Coratina

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Coratina in verschiedenen Reifungsstadien

Coratina ist eine italienische Olivensorte, die ursprünglich – daher der Name – aus dem apulischen Corato stammt. Sie wird vielfach im Raum Bari, aber auch im übrigen Apulien geerntet und zu Olivenöl verarbeitet. Sie zählt zu den wichtigsten Olivensorten unter den 538 Sorten Italiens.[1] Die Bäume tragen graugrüne Blätter. Dank eines hohen Polyphenolanteils besitzt die Olive einen pfefferigen Geschmack. Sie wird seit wenigen Jahren auch in Kalifornien angebaut,[2] davor bereits in Australien. Ihr Vorzug gegenüber der spanischen Arbequina liegt dort in ihrer differierenden Erntezeit.

Der Baum, der diese Sorte hervorbringt, ist allein nicht fortpflanzungsfähig, er braucht also Pollinatoren. Zu diesen zählen Cellina di Nardò, Ogliarola, Frantoio und Moraiolo. Coratina selbst wird gleichfalls als Pollinator eingesetzt, allerdings nur für die Sorte Ogliarola barese.[3]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Giangiacomo Beretta, Giancarlo Aldini, Roberto Maffei Facini: Antioxidant Activity of Solid Olive Oil Residues from Olea europaea 'Coratina' Cultivar, in: Victor R. Preedy, Ronald Ross Watson (Hrsg.): Olives and Olive Oil in Health and Disease Prevention, Academic Press, 2010, S. 943–949.

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Luana Ilarioni, Primo Proietti: Olive tree cultivars, in: Claudio Peri (Hrsg.): The Extra-Virgin Olive Oil Handbook, John Wiley & Sons, 2014, S. 61.
  2. California Agriculture 65 (2011), S. 39.
  3. Luana Ilarioni, Primo Proietti: Olive tree cultivars, in: Claudio Peri (Hrsg.): The Extra-Virgin Olive Oil Handbook, John Wiley & Sons, 2014, ISBN 978-1118460450 , S. 65.