Czeslaw Kozon

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Czesław Kozon im September 2008
Wappen von Czesław Kozon

Czesław Kozon ['tʃɛslau kɔ'so·n] (* 17. November 1951 in Idestrup, Falster, Dänemark) ist seit 1995 der Bischof des römisch-katholischen Bistums Kopenhagen.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Czesław Kozon wuchs in einer Familie mit polnischen Wurzeln auf. Von 1971 bis 1977 studierte er an der Gregoriana und der Lateranuniversität Theologie. Am 6. Januar 1979 empfing er von Bischof Hans Ludvig Martensen SJ in der Domkirche Sankt Ansgar in Kopenhagen die Priesterweihe. Von 1979 bis 1984 war er Vikar in Aalborg. Im Jahre 1984 wurde er Pfarrer in Ordrup, und ab 1989 gleichzeitig für die Nachbargemeinde Hellerup zuständig. 1994 wurde er zum Generalvikar ernannt.

Ein Jahr später trat Bischof Martensen aus Gesundheitsgründen von seinem Amt als Bischof von Kopenhagen zurück. Papst Johannes Paul II. ernannte ihn zu seinem Nachfolger. Die Bischofsweihe am 7. Mai 1995 spendete ihm sein Amtsvorgänger Hans Ludvig Martensen SJ; Konsekratoren waren Paul Verschuren SCI, Bischof von Helsinki, und Edward Samsel, Weihbischof in Ełk. Sein bischöfliches Motto ist „Veritatem in caritate“ (Eph. 4, 15).

Am 7. September 2015 wurde Czesław Kozon in Kopenhagen von Kardinal-Großmeister Edwin Frederick O’Brien und Anders Arborelius OCD, dem Bischof von Bistum Stockholm und Großprior der Schwedischen Statthalterei des Ritterordens, in den Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem investiert. Damit wurde sogleich eine eigenständige Statthalterei des Ordens in Dänemark begründet, die 2016 in einer Statthalterei für Schweden und Dänemark zusammengelegt wurde. Kardinal-Großmeister Edwin Frederick O’Brien ernannte Bischof Czesław Kozon am 11. Februar 2017 in der Kathedrale St. Erich in Kopenhagen zum Großprior der Statthalterei für Schweden und Dänemark.[2]

Besonderes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bischof Czesław Kozon unterstützt die Feier der Messe im tridentinischen Ritus, gemäß dem Motu proprio Summorum Pontificum und zelebriert auch selbst öfter in dieser überlieferten Liturgieform.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Czeslaw Kozon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. dr.dk
  2. Newsletter Frühjahr 2017, OESSH, abgerufen am 24. Mai 2017
  3. https://populussummorumpontificum.com/tag/czeslaw-kozon/page/2/
VorgängerAmtNachfolger
Hans Ludvig Martensen SJBischof von Kopenhagen
seit 1995
---
Anders ArboreliusCroix de l Ordre du Saint-Sepulcre.svg Großprior der Statthalterei für Schweden und Dänemark des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem
seit 2017
...