Diskussion:Alfred Jeremias

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Ergänzungen Panbabylonismus-altorientalische Mythologie[Quelltext bearbeiten]

Hallo Autoren, ich schlage vor, folgende Erweiterung einzufügen (ggf. unter Kritik?):

Jeremias vertrat die Ansicht, dass die von den Sumerern stammende und von den semitischen Babyloniern weitergebildete Himmelsschau in ihrer ältesten Gestaltung Astrosophie genannt werden solle. Er betrachtete die Astrosophie als Ausdruck einer „religiösen Weltanschauung“. Hans-Joachim Kraus hält Jeremias für einen Vertreter des Panbabylonismus. Das Grundgesetz der Weltanschauung wird nach Kraus bei Jeremias in einer babylonischen Astrosophie gesehen. Demnach soll die babylonischen Weltsicht das irdische Geschehen stets ein Abbild des himmlischen gewesen und also im Himmel „vorgebildet“ worden sein. Reinhard G. Lehmann attestiert Jeremias eine Verschiebung seines ursprünglichen Systems, hin zur Astralsymbolik Astrosophie. Im Biographisch-bibliographisches Kirchenlexikon hinterfragt Friedrich Wilhelm Bautz (1906–1979) die Theorie von Jeremias über die Astrosophie als semitisch-babylonische Astralmythologie sowie die ihr vorausgegangene gnostische Astralsymbolik der Sumerer, die Jeremias im Das Alte Testament im Lichte des Alten Orients in der Zeit von 1911-1930 in fünf Auflagen veröffentlichte. Bautz attestiert Jeremias eine einseitige Verabsolutierung.

Vgl.: Alfred Jeremias, Handbuch der altorientalischen Geisteskultur. Kapitel VII. Astronomie und Astrosophie. 1929/2012, Berlin: De Gruyter. S.245. ISBN 978-3864447549, Hans-Joachim Kraus: Geschichte der historisch-kritischen Erforschung des Alten Testaments. 2. Auflage. Neukirchener Verlag, Neukirchen-Vluyn 1969, S. 308. ISBN 978-3-7887-0701-9 und Friedrich Wilhelm Bautz: Biographisch-bibliographisches Kirchenlexikon. Hrsg.: Friedrich Wilhelm Bautz. Bautz, Hamm 1970, S. 46.

Grüße --SP3325 (Diskussion) 08:14, 10. Jun. 2022 (CEST)Antworten[Antworten]

Ohne seriöse Sekundärliteratur in der Länge nicht darstellbar, daher gekürzt. --Julius Senegal (Diskussion) 18:58, 12. Jun. 2022 (CEST)Antworten[Antworten]

Astrospohie[Quelltext bearbeiten]

Teile des Inhalts des gelöschten Artikels Astrosophie (sumerisch-babylonische Religion), Löschdiskussion vom 20. August 2022, Hauptautorin des Artikels war SP3325:

