Dietrich Burger

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Dietrich Burger (* 14. August 1935 in Bad Frankenhausen) ist ein deutscher Maler und Grafiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dietrich Burger studierte von 1953 bis 1958 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Bernhard Heisig. Ab 1964 übte er dort eine Lehrtätigkeit aus, von 1984 bis 2000[1] als Professor für Malerei und Grafik.

Dietrich Burger lebt und arbeitet in Roda bei Leipzig.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

"In der Malerei und Grafik Dietrich Burgers trifft man an einen unübersehbar hohen Anteil von Identität zwischen Leben und Werk. Auf den Bildern findet somit nicht nur Erlebtes und Erfahrenes mehr oder weniger verschlüsselt statt, sondern die Bildlandschaften bewältigen für ihn Existenzfragen. Der immer auf die Realität gerichtete Blick des Malers und ein seismografisch nach innen gewandtes Registrieren verweben sich in der malerischen und zeichnerischen Struktur."[2]

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Burger steht für eine konstruktivistische Variante der Sächsischen Malerei, mit einem hohen Anteil von Identität zwischen Leben und Werk. Seine Lebensstationen bestimmen oftmals einzelne Ausdrucksformen innerhalb seiner Werke. Seine frühen Werke sind besonders vom Einfluss der klassischen-französischen Moderne geprägt, besonders Corot, Watteau, Chardin, Picasso und Matisse.[3]

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1978 Dietrich Burger: Malerei und Grafik, Lindenau-Museum[4]
  • 1995 Malerei/Grafik/Zeichnungen, Galerie Kleindienst, Leipzig
  • 2000 Dietrich Burger: Malerei, Zeichnung, Druckgraphik, Lindenau-Museum[5]
  • 2005 Neue Bilder, Galerie Kleindienst, Leipzig
  • 2008 Dietrich Burger: Gestern und Heute, Galerie am Domhof, Zwickau
  • 2010 bb, Galerie Kleindienst, Leipzig

Ausstellungsbeteiligungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961 6. Bezirkskunstausstellung, Leipzig
  • 2007 Seit Leipzig, Kunsthalle Wittenhagen
  • 2011 Hochdruck an der HGB Leipzig, Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig[6]

Werke in Museen und öffentlichen Sammlungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Altenburg (Thüringen), Lindenau-Museum (viele Werke, u. a.: Spaziergänger; Tafelbild, Tempera, 1988?)[7]
  • Gera, Kunstsammlung Gera, Otto-Dix-Haus (u. a. Im Garten / Die Kinder des Künstlers; Graphitzeichnung, 1976)[7]

Literatur (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dietrich Burger (mit dem Werkverzeichnis der Druckgraphik). Lindenau-Museum, Altenburg, 1978
  • Dietrich Burger. Malerei, Zeichnung, Druckgraphik. (Arbeiten von 1961-1999, mit Liste der Ausstellungen, Bio- und Bibliografie), Lindenau-Museum, Altenburg, 2000

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dietrich Burger - Galerie Kleindienst. Abgerufen am 8. November 2020.
  2. Dr. Peter Guth (in: Dietrich Burger - Malerei, Grafik, Zeichnung, 1996) nach https://www.galeriekleindienst.de/dietrich-burger.html?language=de
  3. Dietrich Burger - Cover me - Galerie Kleindienst. Abgerufen am 8. November 2020.
  4. Publikationen bis 1989 (Memento des Originals vom 19. Oktober 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.lindenau-museum.de lindenau-museum.de, abgerufen am 18. August 2013.
  5. Publikationen 2000 - 2009 (Memento des Originals vom 19. Oktober 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.lindenau-museum.de lindenau-museum.de, abgerufen am 18. August 2013.
  6. Hochdruck an der HGB Leipzig hgb-leipzig.de, abgerufen am 18. August 2013.
  7. a b Bildindex der Kunst & Architektur