Bewerbungsphase beginnt jeweils am 1. Februar. Jährlich werden maximal 35 Studierende zugelassen, die in einer zweistufigen Bewerbungsphase ausgewählt werden.[2]

Der vier-semestrige nicht-konsekutive Weiterbildungsmaster "Game Development and Research" richtet sich vor allem an Designer, Autoren, Filmschaffende, Regisseure und „Kreative“ aus allen Bereichen. Im Zentrum des Studiums steht die Auseinandersetzung mit digitalen Spielen als neues Leitmedium zwischen Unterhaltung, Bildung und Kunst. In experimentellen Praxisprojekten werden die Möglichkeiten des künstlerischen Ausdrucks im Spannungsfeld zwischen Spielmechanik und Storytelling erforscht und deren Wirkungsweise analysiert. Der Studienbeginn ist einmal jährlich zum Wintersemester. Die Unterrichtssprache ist englisch. Die Bewerbungsphase beginnt jeweils am 1. Februar. Jährlich werden maximal 20 Teilnehmer zugelassen, die in einer zweistufigen Bewerbungsphase ausgewählt werden.[3]

Forschungsprojekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Cologne Game Lab wird anhand einzelner Forschungsprojekte praxisorientiert geforscht. Gesellschafts- und geisteswissenschaftliche Erkenntnisse sowie technologische Entwicklungen aus dem Gamesbereich, werden bei der Forschung am Cologne Game Lab in einem hybriden Ansatz zusammengeführt. Auf diesem Wege werden digitale Spiele nicht aufgrund von ökonomischen Faktoren, sondern auf der Grundlage von wissenschaftlichen Methoden konzipiert und realisiert.

Im Rahmen des ersten Forschungsprojekts wird seit November 2009 mit der Kölner Firma RockAByte ein digitales Lernspiel für Schulklassen entwickelt. Das Forschungsteam entwirft und programmiert ein positionsbezogenes Spiel für das Apple iPhone. Bei diesem Handyspiel nutzen die Forscher und Programmierer eine 3D-Simulation Kölns um das Jahr 50 nach Christus, die bereits im Rahmen eines anderen Forschungsprojekts an der Köln International School of Design (KISD) entwickelt wurde. Es werden die technischen Möglichkeiten der computergestützten Erweiterung der Realitätswahrnehmung bzw. der erweiterten Realität genutzt, um für die Schüler die reale Gegenwart und die virtuelle Vergangenheit innerhalb des Spiels zu kombinieren. Das Forschungsprojekt wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert, ist zunächst auf ein Jahr angelegt und trägt die offizielle Bezeichnung "Mobile Gaming Middleware". [4]

Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Clash of Realities[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Cologne Game Lab veranstaltet zusammen mit dem Institut für Medienforschung und Medienpädagogik der TH Köln und Electronic Arts die Clash of Realities (CoR), eine wissenschaftliche Konferenz über Computerspiele und ihre soziale, mediale und ästhetische Bedeutung.

Global Game Jam[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Cologne Game Lab partizipiert seit 2010 am Global Game Jam (GGJ), indem es die Räume der Köln International School of Design (KISD) für teilnehmende Gruppen zur Verfügung stellt und die Aktivitäten der anwesenden Teilnehmer koordiniert.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.colognegamelab.de/institute/people/
  2. Hintergründe zur Bewerbung
  3. Hintergründe zur Bewerbung
  4. Pressemitteilung des Cologne Game Lab@1@2Vorlage:Toter Link/colognegamelab.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.