Diskussion:Droge

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Droge ist nicht gleich Rauschmittel[Quelltext bearbeiten]

Derzeit wird von "Rauschmittel" auf "Droge" umgeleitet. Ich werde in den kommenden Wochen einen separaten Artikel zum Begriff "Rauschmittel" anlegen, weil sich der Begriff "Droge" nicht 1 zu 1 mit "Rauschmittel" gleichsetzen läßt. Zwar kann jede Droge nach heutigem Verständnis auch als ein Rauschmittel aufgefaßt werden, aber nicht jedes Rauschmittel verdient die Bezeichnung "Droge". Das Wort "Droge" meinte ursprünglich nur so viel wie "Getrocknetes". Man kann die meisten Rauschmittel also bereits von der Etymologie her nur schwer als "Drogen" bezeichnen, weil sie in der Regel in anderen Zuständen vorliegen als im festen, trockenen Zustand, nämlich flüssig (Alkohol) oder gasförmig (Schnüffelstoffe). Auch gilt für die meisten Psychopharmaka, daß sie nicht allein "getrocknet" sind, auch wenn sie fest und trocken sind (z.B. als Pulver oder Tablette), weil sie bis zu diesem Zustand bei der Herstellung meist verschiedene Zustände durchlaufen haben.


Zudem wird der Begriff der Droge nach heutigem Verständnis zu sehr mit illegalen Rauschmitteln in Verbindung gebracht. Auch wenn das neuere Verständnis ihn wieder auf Substanzen wie Alkohol und Psychopharmaka ausdehnt, so wird der Begriff der Droge dennoch zu häufig zur Abgrenzung von illegalen Rauschmitteln zu Arzneimitteln verwendet. Diese Unterscheidung ist jedoch für das Verständnis von Rauschmitteln wenig hilfreich, weil es sich dabei um zwei grundsätzlich verschieden Arten der Bestimmung handelt, nämlich einmal wird mit dem Begriff "Droge" etwas über die Beschaffenheit eines Mittels ausgesagt, andererseits wird mit den Begriffen "Arzneimittel" oder "Heilmittel" etwas über die Zweckbestimmung gesagt. Im Begriff des Rauschmittels ist die Zweckbestimmung als "Mittel zur Erzeugung von Rauschzuständen" bereits enthalten, während im Begriff der Droge keine Zweckbestimmung zum Ausdruck kommt, Drogen also auch als Heilmittel dienen können.--Rmexperte (Diskussion) 12:59, 17. Dez. 2015 (CET)

Hallo Rmexperte, die Einleitung des Artikels klärt ja bereits über die von Dir angesprochenen Themen auf. Zweifelsohne hatte das Wort "Droge" eine erweiterte Bedeutung gegenüber der heutigen Verwendung. Dafür gibt es den Hinwies auf Droge (Begriffsklärung). Und wenn Du Dir einmal die Versionsgeschichte des Artikels und dieser Diskussionsseite anschaust, wirst Du feststellen, dass die Thematik nicht unbekannt ist und spätestens seit 2007 wiederholt diskutiert wurde. Viele Grüße --Zinnmann d 14:06, 17. Dez. 2015 (CET)

Hallo Zinnmann, mir ging es um den Begriff "Rauschmittel" nicht um "Droge". Ich würde gern eine Seite zu dem Begriff anlegen, im Augenblick wird auf "Droge" umgeleitet. Mal sehen, was ich in den nächsten Wochen hinbekomme, kannst es Dir ja dann ansehen. Gruß--Rmexperte (Diskussion) 01:49, 26. Dez. 2015 (CET)

Hallo Rmexperte, im Deutschen wird unter "Droge" im allgemeinen Sprachgebrauch ein Rauschmittel (unabhängig von Herkunft und Substanz) verstanden. Genau das steht bereits im ersten Satz der Artikels ("Als Droge werden im deutschen Sprachgebrauch stark wirksame psychotrope Substanzen und Zubereitungen aus solchen bezeichnet.") - ich verstehe daher nicht, warum du einen eigenen Artikel schreiben willst. Die Bedeutung des Wortes "Droge" hat sich nunmal gewandelt. Heute werden schon lange nicht mehr nur pflanzliche Substanzen gemeint und (pflanzliche) Heilmittel werden schon lange nicht mehr (außer von Pharmazeuten) als "Drogen" bezeichnet. Bestenfalls könnte man den Titel von Droge in Rauschmittel umändern, aber das macht in meinen Augen keinen Sinn, da fast alle Leute Schwierigkeiten hätten, den gesuchten Artikel zu finden, eben weil "als Droge im deutschen Sprachgebrauch stark wirksame psychotrope Substanzen und Zubereitungen aus solchen bezeichnet" werden. --Gerhard wien (Diskussion) 19:30, 26. Dez. 2015 (CET)

