Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie

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Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e. V.
(DGS)
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Zweck Veränderung der Energiewirtschaft zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise durch die breite Einführung Erneuerbarer Energien
Vorsitz: Bernhard Weyres-Borchert
Gründungsdatum: 1975
Mitgliederzahl: 2.700[1]
Sitz: Berlin
Website: www.dgs.de

Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e. V. (DGS) ist die Deutsche Sektion der International Solar Energy Society (ISES). Sie wurde 1975 in München von Wissenschaftlern des Max-Planck-Institutes für Plasmaphysik gegründet.

Zweck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sitz der DGS in Berlin

Der Verein hat sich der Veränderung der Energiewirtschaft zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise durch die breite Einführung erneuerbarer Energien zur Aufgabe gemacht.

Dieses Ziel verfolgt die DGS zum einen durch die Förderung der Forschung zu erneuerbaren Energien wie auch der Umsetzung der so gewonnenen Forschungsergebnisse in die Praxis, zum anderen durch Lobbyarbeit zur Verbesserung der gesellschaftlichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen für erneuerbare Energien. Zur Unterstützung dieser Ziele betreibt sie eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit. Seit Mitte 2007 bringt die DGS e. V. die älteste deutsche Solar-Fachzeitschrift SONNENENERGIE (ISSN 0172-3278) wieder im Eigenverlag heraus. Zuvor wurde sie von der Solarpraxis AG (Berlin) für die DGS produziert.

Der Verein versteht sich außerdem als Mittler zwischen Wissenschaftlern, Ingenieuren, Architekten, dem Baugewerbe, dem Handwerk, der Industrie, Behörden und Parlamenten. Sie bemüht sich deshalb immer wieder, Foren zum Austausch zwischen diesen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Gruppen anzubieten, etwa in Form von Kongressen, Seminaren und Anhörungen. Die DGS unterstützt außerdem die Fachmesse Intersolar.

Zugleich ist die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie ein als gemeinnützig anerkannter Verbraucherschutzverband nach § 22 AGBG (jetzt § 3 UKlaG). Sie vertritt die Interessen von Verbrauchern und Anwendern in den Bereichen erneuerbare Energie und rationelle Verwendung von Energie.

Mitglied können sowohl Einzelpersonen als auch Institutionen und Unternehmen werden. Die Arbeit vor Ort erfolgt in 36 Untersektionen, die zum Teil in fünf Landesverbänden zusammengeschlossen sind.

Aktivitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der DGS ist dezentrale in Sektionen und Landesverbänden strukturiert. Dies ermöglicht bundesweite als auch regionale Aktivitäten.[2]
  • Der DGS bietet verschiedene Dienstleistungen und Services.[3]
  • Der DGS befasst sich mit strategischen Fragen der solaren Energiewende.[4][5][6]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstausgabe der Zeitschrift Sonnenenergie (1976) (Link zur PDF)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • www.dgs.de Webseite der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS)
  • www.sonnenenergie.de – Webseite der Zeitschrift Sonnenenergie der DGS
  • www.ises.org – Webseite der International Solar Energy Society (ISES) – (englisch)

Präsidien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Präsidien der DGS[7]
Zeitraum 1. Vorsitzender 2. Vorsitzender 1. Schriftführer 2. Schriftführer Schatzmeister
ab 17.10.1975 Pitter Graff Wolfram Ziegler Ulf Bossel Walter Zink Heinz Stanek
ab 23.06.1976 Ulf Bossel Alfred Böckmann Axel Urbanek Karl Dittmann Axel Zink
Präsident 1. Vizepräsident 2. Vizepräsident Schatzmeister Schriftführer
ab 05.03.1977 Ulf Bossel Karl Dittmann Valentin Rosel Elisabeth Hintelmann-Voithenleitner Walter Zink
ab 16.03.1978 Albert Derichsweiler (kommissarisch)
ab 07.07.1978 Albert Derichsweiler Herbert Spiecker Elisabeth Hintelmann-Voithenleitner Albert Zink Horst Schütz
ab 29.09.1979 Horst Selzer Walter Zink Gerhard Fauser
ab 04.04.1981 Horst Selzer Hans Krinninger Roland Puchstein Albert Haas
ab 24.04.1983 Roland Puchstein Hans Krinninger Alexander Speiser
ab 21.04.1985 Hans Krinninger Horst Schütz Walter Zimmermann
ab 11.10.1987 Heinz H. Hohmann Konrad Schreitmüller Hans-Ulrich Kirchner
ab 29.10.1989 Albert Haas Adolf Goetzberger Thomas Lanz Heinz H. Hohmann
ab 31.10.1993 Adolf Goetzberger Heinz H. Hohmann Siegfried Keppler Ulrich Luboschik
ab 15.10.1995 Sigrid Jannsen Heinz H. Hohmann Ulrich Luboschik Thomas Schmalschläger
ab 14.09.1997 Thomas Schmalschläger Frank Hummel Horst Rödiger Heinz H. Hohmann
ab 27.06.1999 Sigrid Jannsen Konrad Schreitmüller Uwe Hartmann Hartmut Will
ab 05.04.2003 Jan Kai Dobelmann Jörg Sutter
ab 24.04.2005 Jan Kai Dobelmann Uwe Hartmann Frank Hartmann
ab 22.04.2007 Antje Klauss-Vorreiter Bernhard Weyres-Borchert
ab 26.04.2009 Jörg Sutter Jan Kai Dobelmann Uwe Hartmann
ab 22.05.2011 Matthias Hüttmann Antje Klauss-Vorreiter Bernd-Rainer Kasper
ab 12.05.2013 Bernhard Weyres-Borchert Jörg Sutter Matthias Hüttmann Antje Klauss-Vorreiter
ab 13.06.2015 Peter Deininger
ab 22.05.2017 Vivian Blümel
ab 05.05.2019 Götz Warnke
Präsident 1. Vizepräsident 2. Vizepräsident Schatzmeister Schriftführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die DGS und ihre Mitglieder. Dezember 2019, abgerufen am 15. Dezember 2019.
  2. Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V.: DGS Aktiv. Abgerufen am 15. Dezember 2019.
  3. Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V.: Service. Abgerufen am 15. Dezember 2019.
  4. Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V.: 13.11.19 - Fünf Punkte zu den Thesen für eine solare Energiewende. Abgerufen am 15. Dezember 2019.
  5. Thesen zueiner solaren Energiewende. (PDF; 0,2 MB) Wissenschaftlicher Beirat: Klaus Oberzig, Martin Schnauss, Gerd Stadermann. www.dgs.de, 6. Dezember 2019, abgerufen am 15. Dezember 2019 (Langfassung).
  6. Die Hauptthesen zur solaren Energiewende. (PDF; 0,05 MB) www.dgs.de, 10. Dezember 2019, abgerufen am 15. Dezember 2019 (Kurzfassung).
  7. Die Präsidien der DGS. Präsidien der Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V., International Solar Energy Society, German Section. 1. Mai 2015, abgerufen am 22. Juli 2015.

Koordinaten: 52° 30′ 6,8″ N, 13° 26′ 5,1″ O