Daniel Traub

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Daniel Traub (* 25. Oktober 1909 in Breslau; † 17. Juni 1995 in Mülheim an der Ruhr) war ein deutscher Maler und Graphiker.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1924 kam er mit seinen Eltern nach Mülheim an der Ruhr, wo sein Vater Karl Friedrich Traub eine Stelle als Prediger der Baptistischen Gemeinde antrat. Nach dem Abschluss der Schule studierte Daniel Traub zunächst an der Essener Folkwanghochschule, dann an der Akademie der Bildenden Künste in Berlin.

Er verdiente seinen Lebensunterhalt nicht nur mit klassischen Landschaftsbildern und Porträts, sondern ebenso mit dem Ausmalen von Theaterkulissen, Schulgebäuden sowie mit Kunst am Bau. Die Keramikgemälde in den U-Bahn-Schächten des Mülheimer Hauptbahnhofes zählen zu seinen bekanntesten Werken.

1963 wurde Traub mit dem Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaft der Stadt Mülheim ausgezeichnet, 1980 erhielt der den Ehrenpreis „Jobs“ der Mülheimer Bürgergesellschaft Mausefalle für seine Verdienste als künstlerischer Stadtchronist. Zu seinem 75. Geburtstag im Jahre 1984 würdigte ihn das städtische Kunstmuseum mit einer umfassenden Werkschau.

Daniel Traub war Mitbegründer der Arbeitsgemeinschaft Mülheimer Künstler.

Buchillustration[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 54 Holzschnitte in Wilhelm Heinrich Riehl: Der stumme Ratsherr. Novelle aus dem 14.Jahrhundert, Selbstverlag der Kunstgewerbeschule Essen, Essen 1929.
  • Strichzeichnungen in (Anny Wienbruch): Antje ein Dreikaesehoch, St-Johannis Druckerei Schweikhardt, Lahr 1968

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hartmut Traub: Gott hat ja mit jedem so seinen Extraplan: Der Maler und Graphiker Daniel Traub - Kunst und Leben in einem bewegten Jahrhundert. Klartext Verlag, Essen 2009.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]