Diskussion:Golda Meir

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

„Wenn es Frieden gäbe, werden wir den Arabern vielleicht noch rechtzeitig verzeihen können, dass sie unsere Söhne getötet haben. Aber es wird schwieriger für uns sein, ihnen zu verzeihen, dass sie uns gezwungen haben, ihre Söhne zu töten.“ („When peace comes we will perhaps in time be able to forgive the Arabs for killing our sons. But it will be harder for us to forgive them for having forced us to kill their sons.“) Ich weiß nicht, wer dieses Zitat übersetzt hat, aber es ist so nicht richtig. "...in time be able..." bedeutet in diesem Zusammenhang nicht "rechtzeitig" sondern im "Laufe der Zeit" im Sinne von wenn genug Zeit vergangen ist.



"Geprägt von ihrer Jugend im antisemitischen Russland und geprägt von ihrer Zeit war Politik für sie ein Kampf ums Überleben. Sie sah keinen möglichen Kompromiss zwischen den Interessen der arabischen und der jüdischen Bevölkerung in Israel („Die Araber wollen uns tot sehen. Wir wollen leben. Da gibt es keinen Kompromiss.“)."

Das Gesagte impliziert, dass die Unmöglichkeit zum Kompromiss ein psychologisches Problem von Golda Meir war. Der Grund für diese Unmöglichkeit war jedoch mitnichten psychologisch sondern politisch und lag ebensowenig auf seiten Golda Meirs. Bereits vor der Gründung Israels hatte sich in den Bevölkerungen der meisten arabischen Länder und im muslimischen Teil Palästinas "ein eliminatorischer Antisemitismus eingenistet, der dem deutschen Judenhaß in nichts nachstand, ihn in seiner praktischen Umsetzung sogar insoweit antizipierte, wie man kräftemäßig dazu in der Lage war." (Mallmann K., Cüppers M.[Forschungsstelle Ludwigsburg, Uni Stuttgart], Halbmond und Hakenkreuz, 2006, S. 55).Israelische Politik ist eben auch Kampf ums Überleben gegen eine reale eliminatorische Bedrohung. Hier zu Psychologisieren bedeutet, diese Realität nicht anzuerkennen und die tatsächlich Bedrohten zu ParanoikerInnen umzudeuten bzw. als paranoide Täter lesbar zu machen. Wehret den Anfängen. (nicht signierter Beitrag von 84.174.81.92 (Diskussion) 03:31, 16. Dez. 2006)

Frau Meir und das Existenzrecht Palästinas[Quelltext bearbeiten]

Das sollte schon erwähnt werden. In einem Interview, das am 15.06.1969 veröffentlicht wurde (Sunday Times ) sagte sie: Es gibt soetwas wie die Palästinenser nicht. (nicht signierter Beitrag von 83.189.56.225 (Diskussion) 22:57, 1. Aug. 2007)

Dieser Satz wird gelöscht, obwohl bei unliebsamen Figuren jegliche Art von Zitate abgedruckt werden. Wieder ein Beispiel für die Doppelmoral von WP. (nicht signierter Beitrag von 83.189.102.225 (Diskussion) 14:05, 2. Aug. 2007)

Ach Quatsch, Doppelmoral von WP. WP hat weder Moral noch Seele, sondern nur die ausführenden und kontrollierenden Menschen dahinter. Wem das nicht klar ist, und dass es speziell in Deutschland eine Staatsraison gibt in bestimmten Dingen (Quelle: Merkel), der sollte sich die Nerven schonen und hier nicht veröffentlichen.--79.210.152.87 16:10, 14. Okt. 2012 (CEST)

