Die Flüsse von London

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Flüsse von London ist der erste Roman der Peter-Grant-Serie des englischen Autors Ben Aaronovitch. Er erschien am 25. November 2011 auf Englisch und am 1. Januar 2012 beim dtv auf Deutsch. Das Buch wurde von Kritikern durchwegs positiv aufgenommen[1]. Dem Autor wurde der New Writer of the Year-Award verliehen.[2]

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen folgende wichtige Informationen: vollständige Handlung
Du kannst Wikipedia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst.

Als der junge MET-Constable Peter Grant zum Abschluss seiner zweijährigen Ausbildung erfährt, dass ihm ein reiner Bürojob zugewiesen wird, ist er am Boden zerstört. Sein Traum ist es, in London für Recht und Ordnung zu sorgen und Verbrechen aufzuklären.

Als Peter bei der Sicherung eines Mordschauplatzes den einzigen Zeugen vernimmt, Mr. Nicholas Wallpenny, erschüttert es ihn nicht sehr, dass sein Zeuge ein Geist ist. Kurz darauf kreuzt sein Pfad den des geheimnisvollen Detective Chief Inspectors Thomas Nightingale, des zuständigen Detectives für spezielle Fälle. Überraschend wird Peter ihm zugeteilt und erfährt schnell, dass London ganz anders ist, als er bislang dachte. Nicht nur dass Nightingale ein Magier in Diensten der Krone ist, der übernatürliche Verbrechen von Vampiren, Geistern, Nymphen, Flussgöttern und anderen Wesen aufklärt, er ist auch über hundert Jahre alt. Peter wird sein Lehrling und erlernt bald seine ersten Zaubersprüche.

Die braucht er auch, denn bald darauf ermitteln er und Nightingale in einer schrecklichen Mordserie. Die Täter stehen allesamt unter dem magischen Einfluss eines Unbekannten, der scheinbar wahllos seine Opfer auswählt und sie fürchterliche Verbrechen begehen lässt. Außerdem muss Peter im Konflikt zweier rivalisierender Flussgötter, Vater Themse und Mutter Themse, vermitteln und sich der sirenenhaften Wirkung ihrer Töchter entziehen. Bald macht sich Peter nicht nur die Flussgöttin Tyburn zum Feind, sondern macht auch eine bahnbrechende Entdeckung: Anscheinend folgt die Mordserie einem alten Theaterstück und das nächste Opfer ist schon im Visier des Mörders. Doch ausgerechnet jetzt wird Nightingale angeschossen und Peter steht dem Mörder allein gegenüber.

Personen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Polizisten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Police Constable Peter Grant; ein Polizeibeamter des Metropolitan Police Service, der, nachdem er seine zweijährige Ausbildung abgeschlossen hat, einen reinen Bürojob bekommen soll.
  • Police Constable Lesley May; eine Polizeibeamtin der Metropolitan Police Service, Kollegin und Freundin von Peter, der nach ihrer Ausbildung eine steile Karriere verheißen wird.
  • Detective Chief Inspector Thomas Nightingale; Chef des Follys und der letzte offiziell gemeldete Zauberer Englands.
  • Inspector Neblett; Peter und Lesleys Chef und Schichtleiter bei der Charing Cross Polizei-Station.
  • Detective Chief Inspector Alexander Seawoll; ein Senior Investigation Officer vom „Murder Investigation Team“ der den Mord an William Skirmish untersuchen soll.
  • Detective Sergeant Miriam Stephanopoulos; die engste Mitarbeiterin von DCI Seawoll.

Flussgötter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Vater Themse; auch „Der alte Mann des Flusses“ Gott für das flussaufwärts gelegene Gebiet der Themse (von der Quelle bis zur Teddington-Schleuse).
  • Oxley; ein „Sohn“ von Vater Themse und sein Chefunterhändler; Gottheit des gleichnamigen Flusses.
  • Anna Maria de Burgh Coppinger; auch Isis, Ehefrau von Oxley.
  • Ash; ein „Sohn“ von Vater Themse und Gott des Flusses Ash in Surrey.
  • Mama Themse; Göttin für das flussabwärts gelegene Gebiet der Themse (von der Teddington-Schleuse bis zur Mündung ins Meer).
  • Beverley Brook; eine „Tochter“ von Mama Themse und Göttin des gleichnamiger Wasserlaufs im Süden von London.
  • Cecilia Tyburn Thames; auch Lady Ty, eine „Tochter“ von Mama Themse und Gottheit des Flusses Tyburn.
  • Fleet; eine „Tochter“ von Mama Themse und Gottheit des Flusses Fleet.
  • Lea; die älteste „Tochter“ von Mama Themse und Göttin des Flusses Lea. Sie ist eigentlich älter als Mama Themse, hat jedoch als Nebenfluss ihre Autorität anerkannt.
  • Brent; eine weitere kindliche „Tochter“ von Mama Themse und Göttin des Flusses Brent.

Weitere Mitarbeiter und Verbündete des Folly[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Molly; die Haushälterin im Folly (Fae).
  • Dr. Abdul Haqq Walid; ein weltweit renommierter Gastroenterologe und Kryptopathologe, der eng mit dem Folly zusammenarbeitet.
  • Frank Caffrey; Mitarbeiter der „London Fire Brigade“ und Ex-Fallschirmspringer; enger Verbündeter des Follys.

Sonstige[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Augusta Coopertown; Dänische Auswanderin aus Hampstead.
  • Brandon Coopertown; ihr Ehemann.
  • Isaac Newton; der erste Zauberer.
  • Richard „Lord“ Grant; Peters Vater.
  • Deputy Assistant Commissioner Richard Folsom; ein hochrangiger Verbündeter von Lady Ty.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Roman bezieht sich vielfach auf den historischen und mythologischen Hintergrund von London und dem Themse-Tal.

Einige der Charaktere sind stark mit der Themse und ihren Nebenflüssen verbunden. Prominenteste nach der Themse selbst sind Beverley Brook, Lady Ty, Oxley und Lea. Weiterhin werden Effra, Ash, Brent und Crane erwähnt.

Pressestimmen[3][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • ›Die Flüsse von London‹ ist der Beginn einer englischen Serie, die spannend ist und liebenswürdig und Humor hat. (Peter Pisa, Kurier, Wien, 15. Januar 2012)
  • Ben Aaronovitch ist mit ›Die Flüsse von London‹ eine großartige Mischung aus Fantasyroman und Krimi gelungen - mit Gänsehaut-Effekt und bissig-englischem Humor. (Westdeutsche Zeitung, 31. Januar 2012)
  • Ein tolles Buch - Harry Potter für Erwachsene. (TV Spielfilm, 03/2012)
  • Das Ganze liest sich wie Harry Potter auf Speed, ist nichts für Mitleidige (Vampirfamilien werden mit Handgranaten beseitigt), besticht aber durch seinen schrägen Humor. (Brigitte, 30. Mai 2012)

Ausgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pressestimmen zum Buch "Die Flüsse von London". dtv. Abgerufen am 9. September 2014.
  2. Alison Flood: Galaxy shortlist gives Hollinghurst a second go against Booker rivals. The Guardian. 17. Oktober 2011. Abgerufen am 9. September 2014.
  3. Pressestimmen zum Buch "Die Flüsse von London". dtv. Abgerufen am 9. September 2014.