Die Irrfahrten des Herkules

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Film
Deutscher TitelDie Irrfahrten des Herkules
OriginaltitelGoliath contro i giganti
Die Irrfahrten des Herkules Logo 001.svg
Produktionsland Italien, Spanien
Originalsprache Italienisch
Erscheinungsjahr 1961
Länge 95 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Guido Malatesta
Drehbuch Gianfranco Parolini,
Giovanni Simonelli,
Arpad De Riso,
Sergio Sollima
Produktion Cesare Seccia,
Manuel Pérez
Musik Carlo Innocenzi
Kamera Alejandro Ulloa
Schnitt Mario Sansoni,
Edmondo Lozzi
Besetzung

Die Irrfahrten des Herkules (Originaltitel: Goliath contro i giganti) ist ein 1961 entstandener mythologischer Abenteuerfilm, den Guido Malatesta inszenierte. Deutsche Erstaufführung war am 8. Dezember 1961.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bokan ist ein verschlagener Mann, der sich unrechtmäßig des Thrones von Beirath bemächtigt hat. Der Königstochter Elea redet er ein, Herkules sei für den Tod ihres Vaters verantwortlich; natürlich war er selbst der Auftraggeber des Mordes. Sie schafft es, sich auf das Schiff des Kriegshelden Herkules zu schmuggeln, der sich auf der Fahrt mit einem Meeresungeheuer auseinandersetzen muss, woraufhin das Schiff kentert. Nur wenige, darunter Herkules und Elea, können sich an einen Strand retten, müssen sich aber einer Amazonengruppe erwehren und kämpfen sich nach Beirath durch.
Trotz ihrer Verkleidung unternimmt Bokan sofort Schritte gegen sie; Herkules und Elea, die sich ineinander verliebt haben, können aber den Nachstellungen von Bokans Leuten entfliehen und klären die Bevölkerung über die wahren Ereignisse auf. Dann unterstützen sie die Menschen beim Sturz des Regimes.
Ein letzter Kampf findet im Tal der Riesen statt, wo Elea, die in den Kampfeswirren dem Leibgardisten Jagoran in die Hände fiel, wilden Tieren geopfert werden soll. Herkules weiß auch das zu verhindern.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Der Aufwand an heulenden Ungeheuer-Attrappen, prunkvollen Palast-Szenen, Gladiatorenkämpfen und akrobatischem Schlachtgetümmel ist sehr beträchtlich, und wer solche Schaugepränge mit Moritaten schätzt, kommt voll auf seine Kosten.“

Sdt., in: Filmdienst.

„Alle Zutaten des mythologisch-abenteuerlichen Genres sind vorhanden: eine Liebesgeschichte, das dynastische Problem, Intrigen, spektakuläre Kampfszenen mit milde abscheulichen Wesen, und natürlich der Triumph des Guten über das Böse. Hier in einem überflüssigen Film, der manchmal schon am Rande der Groteske steht.“

film.tv.it[1].

Bemerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Original der „naiven Abenteuerunterhaltung“[2] hört der Held auf den Namen Goliath. Zudem war die deutsche Fassung nur 87 Minuten lang.

Die Studioszenen wurden in der Cinecittà, die Außenaufnahmen in Spanien gedreht[3].

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.film.tv.it/scheda.php/film/3194/goliath-contro-i-giganti/
  2. Die Irrfahrten des Herkules. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 2. März 2017.Vorlage:LdiF/Wartung/Zugriff verwendet 
  3. http://www.mymovies.it/dizionario/recensione.asp?id=10809