Cracker (Computersicherheit)

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Cracker (vom englischen crack für „knacken“ oder „(ein)brechen“) umgehen Zugriffsbarrieren von Computer- und Netzwerksystemen. Das beinhaltet das Aushebeln von Schutzmechanismen einer Software durch Cracking, von der widerrechtlichen Manipulation von Software bis hin zu einer legalen Crackerszene begeisterter Programmierer, die mithilfe ihrer eigenen CrackMes einen Sport auf geistiger Ebene praktizieren. Darüber hinaus ist die Abgrenzung des Crackerbegriffs nicht einheitlich:

Das Jargon File verdeutlicht das Selbstverständnis der Akademischen Hackerkultur, eine Bezeichnung, die auf das ursprünglich akademische Umfeld jener Subkultur schließen lässt, aber nicht bedeutet, dass Hacken damals eine akademische Studienrichtung gewesen sei. Als Reaktion auf schlechte Presse will das Jargon File seit 1990 sämtliche Hacker, die ihre Aktivitäten betont auf die Umgehung von Sicherheitsmechanismen legen, ungeachtet ihrer Motivation nicht als Hacker, sondern als Cracker betitelt sehen.[1] Bei Crackern lag und liegt das Hauptaugenmerk auf dem Cracken, d. h. das Entfernen von Software-Kopierschutz- und Sicherheitsmechanismen.

Die Computersicherheits-Hackerkultur ordnet hingegen lediglich die dunkler gefärbten Richtungen (Personen aus ihrer Kategorie der Black-Hat-Hacker) und Skriptkiddies als Cracker ein.[2]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Seit Jargon-File 2.1.1 von 1990 steht innerhalb der akademischen Hackerkultur die Bezeichnung Cracker, und nicht Hacker, für jemand, der Sicherheitsbarrieren umgeht (CRACKER: One who breaks security on a system. Coined c. 1985 by hackers in defense against journalistic misuse of HACKER …).
  2. siehe Hacker (PDF-Datei; 2,9 MB) - Vortragsfolien von Frank Kargl (CCC - Ulm, 2003), die einen Überblick über die Wurzeln und Geschichte der Hackerbewegung aus Sicht des Chaos Computer Clubs geben.

Weblinks[Bearbeiten]

  • A. Schultz, Aufsatz Strafbarkeiten und Probleme - Entwurf des StrafÄndG zur Bekämpfung der Computerkriminalität 20. September 2006