Hallo Gerhard, Zunächst muß ich erst einmal zustimmen: Unter dem Begriff "Droge" werden in Deutschland tatsächlich psychotrope Substanzen verstanden, leider hat sich der Begriff als Bezeichnung für solche durch die Debatten zur Legalisierung von "Drogen" in den letzten 30 Jahren zunehmend eingebürgert. Ich selbst habe mir als Beteiligter an diesen Debatten bereits viele Gedanken über einen Begriff gemacht, mit dem sich im deutschsprachigen Raum psychotrope Substanzen ohne Fremdbegriffe zusammenfassen und bezeichnen lassen. ("psychotrop" ist schließlich ein Fremdwort und zudem ein Fachbegriff, es bzw. er ist für die Alltagssprache untauglich). Die Schwierigkeiten, die sich mit dem Drogenbegriff ergeben, sind die Abgrenzungen von anderen Begriffen, die ebenfalls psychotrope Substanzen bezeichnen, die aber im allgemeinen Verständnis nicht als "Drogen" gelten. Gemeint sind hier in erster Linie die 'Arzneimittel' bzw. 'Psychopharmaka', die sowohl nach allgemeinem Verständnis wie auch nach Lesart offizieller Stellen nicht als Drogen gelten. Auch wird der Drogenbegriff im öffentlichen Bewußtsein zu sehr mit "Suchtmittel" in Verbindung gebracht und oft auch kritiklos gleichgesetzt. Von der Etymologie her sind Drogen einfach auch ganz triviale Substanzen wie harmlose Kräuter und Gewürze, die nur schwer als Suchtmittel bezeichnet werden können. Unter dem Begriff der "Droge" werden also in erster Linie Substanzen verstanden, die nicht nur Rauschzustände hervorrufen, sondern gleichzeitig auch abhängig machen können. Unter dem Begriff des Rauschmittels können dagegen alle psychotropen Substanzen zusammengefaßt werden, unabhängig davon, ob sie als Arzneimittel oder als Suchtmittel gelten können, da es sich bei dem Begriff "Rauschmittel" ebenso wie bei den Begriffen "Arzneimittel" oder "Suchtmittel" um teleologische Begriffe handelt, in ihnen also vornehmlich eine Zweckbestimmung zum Ausdruck kommt. Ein Rauschmittel kann also gleichzeitig ein Heilmittel oder Suchtmittel (oder Schadens- bzw. Vernichtungsmittel=Gift) sein, ohne eines davon sein zu müssen. Ein Rauschmittel zeichnet sich bestimmungsgemäß dadurch aus, daß es von seiner Beschaffenheit dazu geeignet ist, einen Rausch hervorzurufen bzw. auszulösen. Damit können auch solche Mittel unter dem Begriff zusammengefaßt werden, die man sonst unter dem Begriff der "Droge" nur schwerlich zusammenfassen könnte. Gemeint sind damit z.B. Spielautomaten bzw. das Glücksspiel allgemein, die bzw. das man als Rauschmittel im weiteren Sinne bezeichnen kann, aber kaum als "Droge", weil diese Ausdehnung des Begriffes einfach zu weit geht. Auch der menschliche Organismus (Sex, Sport, Arbeit, Fetischismus etc.) kann als Rauschmittel im weiteren Sinne bezeichnet werden, aber nur schwer als Droge. Darum ist "Rauschmittel" für mein Verständnis nicht das Gleiche wie "Droge" und als Begriff zur Kennzeichnung psychotroper Substanzen bzw. psychotroper Mittel im Allgemeinen besser geeignet. Ich hoffe, ich finde Deine Zustimmung. Grüße (nicht signierter Beitrag von Rmexperte (Diskussion | Beiträge) 12:42, 2. Jan. 2016 (CET))