Der Begriff Astrosophie wurde von Alfred Jeremias auf die von den Sumerern stammenden und von den semitischen Babyloniern weitergebildeten astrologischen Überlieferungen angewendet.
Jeremias war der Ansicht, dass die von den Sumerern stammende und von den semitischen Babyloniern weitergebildete Himmelsschau in ihrer ältesten Gestaltung Astrosophie genannt werden soll, als Ausdruck einer „religiösen Weltanschauung“.[1][2] Diese habe sich an das "religiöse Heimatgefühl der Menschen" gewendet.[3] Das Grundgesetz der Weltanschauung wird von Jeremias in einer „babylonischen Astrosophie“ gesehen.[4] Demnach soll nach der babylonischen Weltsicht das irdische Geschehen stets ein Abbild des himmlischen gewesen und im Himmel „vorgebildet“ worden sein.[4][1] Diese alte Himmelsschau ruhe demnach auf "schauendem Wissen",[1] das in der "oberen Welt"[1] "Offenbarung"[1] des göttlichen Tuns und Willens sah und in den "Gestirnwelten"[1] Sphären von Geisteswesen, die in die irdische Welt hineinwirken. Die Idee von der "Harmonie der Sphären"[5] soll nach Jeremias nicht aus kosmologischen Erwägungen Platos, sondern ebenfalls aus der sumerischen Astrosophie stammen.[5]
Reinhard G. Lehmann attestiert Jeremias eine Verschiebung seines ursprünglichen Systems, hin zur Astralsymbolik Astrosophie.[6] Nach Egon Fridell war für die Babylonier die Astrosophie ein Mittel, um das Lebensgeschäft möglichst vorteilhaft abzuwickeln.[7] Friedrich Wilhelm Bautz hinterfragt die Theorie von Jeremias über die Astrosophie als semitisch-babylonische Astralmythologie sowie die ihr vorausgegangene gnostische Astralsymbolik der Sumerer, die Jeremias in Das Alte Testament im Lichte des Alten Orients in der Zeit von 1911–1930 in fünf Auflagen veröffentlichte. Bautz attestiert Jeremias eine einseitige Verabsolutierung.[8]
  1. a b c d e f Alfred Jeremias: Handbuch der altorientalischen Geisteskultur. Kapitel VII. Astronomie und Astrosophie. 2. Auflage. 1929. Berlin: de Gruyter und 2012. Padeborn: Salzwasser, S. 244–264. ISBN 978-3864447549
  2. Alfred Jeremias: Das Weltall. Astrosophie und Astrologie bei den Babyloniern. In: F. S. Archenhold. (Hrsg.): Das Weltall. Band 28, Nr. 4/5. Treptow-Sternwarte, Berlin-Treptow 1929, S. 29–31.
  3. Alfred Jeremias. Die Weltanschauung der Sumerer. In: Der alte Orient. Band 25. Heft 1. Babylonische Dichtungen, Epen und Legenden. 1925. Leipzig: J.C. Hinrichs´sche Buchhandlung. S. 22.
  4. a b Hans-Joachim Kraus: Geschichte der historisch-kritischen Erforschung des Alten Testaments. 2. Auflage. Neukirchener Verlag, Neukirchen-Vluyn 1969, ISBN 978-3-7887-0701-9, S. 307–308.
  5. a b Alfred Jeremias. Die Weltanschauung der Sumerer. In: Der alte Orient. Band 25. Heft 1. Babylonische Dichtungen, Epen und Legenden. 1925. Leipzig: J.C. Hinrichs´sche Buchhandlung. S. 19-20.
  6. Reinhard G. Lehmann: Friedrich Delitzsch und der Babel-Bibel-Streit. Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 1994, ISBN 3-525-53768-9, S. 44.
  7. Egon Fridell: Kulturgeschichte der Neuzeit. Zweitausendeins, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-86150-893-9, S. 1198
  8. Friedrich Wilhelm Bautz: Biographisch-bibliographisches Kirchenlexikon. Hrsg.: Bautz. Bautz, Hamm 1970, S. 45–46.

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Hallo Minderbinder, danke für den Hinweis. Bitte um eine kurze Rückmeldung, ob die Ergänzung so passt. Danke & VG SP3325 (Diskussion) 16:50, 22. Sep. 2022 (CEST)Antworten[Antworten]
Hallo, ich bin nicht der Wächter dieses Artikels, insofern kann ich dazu keine Absolution erteilen. Unter den noch aktiven Autor/innen des Artikels sehe ich Benutzer:2bears, Benutzer:Phi und Benutzer:Bertramz. Vielleicht können die dir Feedback geben. --Minderbinder 17:17, 22. Sep. 2022 (CEST)Antworten[Antworten]
Ich hab den Teil zur angeblichen Astrosophie mal eingekürzt, so kann es m.E. bleiben. --Φ (Diskussion) 21:34, 22. Sep. 2022 (CEST)Antworten[Antworten]