Habe dies jetzt mit zwei Quellen belegt, eine davon ausgesprochen prozionistisch (hagalil). --90.134.3.163 11:28, 23. Aug. 2007 (CEST)

hier kann jemand das englische original-zitat nicht uebersetzen - siehe: http://en.wikipedia.org/wiki/Golda_Meir, wo es heisst: In an interview published on 1969-06-15, the Sunday Times quoted her saying: "There were no such thing as Palestinians. When was there an independent Palestinian people with a Palestinian state? It was either southern Syria before the First World War, and then it was a Palestine including Jordan. It was not as though there was a Palestinian people in Palestine considering itself as a Palestinian people and we came and threw them out and took their country away from them. They did not exist." - aus der vergangenheitsform, die in dem kontext nicht ganz unbedeutend ist, wird praesens. und voila - die gesamte bedeutung der aussage wurde veraendert. siehe zum ganzen bspw kimmerling/migdal, the palestinian people. (nicht signierter Beitrag von 84.44.156.30 (Diskussion) 01:48, 22. Sep. 2007)

Nein, die Bedeutung wurde keineswegs verändert. Frau Meir leugnete die Existenz der Palästinenser in der Vergangenheit und auch in der (damaligen ) Gegenwart, da sie niemals irgendwelche Rechte dieses Volkes anerkannt hat. Diese Auffassung teilte Sie übrigens mit dem israelischen Establishment, welches erst seit den 90 ern von "Palästinensern" spricht. --213.101.226.84 18:14, 2. Jan. 2008 (CET)

Selbstverständlich ist durch die Präteritumform die Aussage verändert. Um es kurz zu machen: Es gibt verschiedene Inhalte, die in diesem Satz ausgedrückt sein können. 1. Sie negiert ein Existenzrecht von Palästinensern. 2. Sie nimmt Bezug auf das Wort "Palästinenser" und drückt damit aus, dass es weder eine palästinensische Geschichte, noch einen solchen Staat (abgesehen von der historischen Bezeichnung durch die Römer als Verwaltungsgebiet, aber nie als Eigenbezeichnung) gegeben hat. Es geht dabei eben nicht um die "Rechte dieses Volkes", wie mein Vorschreiber hier schrieb, sondern darum, dass es eben ein solches Volk nicht gibt. Und genau das ist das, was Golda Meir in den Sätzen nach diesem Satz erklärt. Ist aber auch egal. Wenn, dann bin ich für eine vollkommen neutrale Zitierung im kompletten (!) Wortlaut. Das ist die neutralere Sichtweise, ansonsten wird da immer wieder etwas von Zionisten oder Antizionisten hineininterpretiert werden - das gehört hier aber nicht hin, hier geht es um Fakten.

Zitat[Quelltext bearbeiten]

Das Zitat von Golda Meir, dass es die 'Palästinenser' nicht geben würde, kann man so nicht stehen lassen, da nicht klar ist, in welchem Zusammenhang es stand. D.h. man weiß nicht, ob sie sagen will, dass es Palästinenser einfach nicht gibt und dieselben damit unter Größenwahn litten oder dergleichen, oder ob sie sagen will, es gibt nicht DIE (homogene Gruppe der) Palästinenser. Dies auszuführen, würde dem Abschnitt eine Legitimation verleihen.

Zudem ist nicht klar, warum Palästinenser in Anführungszeichen steht. Will der Autor des Abschnitts damit ausdrücken, dass Golda Meir Recht hat und es keine Palästinenser gibt? Dann bitte wäre das hinzuschreiben. Mit Begründung. Aber vermutlich wäre dies ein anderes Thema und hätte nichts in einem Lexikoneintrag über Golda Meir verloren.