Als urspünglicher Ersteller des Artikels „Droge“ in der jetzigen Form möchte ich mich kurz einschalten. Im Themenbereich psychoaktive Substanzen in der WP hat sich aufgrund von Konflikt- POV- und Ideologievermeidung eher der inklusionistische Ansatz durchgesetzt. Damit ist nicht unbedingt jeder zufrieden, inklusive mir. Die unterschiedlichen Definitionen und Begrifflichkeiten innerhalb des gesellschaftlichen Mainstreams, in diversen Subkulturen sowie in Politik und Gesetzgebung lassen darüber hinaus so gut wie keine Konsistenz erkennen. Was natürlich in der völlig unterschiedlichen Sicht und Motivation der beteiligten Parteien begründet ist, aber eventuell auch in der uneinheitlichen/realitätsfernen Kategorisierung und Behandlung seitens Gesetzgebern (und den meisten sind Gesetze ja nicht egal).
Deine Argumentation ist für mich gut nachvollziehbar, auch der Brückenschlag zu nicht substanzgebundenen Verhaltensweisen. Am Lemma müsste man feilen, da „Rauschmittel“ zumindest auf Konsumenten-/Szeneseite ungeläufig ist. Aber es spricht insgesamt nichts dagegen, weitere allgemeine Artikel zu erstellen, selbst wenn es zu ein wenig Redundanz kommt. Gruß und frohes Neues, --LordToran() 00:11, 3. Jan. 2016 (CET)

Hallo Rmexperte, wie jeder mit deutscher Muttersprache weiß, auch du, und wie du jeder Definition in allen Wörterbüchern entnehmen kannst, bezieht sich der Begriff "Droge" im deutschen Sprachgebrauch eben gerade nicht nur trockene, sondern auch flüssige und gasförmige Drogen. Wer den Begriff so verwendet, wie z. B. der Autor des Abschnitts, verhält sich völlig korrekt. Dass andere Wörter vor langer Zeit einmal etwas anderes bedeutet haben, ändert daran rein gar nichts. Viele Grüße. Quellen: www.duden.de (unter Bespielen "die Droge Alkohol", Wikipedia : ) etc. (nicht signierter Beitrag von Goedzilla (Diskussion | Beiträge) 23:50, 26. Jan. 2016 (CET))

Wäre hier nicht eine Verschiebung nach "Rauschdroge" sinnvoll, da "Droge" in diesem Fall, wenn auch eingebürgert, ja nur eine Kurzform ("pars pro toto"?) davon ist? MfG, Georg Hügler (Diskussion) 18:04, 16. Jul. 2016 (CEST)
Ich persönlich wäre da definitiv auf dem Standpunkt, das Mainstream-Lemma beizubehalten. Es spräche aber nichts gegen eine Ausdifferenzierung des Artikelbestands. Zudem könnte man, falls zulässig, über einen zusätzlichen Headerbaustein direkt auf Droge (Pharmazie) verweisen. Auch Psychotrope Substanz könnte evtl. noch ein bisschen Zuwendung gebrauchen. Gruß, --LordToran() 20:22, 16. Jul. 2016 (CEST)

Defekte Weblinks[Quelltext bearbeiten]

GiftBot (Diskussion) 08:11, 24. Dez. 2015 (CET)

Ergänzung: Psilocybin als Katalysator der Evolutionsgeschichte?[Quelltext bearbeiten]

Im Klassiker von Rätsch ist eine ergänzenwerte These des Ethnologen Terence McKenna aufgeführt, wonach Psilocybin als Katalysator der Evolutionsgeschichte fungiert haben KÖNNTE:

"Terence McKenna stellte die Hypothese auf, dass Magic Mushrooms und hier vor allem psilocybinhaltige Pilze der Art Psilocybe cubensis der induzierende Katalysator in der Evolution der Primaten [...] war, durch den die Affen zu Menschen wurden. Die könnte zum Beispiel auf die Bewusstseinserweiterung der Wirkung der Magic Mushrooms zurückzuführen seien, die ja durch ihre Wirkstoffe Psilocybin und Psilocin die Schranken des gewohnten Denkens sprengen und somit eventuell einen Durchbruch in der Selbstwahrnehmung unserer frühen Vorfahren auslösten" (Quelle: Rätsch, Christian: 1998 Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen. Vorwort von Albert HOFMANN. Aarau: AT Verlag. Ebenfalls: Stuttgart: Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft (WVG).[6., korrigierte Aufl. 2001], zitiert nach: http://www.zauberpilzblog.net/ 12.10.2016, 14:29]

Scheint mir eine Ergänzung wert im Abschnitt https://de.wikipedia.org/wiki/Droge#Geschichte_des_Drogenkonsums

Gruß! (ohne Benutzername signierter Beitrag von 85.176.8.178 (Diskussion))