Dieter Beuermann

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Dieter Ekkehard Beuermann (* 24. August 1938 in Marienwerder, Westpreußen) ist ein deutscher Verleger.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beuermann kam als Sohn des Kaufmanns Heinz Beuermann und der Elise Beuermann, geb. Groll, zur Welt. Er besuchte das Gymnasium und die Handelsakademie in Herford und absolvierte zwischen 1957 und 1962 eine Schriftsetzerlehre sowie eine kaufmännische Lehre. Im Anschluss führte ihn ein Praktikum nach Hannover und er hielt sich während dieser Zeit zu Studienzwecken in Paris und London auf.

Von 1965 bis 1995 war er Eigentümer der Nicolaischen Verlagsbuchhandlung in Berlin. Später wurde er zudem Gesellschafter des Otto Meissner Verlages, dessen Sitz er 1983 von Bleckede ebenfalls nach Berlin verlagerte.

Er lehrte von 1980 an als Dozent für Verlagswesen an der Freien Universität Berlin. In verschiedenen Fachverbänden stand er in leitender Position, so ab 1981 als Vorsitzender des Berliner Landesverbandes im Börsenverein des Deutschen Buchhandels, bis 2004 als Vorsitzender der Stiftung Buchkunst und bis 2009 als Vorsitzender des Fachausschusses Zeitschriften im Berliner Landesverband des Deutschen Journalisten-Verbandes. Seit dem 1. Juli 1992 gehört er als vom Fernsehrat gewähltes Mitglied dem ZDF-Verwaltungsrat an. Er ist Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer des Stadtmuseums Berlin. Seit 2006 ist er Sprecher des Montagsklubs.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1979: Kodak-Preis für Fotografie
  • 1989: Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland
  • 3. Juli 2009: Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wer ist wer? Das deutsche Who's Who. Ausgabe XLVII, 2008/09, Lübeck: Schmidt-Römhild, 2008
  • Who's Who in Germany 1994. Zürich, 1994