Ich persönlich denke, dass sie meinte, dass es keinen palästinensischen Staat gab und vor den Ambitionen der Juden, einen Staat zu gründen, auch keine nationalistische Ambition auf arabischer Seite. Sie wollte sagen, dass es komisch sei zu behaupten, dass diese Ambition von den jüdischen Einwanderen niedergeschlagen worden wäre, wo es sie doch vorher gar nicht gegeben hatte. Man kann ja darüber unterschiedlicher Meinung sein, ob sie im Recht war oder nicht. Aber das war das, was sie sagen wollte. Im Übrigen war sie immer für eine Zweistaatenlösung, nachdem Ben-Gurion sich dafür ausgesprochen hatte. Aber die arabische Seite ließ sich nicht darauf ein. Es ist auch vielleicht in diesem Zusammenhang auch interessant, dass die heutigen Isrealis vor der Staatsgründung von den Engländern, die ja in der Region bis 1948 das Mandat (richtiger Begriff?) hatten, selber Palästinenser genannt wurden. Einfach weil sie in Palästina lebten. Es ist also offensichtlich, dass der Begriff nicht so klar wahrgenommen wurde, wie heute.

Ich habe Deinen Standpunkt mit eingearbeitet. --80.136.181.58 18:56, 1. Feb. 2008 (CET)

Quellen angaben ![Quelltext bearbeiten]

  • „Frieden wird es (im Nahen Osten) erst geben, wenn die Araber ihre Kinder mehr lieben als sie uns hassen.“ (vermutlich 1957 im National Press Club in Washington, D.C.) - "VERMUTLICH" ist keine Qauellenangabe.--90.128.7.101 16:05, 18. Dez. 2007 (CET)

Mapai-Partei[Quelltext bearbeiten]

Zitat: "1923 trat Golda Meir der Mapai-Partei bei." - die Mapai wurde laut hier in den "1930er Jahren" und laut hier am 5.Jan.1930 gegründet. Es dürfte selbst einer so energischen Person wie Golda Meir schwer gefallen sein, mindestens 7 Jahre vorher dieser Partei beizutreten. -- 92.74.49.166 18:05, 12. Apr. 2010 (CEST) aka Hartmann Schedel Prost

ich vergaß, für die Wikifehlia sind solche kleinen Feinheiten ja nicht so wichtig - hauptsach' es passt scho' irgendwie und wen ned, wirds halt passend g'macht -- 88.65.47.193 17:10, 8. Mai 2010 (CEST) aka Hartmann Schedel al500
nur gut das der Artikel scheinbar auf keiner Beobachtungsliste steht - vielleicht wird er dann auch von hunderten, wenn nicht tausenden möglicher Leser ignoriert, von denen sich der eine oder andere vielleicht wundern wird, wie die liebe Golda diesen tollen Trick 1923 geschafft hat -- 92.74.48.220 01:43, 13. Jun. 2010 (CEST) aka Hartmann Schedel al500
nachgehakt nach nunmehr über 5 Monaten -- 92.74.54.78 14:04, 24. Aug. 2010 (CEST) (HS)


Rein sprachlich[Quelltext bearbeiten]

ist der zweite Satz nicht gut: „Sie war ( . . . ) der bisher einzige weibliche Ministerpräsident Israels.“ Darf ich zu bedenken geben, daß ein weiblicher Präsident so unmöglich ist wie eine männliche Präsidentin? Wessen Hirn ist das entsprungen? --Filmtechniker (Diskussion) 12:36, 24. Dez. 2012 (CET)

Antwort -- Derec Magon (Diskussion) 15:19, 2. Mai 2013 (CEST)

Meirson[Quelltext bearbeiten]

Richtiger ursprünglicher Name: Siehe Grabstein (nicht signierter Beitrag von 79.247.171.17 (Diskussion) 23:34, 7. Mai 2015 (CEST))

sprachlich inkonsistent[Quelltext bearbeiten]

Zitat: "...Sie besuchte unter anderem die heute nach ihr benannte Fourth Street School und wurde gegen den Willen ihrer Eltern Lehrerin, anschließend Bibliothekarin in Chicago und New York. 1913 kehrte sie zur North Division High zurück, wo..." - Sie blickte also als 15-jährige (*1898) auf eine Karriere als Lehrerin und Bibliothekarin zurück?! Erst denken, dann schreiben... (nicht signierter Beitrag von 88.64.35.7 (Diskussion) 16:42, 7. Jan. 2016 (CET))