Diskussion:Havel

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Volumen Spreezufluss[Quelltext bearbeiten]

Hat jemand einen Beleg für diese Angabe in der Einleitung: Größter Nebenfluss der Havel ist die Spree, die an ihrer Mündung mehr als doppelt soviel Wasser wie die Havel selbst führt (38 m³/s gegenüber 15 m³/s) und diese zudem auch in der Länge übertrifft (380 km). Keine "Kontrolle". Ich würde das Volumen der Wasserzufuhr gerne in diesen Artikel einbauen, aber eben möglichst belegt und vor allem zeitraumbezogen. Denn seit 1990 ist die Wasserzufuhr der Spree deutlich gesunken. Gilt die Angabe für die Zeit vor oder nach 1990? Oder ist das genaue Jahr bekannt? Gruß --Lienhard Schulz Post 10:10, 17. Mai 2009 (CEST)

Hier werden 25 m³/s für die Spree genannt. Der Zeitraum der Messung lässt sich evtl. unter der oben im Dokument genannten Emailadresse erfragen. Aus eigener Erfahrung wird auf Anfragen schnell geantwortet. -- Niteshift 10:18, 17. Mai 2009 (CEST)
Vielen Dank für die Angabe und Quelle. Ich habe jetzt noch mal genauer nachgesehen: die Angabe wurde am 30. April 2006 von einer IP bei Spree unter dieser Version und dann gleichlautend hier bei Havel eingetragen. Am 4. Mai 2006 hat, vermutlich die gleiche IP, die 38 m³/s im Artikel Spree auf 36 geändert, hier bei Havel nicht. Diese Angaben wurden von allen nachfolgenden Bearbeitern übernommen und stehen seither – mit diesen unterschiedlichen Zahlen – in beiden Flussartikeln. Das soll nicht heißen, dass sie falsch sind, nur lässt sich die IP nicht mehr nach ihrer Quelle befragen. Meines Erachtens sind die Daten aufgrund der Änderungen vor allem der Spreevolumen ohne Zeitangabe allerdings nicht sonderlich aussagekräftig. Mir geht es um die Hoffnung, dass irgendwer unserer zahlreichen Flussexperten einen Link zur Hand hat, wo entsprechende Daten genauer, vor allem eben auch mit Jahresangaben, gelistet sind. Trotz intensiven googelns habe ich bislang nix gefunden. Gruß --Lienhard Schulz Post 22:05, 17. Mai 2009 (CEST)
Hallo Lienhard, hatte Eure Disk schon beobachtet. Leider habe ich im Moment auch keine Idee. Es gibt in Berlin eine Behörde, die entnehmen Wasserproben und führen auch an den Gewässern irgendwelche Messungen durch. Mir fällt der Name nicht ein, irgendetwas mit Umweltamt. In Ketzin an der Havel gibt es eine Station zur Messung der Radioaktivität (?!) und Durchflussmenge der Havel am Außenbezirk des WSA. An den Schleusen werden die Pegelstände registriert. Die Schleusen in Spandau (Havel) und Charlottenburg (Spree) sind ja nicht weit vom Zusammenfluss entfernt. Möglicherweise können die über Abflussmengen eine Aussage machen oder wo es geschrieben steht. Ich frage mal nach. Gruß -- Biberbaer 06:56, 22. Mai 2009 (CEST)
Ich schlage mal diese Fähre vor: Senatsverwaltung, Abteilung III F: Informationssystem Stadt und Umwelt (ISU), Herr von Dewitz-Krebs, Tel.: 030 9012-2250, Fax.: 030 9012-2251. Heute scheint dort allerdings wegen des Brückentags niemand anwesend zu sein.--Ulamm 12:00, 22. Mai 2009 (CEST)
Habe brückentagstechnich auch niemanden erreichen können ;-) . Die Zahlen in beiden Artikeln sind verbesserungswürdig. Gestern Abend flossen (inoffizielle Auskunft) WENIGER als 12 Kubikmeter pro Sekunde übers Wehr in Charlottenburg. Viel mehr kommt an der Spreemündung auch nicht an. Etwas Geduld bitte. Schönes Wochenende. -- Biberbaer 07:48, 23. Mai 2009 (CEST)
Die vorhandenen Zahlen sind ja nicht unbedingt falsch, nur ohne Zeitangabe recht sinnlos. Die Artikel-einleitende Aussage, die Spree führe der Havel mehr als doppelt soviel Wasser zu als die Havel im Mündungsbereich selbst führt, ist sicher überholt, gleichwohl meines Erachtens historisch interessant. Aussagekräftig dürfte das Ganze erst dann werden (da ja diese Volumen zudem jahreszeitlich unterschiedlich sein dürften), wenn wir folgende Zeiträume im Vergleich gegenüberstellen könnten, jeweils z.B. Schleusen Spandau und Charlottenburg:
  • Havel: Fünf- oder Zehnjahresdurchschnitt, irgend ein Zeitraum aus den 1970er-, 1980er-Jahren.
  • Spree: Fünf- oder Zehnjahresdurchschnitt, der entsprechende Zeitraum aus den 1970er-, 1980er-Jahren.
  • Havel: Fünf- oder Zehnjahresdurchschnitt, irgend ein Zeitraum aus den 1990er-, 2000er-Jahren.
  • Spree: Fünf- oder Zehnjahresdurchschnitt, der entsprechende Zeitraum aus den 1990er-, 2000er-Jahren.
Gruß und dito schönes Wochenende. --Lienhard Schulz Post 09:52, 23. Mai 2009 (CEST)

