Die-Flüsse-von-London-Reihe

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Die Flüsse-von-London-Reihe (alternativ die Peter-Grant-Reihe oder die PC-Grant-Reihe) ist eine Serie von Urban-Fantasy-Romanen des englischen Autors Ben Aaronovitch. Inzwischen gibt es auch schon einen Comic-Ableger der Bücher namens „Body Work“,[1] die Aaronovitch mit Andrew Cartmel verfasste; die Illustrationen fertigte Lee Sullivan.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Peter Grant hat gerade seine Ausbildung als Police Constable beim Metropolitan Police Service abgeschlossen und soll einen Schreibtischjob antreten, da gerät er in die Ermittlungen einer Mordserie. Da die mysteriösen Todesfälle ohne Fremdeinwirkung stattfinden, ruft dies den Leiter einer Sondereinheit für „spezielle Fälle“ auf den Plan. Polizeiinspektor Thomas Nightingale ist der letzte aktive Zauberer unter der britischen Krone und Grant wird sein Lehrling. Die Erzählungen sind mit Grant als Ich-Erzähler geschrieben.[2]

Übersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Romane[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Flüsse von London[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Englischer Titel: Rivers of London)

Der Roman dreht sich um die Abenteuer von Peter Grant, einem jungen Police Constable der Metropolitan Police, der nach einer unerwarteten Begegnung mit einem Geist in den kleinen Zweig der Met eingezogen wird, der sich mit Magie und dem Übernatürlichen beschäftigt.

Peter Grant, der seit über siebzig Jahren der erste englische Zauberlehrling ist, muss sich sofort mit zwei verschiedenen, aber letztlich miteinander verbundenen Fällen auseinandersetzen. In dem einem muss er herausfinden, wovon gewöhnliche Menschen besessen werden, sodass sie in bösartige Killer verwandelt werden, und in dem anderen muss er zwischen den beiden sich bekriegenden Göttern der Themse und ihren jeweiligen Familien Frieden stiften.

Schwarzer Mond über Soho[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Englischer Titel: Moon over Soho)

Nach den Ereignissen von Die Flüsse von London wird der Polizeibeamte Peter Grant zur Hilfe gerufen, um den brutalen Mord an einem Journalisten in der unteren Toilette des Groucho Klubs im Londoner Soho-Bezirkes zu untersuchen. Zur gleichen Zeit wird Peter durch eine Reihe von Todesfällen von Amateur- und semiprofessionellen Jazzmusikern gestört, die kurz nach ihren Auftritten geschehen sind. Trotz der scheinbar natürlichen Todesursachen weist jeder Körper eine magische Signatur auf, die Peter zu der Annahme verleitet, dass die Todesfälle alles andere als natürlich sind.

Ein Wispern unter Baker Street[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Englischer Titel: Whispers Under Ground)

Der Sohn eines US-Senators wird erstochen, und eine magische Beteiligung wird vermutet. Eine FBI-Agentin ist in Peter Grants Fall involviert. In den Tunneln der Londoner U-Bahn und den victorianischen Abwasserkanälen passiert etwas.

Der böse Ort[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Englischer Titel: Broken Homes)

Ein weiterer Mörder ist auf freiem Fuß, und der Hauptverdächtigte könnte ein Verbündeter des unheimlichen Magiers sein, der als der gesichtslose Magier bekannt ist. Ein Stadtplaner kommt unter eine U-Bahn, und ein Grimoire wurde gestohlen. Und als Peter im Elephant and Castle von einem ziemlich merkwürdigem Geschehen erfährt, muss er untersuchen, ob es zwischen diesen Fällen eine Verbindung gibt.

Fingerhut Sommer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Englischer Titel: Foxglove Summer)

Peter verlässt London und geht in ein kleines Dorf in Herefordshire, wo das Verschwinden zweier Mädchen aus der Gegend eine übernatürliche Ursache zu haben scheint. Da er mit lokalen Polizisten und Göttern zurechtkommt, findet Peter das Geheimnis heraus.

Der Galgen von Tyburn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Englischer Titel: The Hanging Tree)

Zurück in London steht Peter bei der Untersuchung verdächtiger Morde in der Welt der Superreichen einer anderen Welt gegenüber. Dieses Buch war das erste der Reihe, das auf Platz 1 der SPIEGEL-Taschenbuch-Bestsellerliste landete.[3]

Geister auf der Metropolitan Line[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Englischer Titel: The Furthest Station)

In dieser kurzen Novelle hat Peter es mit Geistersichtungen auf der Metropolitan Line der Londoner U-Bahn zu tun, welche Chaos unter den Pendlern auslösen. Der englische Titel bezieht sich auf die am weitesten außerhalb liegende Station der Linie, Chesham.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stefanie Lethbridge: The Wisdom of the Folly: Co-operative Diversity in Ben Aaronovitch's Rivers of London Series. In: Oliver von Knebel Doeberitz, Ralf Schneider (Hrsg.): London post-2010 in British Literature and Culture (= Christoph Ehland, Chris Thurgar-Dawson [Hrsg.]: Spatial Practices, Band 24). Brill, 2017, ISBN 978-90-04-34401-3, ISSN 1871-689X, S. 235–253 Vorschau

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „CSI trifft Harry Potter“: Peter Grant meldet sich zurück, Focus Online, 25. August 2015
  2. Rivers of London: Die Peter Grant Reihe, ard.de, 22. Dezember 2016
  3. Ben Aaronovitch erstmals auf Platz 1 der Bestsellerliste, Buchreport, 10. Mai 2017