Defawasi

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Defawasi
Der Suco Defawasi liegt im Norden des Verwaltungsamts Baguia. Der Ort Defawasi liegt im Norden des Sucos.
Daten
Fläche 19,05 km²[1]
Einwohnerzahl 1.012 (2015)[1]
Chefe de Suco Antonio Gonjaga Guterres
(Wahl 2009)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Defawasi 185
Lari-Bere 230
Sae-Meta 71
Uarou 526
Defawasi (Osttimor)
Defawasi
Defawasi
Koordinaten: 8° 36′ S, 126° 42′ O

Defawasi (Defa Uassi, Defa-Uassi, Defauassi, Defawase) ist ein osttimoresischer Ort, Aldeia und Suco im Verwaltungsamt Baguia (Gemeinde Baucau).

Der Ort[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort Defawasi liegt im Norden des Sucos, auf einer Meereshöhe von 715 m. Hier befindet sich die Grundschule des Sucos, die Escola Primaria catolica Defa Uassi.[2]

Der Suco[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Defawasi
Orte Position[3] Höhe
Buau 8° 35′ S, 126° 41′ O 539 m
Caidauai 8° 38′ S, 126° 41′ O 301 m
Defawasi 8° 36′ S, 126° 42′ O 715 m
Lari-Bere 8° 36′ S, 126° 42′ O  ?
Uarou 8° 35′ S, 126° 42′ O 715 m

In Defawasi leben 1.012 Einwohner (2015), davon sind 477 Männer und 535 Frauen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 53,1 Einwohner/km². Im Suco gibt es 205 Haushalte.[1] Etwa 90 % der Einwohner geben Makasae als ihre Muttersprache an. Die restliche Bevölkerung spricht Tetum Prasa.[4]

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Defawasi eine Fläche von 21,14 km².[5] Nun sind es 19,05 km².[1] Der Suco liegt im Norden des Verwaltungsamts Baguia. Westlich liegen die Sucos Lavateri und Samalari, südlich die Sucos Alawa Leten, Alawa Craik und Larisula und östlich der Suco Uacala. Im Norden grenzt Defawai an das Verwaltungsamt Laga mit seinem Suco Atelari. Im Nordosten von Defawasi entspringt der Fluss Danahoe, der nach Samalari fließt. Aus Uacala kommend folgt der Mauai der Grenze zu Larisula. Beides sind Quellflüsse des Irebere.[6]

Nah der Grenze zu Lavateri führt die Überlandstraße, die die Orte Baucau und Baguia miteinander verbindet. An ihr liegt das Dorf Buau. Östlich des Ortes Defawasi liegen die Dörfer Uarou (Uarau) und Lari-Bere (Lari Bere). Im äußersten Süden befindet sich der Ort Caidauai[6][7]

Im Suco befinden sich die vier Aldeias Defawasi, Lari-Bere, Sae-Meta und Uarou.[8]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im September 1976 wurde Defawasi durch die FRETILIN aufgrund der indonesischen Invasion evakuiert. Die Zivilbevölkerung wurde zum Matebian gebracht, wo sie in Widerstandsbasen (bases de apoio) neu angesiedelt wurden. Am 22. November 1978 wurden die Basen am Matebian von den Indonesiern überrannt.[9]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Antonio Gonjaga Guterres zum Chefe de Suco gewählt[10] und 2009 in seinem Amt bestätigt.[11]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015, abgerufen am 23. November 2016.
  2. Liste der Wahllokale zu den Parlamentswahlen in Osttimor 2007 (PDF-Datei; 118 kB)
  3. Fallingrain.com: Directory of Cities, Towns, and Regions in East Timor
  4. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Defawasi (tetum; PDF; 8,6 MB)
  5. Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)
  6. a b Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  7. UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (PDF; 499 kB)
  8. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)
  9. „Chapter 7.3 Forced Displacement and Famine“ (PDF; 1,3 MB) aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch)
  10. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  11. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)

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