Dietmar Hexel

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Dietmar Hexel (* 21. November 1949 in Soltau) ist ein deutscher Gewerkschaftsfunktionär. Von 2002 bis 2014 war er Mitglied des geschäftsführenden DGB-Bundesvorstandes und von 2007 bis 2011 Mitglied des SPD-Parteivorstandes.

Leben und Beruf[Bearbeiten]

Nach der Ausbildung zum Chemielaboranten bei der Hoechst AG in Frankfurt am Main trat Dietmar Hexel in die SPD ein und war in der Jugend- und Bildungsarbeit beim DGB und der IG Chemie-Papier-Keramik aktiv. 1980 wechselte er zum Hauptvorstand der IG Chemie – jetzt IG BCE – und leitete unter Werner Vitt die Betriebsräteabteilung. 1986 holte ihn Franz Steinkühler für ein Modernisierungsprojekt der IG Metall nach Frankfurt am Main. Unter Steinkühler, Klaus Zwickel und Jürgen Peters war er ab 1991 Organisationschef der IG Metall. 2002 wurde er Mitglied des Geschäftsführenden Bundesvorstands des DGB.

Im DGB-Bundesvorstand war er für Struktur- Industrie- und Dienstleistungspolitik mit Energie-, Umwelt- und Klimapolitik, für Mitbestimmung, Corporate Governance und CSR, die gewerkschaftliche Organisationspolitik und -entwicklung, die interne Revision sowie den DGB-Rechtsschutz zuständig.

Er war unter anderem Mitglied der Regierungskommission Deutscher Corporate-Governance-Kodex, Sachverständiges Mitglied der Bundestags-Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ und Kuratoriumsvorsitzender der Europäischen Akademie der Arbeit in der Universität Frankfurt am Main. Ab 2005 war Dietmar Hexel als Vertreter der Arbeitnehmer stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der Georgsmarienhütte Holding GmbH und seit 2006 im Aufsichtsrat der RAG Aktiengesellschaft. 2014 ging er in den Ruhestand.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Roland Bunzenthal: Ein Mitbestimmer tritt ab. In: Neues Deutschland online vom 25. April 2014, abgerufen am 19. Juni 2015