Lavateri

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Lavateri
Der Suco Lavateri liegt im Norden des Verwaltungsamts Baguia.
Daten
Fläche 20,28 km²[1]
Einwohnerzahl 1.455 (2015)[1]
Chefe de Suco Mateus Pereira de Brito
(Wahl 2009)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Fanalolo 459
Ledana 317
Onortibalari 284
Uabubo 140
Osso Issi Lari 255
Ledana (Osttimor)
Ledana
Ledana
Koordinaten: 8° 34′ S, 126° 41′ O

Lavateri ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Baguia (Gemeinde Baucau).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lavateri
Orte Position[2] Höhe
Fanalolo 8° 34′ S, 126° 41′ O 474 m
Ledana 8° 34′ S, 126° 41′ O 474 m
Onortibalari 8° 34′ S, 126° 41′ O 474 m

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Lavateri eine Fläche von 21,25 km².[3] Nun sind es 20,28 km².[1] Der Suco liegt im Nordwesten des Verwaltungsamts Baguia. Südlich liegen die Sucos Samalari und Defawasi. Im Westen grenzt Lavateri an das Verwaltungsamt Quelicai mit seinem Suco Namanei und im Nordwesten an das Verwaltungsamt Laga mit seinen Sucos Tequinaumata und Atelari. Im Nordosten folgt der Fluss Gomilafo einem Teil der Grenze zum Suco Atelari. Der Fluss gehört zum System des Dasidara. Im Südosten entspringt der Fluss Iraosso, ein Quellfluss des Irebere.[4]

Nah der Grenze zu Defawasi führt die Überlandstraße, die die Orte Baucau und Baguia miteinander verbindet. An ihr liegen die Orte Ledana (Ledena), Fanalolo (Fanulolo) und Onortibalari. Hier gibt es auch eine medizinische Station und eine Grundschule, die Escola Primaria Lavateri.[5][6]

Im Suco befinden sich die fünf Aldeias Fanalolo, Ledana, Onortibalari, Uabubo und Osso Issi Lari.[7]

Einwohner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Suco leben 1.455 Einwohner (2015), davon sind 742 Männer und 713 Frauen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 71,7 Einwohner/km². Im Suco gibt es 309 Haushalte.[1] Über 95 % der Einwohner geben Makasae als ihre Muttersprache an. Die restliche Bevölkerung spricht Tetum Prasa.[8]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1976 siedelten sich Flüchtlinge vor der indonesischen Invasion in der Region an. Als die Kämpfe auch Lavateri erreichten flohen sie weiter zum Matebian.[9] Ende 1979 gab es in Ledana indonesische Lager für Osttimoresen, die zur besseren Kontrolle von den Besatzern umgesiedelt werden sollten.[9]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Julião Viana zum Chefe de Suco gewählt.[10] Bei den Wahlen 2009 gewann Mateus Pereira de Brito.[11]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015, abgerufen am 23. November 2016.
  2. Fallingrain.com: Directory of Cities, Towns, and Regions in East Timor
  3. Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)
  4. Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  5. Liste der Wahllokale zu den Parlamentswahlen in Osttimor 2007 (PDF-Datei; 118 kB)
  6. UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (PDF; 499 kB)
  7. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)
  8. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Lavateri (tetum; PDF; 8,6 MB)
  9. a b „Chapter 7.3 Forced Displacement and Famine“ (PDF; 1,3 MB) aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch)
  10. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  11. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)

f1Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM