Daisuke Inoue

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Daisuke Inoue (jap. 井上 大佑, Inoue Daisuke; * 10. Mai 1940 in Osaka, Präfektur Ōsaka) ist ein japanischer Unternehmer und gilt als Erfinder der Karaoke-Maschine.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geboren in Osaka wuchs er im benachbarten Nishinomiya auf. Nach seinem Schulabschluss arbeitete er in einem Handelsunternehmen, bis er sich 1970 als Manager und Schlagzeuger einer Band selbstständig machte. Diese spielte in einer Bar in Kobe für Geschäftsleute die auf der Bühne selbst singen wollten, die entsprechende Begleitmusik. Als ein Kunde Inoues musikalische Begleitung auf einer Geschäftsreise wünschte, gab er ihm eine Kassette mit seiner Begleitung und entwickelte daraus die Idee einer Karaoke-Maschine. Diese verleaste er ab 1971 zuerst an Bars in Kobe, dann Osaka und Tokio. Für seine Maschine meldete er kein Patent an, und verdiente danach Geld hauptsächlich mit der Entwicklung von Ungeziefer-Abwehrmitteln für die Maschinen.[1]

Dafür wurde er 1999 von der Time als einer der 100 einflussreichsten Asiaten des Jahrhunderts benannt[1] und erhielt 2004 den Ig-Friedensnobelpreis für sein Verdienst zur Verfügungstellung „eines vollkommen neuen Wegs, wie Menschen lernen können einander zu tolerieren“.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Pico Iyer: Daisuke Inoue. In: Time. Vol. 154, Nr. 7, 23. August 1999 (Online (Memento vom 20. Juli 2009 auf WebCite)).
  2. Will Woodward: Nobels oblige. In: Guardian. 4. Oktober 2004, abgerufen am 10. Juli 2013 (englisch).