Gianfranco Parolini

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Gianfranco Parolini (* 20. Februar 1925 in Rom; † 26. April 2018 ebenda[1]) war ein italienischer Filmregisseur und Drehbuchautor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der aus einer Bologneser Familie stammende Parolini begann seine Arbeit im Filmgeschäft 1950 als Schnittassistent bei Roberto Rossellinis Franziskus, der Gaukler Gottes. Er trat als Regisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent in Erscheinung und wurde besonders als Regisseur von Italowestern bekannt. Er drehte unter anderem die erfolgreiche Sabata-Reihe. Neben Western arbeitete Parolini hauptsächlich an Sandalen- und Kriminalfilmen. So führte er Ende der 1960er-Jahre auch bei vier der Kommissar-X-Filme Regie. Seine Filme wurden oftmals auf Grund ihres ironischen Stils und ihrer interessanten Figuren als herausragende Unterhaltungsware bezeichnet. 1992 begann er mit der Arbeit an einer Fernsehserie, die wenig Erfolg hatte.[2]

Mit einer Reihe von Schauspielern, einige davon ehemalige Stuntmen oder Zirkusakrobaten, arbeitete er häufig zusammen; unter ihnen Brad Harris, Tony Kendall und Nick Jordan.

Wie viele Künstler des italienischen Films dieser Zeit benutzte Parolini häufig englische Namen als Pseudonym. Als Regisseur wurde er somit auch Frank Kramer, als Darsteller – er trat in fast allen seinen Filmen in kleineren oder größeren Nebenrollen auf – Frank (oder John Francis) Littleword(s) oder John Francis Scott, als Drehbuchautor Robert F. Atkinson und John Eastwood in den Credits genannt.

2010 entstand der Film Frank il legionario über Parolinis Arbeiten.[3]

Filmografie (Regisseur)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lebensdaten, abgerufen am 27. April 2018
  2. Roberto Poppi: Dizionario del cinema italiano, I registi. Rom, Gremese 2002, S. 322/323
  3. Gianfranco Parolini, Frank il legionario... dagli spaghetti-western alla Cina, IT Cinematographie 13. Juni 2013, abgerufen am 1. Oktober 2015