Die Verfassung der Freiheit

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Die Verfassung der Freiheit ist ein Buch des österreichischen Ökonomen und Sozialphilosophen Friedrich August von Hayek.

Das Buch wurde erstmals 1960 von der University of Chicago Press veröffentlicht und ist eine Interpretation der Zivilisation als durch die Grundprinzipien der Freiheit ermöglicht, die der Autor als Voraussetzung für Wohlstand und Wachstum ansieht – statt umgekehrt.

Dieses wohl bedeutendste Werk des Nobelpreisträgers bietet im ersten Teil eine umfassende systematische Darstellung der wesentlichen Prinzipien einer freiheitlichen Sozialphilosophie der Grundlage für die Entwicklung der europäischen Zivilisation in den letzten Jahrhunderten. Der zweite Teil befasst sich mit der Entstehung der rechtsstaatlichen Grundsätze der rule of law und ihrer Bedeutung für die Sicherung der persönlichen Freiheit. Im dritten Teil zeigt Hayek, wie mit dem Aufkommen des Wohlfahrtsstaates wichtige rechtsstaatliche Prinzipien verletzt werden und damit die persönliche Freiheit zerstört zu werden droht. Dies verdeutlicht er anhand aufschlussreicher Beispiele aus den Bereichen Gewerkschaften und Beschäftigung, soziale Sicherheit, Besteuerung und Umverteilung, Landwirtschaft und Naturschätze, Erziehung und Forschung.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Verfassung der Freiheit belegte Platz 9 auf der Liste der 100 besten Non-Fiction-Bücher des zwanzigsten Jahrhunderts des Magazins National Review.

Pressestimmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Der große Universalgelehrte europäischer Tradition, Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften von 1974, hat in seinem Lebenswerk, das auf einer tiefen Kenntnis vieler Disziplinen (Ökonomie, Rechtswissenschaft, Geschichte, Biologie und Psychologie) beruht, mit Beharrlichkeit den Gedanken verfolgt, daß allein individuelle Freiheit die Bewahrung und Fortentwicklung der Zivilisation sicherstellen kann. Er hat darin mehr als einen Stein des Anstoßes für den Zeitgeist niedergelegt.“ Wilhelm Seuss, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 8. Mai 1989

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]