In der Einleitung des Artikels steht, die Spree führe an ihrer Mündung in die Havel mehr als doppel so viel Wasser wie jene. Es werden folgende Ablussmengen angegeben: Spree: 38 m³/s, Havel: 15 m³/s. Aus diesem Artikel geht hervor, dass die Spree Ende der 80er Jahre die größten Abflussmengen hatte (im Landschaftsplan Potsdam (S. 24) werden für 1990 30 m³/s angegeben, sodass 38 m³/s ende der 80er gestimmt haben kann), mittlerweile jedoch deutlich weniger Wasser führt; 2000: 8,9 m³/s, 2010: 12,1 m³/s. Ich kenne keine aktuelleren Abflussmengen der Havel an der Spreemündung, aber sobald jemand solche findet, sollte der Satz in der Einleitung dringend aktualisiert werden.--Nix schlecht (Diskussion) 17:26, 25. Jul. 2015 (CEST) Hatte erst einen neuen Abschnitt erstellt, dann ist mir aufgefallen, dass es diesen hier schon gibt :-p. Habe meinen Abschnitt einfach hierher kopiert. Sorry für die Verwirrung.--Nix schlecht (Diskussion) 18:02, 25. Jul. 2015 (CEST)

Abfluss an der Havelmündung[Quelltext bearbeiten]

Den Angaben des Artikels zufolge weist der Havelabfluss unterhalb der Spreemündung - d. h. am Beginn der letzten ca. 40 % ihrer Gewässerstrecke - 53 Kubikmeter/sec. auf. Angesichts der oben diskutierten Unsicherheiten bezügl. des Spree-Abflusses ist diese Abflussmenge wohl eher noch etwas zu hoch angesetzt... - Für die Havelmündung in die Elbe werden hingegen > 100 m3/sec. angegeben. Und dies, obwohl die weiteren Zuflüsse unterhalb von Berlin eher klein sind und keine Abflussmengen im zweistelligen Kubikmeterbereich/sec. erreichen. Eine Zunahme um 50 m3/sec. auf dem vergleichsweise kurzen Abschnitt (zwischen Berlin und der Elbe) mag allenfalls bei Flüssen im regenreichen Sauerland (z. B. Ebbegebirge) vorkommen; im niederschlagsarmen Havelland ist sie schwer vorstellbar. - Es sei denn, dass die Havel in dieser Region erhebliche Zugewinne durch Grundwasserströme aus einem wesentlich größeren Einzugsgebiet aufweist... Es wäre toll, wenn einer der örtlichen Wikipedianer der Sache mal auf den Grund gehen könnte. Der Unterzeichner wohnt leider fast 500 km zu weit weg...[[Benutzer: Radulf4783.137.71.243 20:08, 6. Dez. 2015 (CET)]]

Schwanenhavel[Quelltext bearbeiten]

Ich habe nirgends im Internet gefunden, dass zwischen dem Granziner- und dem Pagelsee der Wildwasserbach Schwanenhavel heißt. Das Stück zwischen dem Plättlinsee und der Oberen Havel heißt Schwanenhavel. Diese ist teilweise befahrbar (ausschließlich für Kanus, Canadier,...) abgehende Arme sind gesperrt). Oder liege ich da falsch? Gruß Erik -- (nicht signierter Beitrag von 91.192.15.76 (Diskussion) 14:01, 10. Jul 2012 (CEST))

Recht haste - habs daher geändert... Gruß Wolf170278 (Diskussion) 23:17, 10. Jul. 2012 (CEST)

Entfernung Quelle - Mündung[Quelltext bearbeiten]

Eigentlich kann ich nicht glauben, dass die direkte Entfernung (Luftlinie) 69 km beträgt. Wenn ich den Maßstab aus der abgedruckten Karte oder eine andere Karte nehme und mit dem Lineal nachmesse, dann komme ich auf (knapp) 100 km. Das ist ja immer noch recht nah im Verhältnis zur Länge des Flusses, aber mehr als hier behauptet. (nicht signierter Beitrag von 2003:45:2B83:9901:3861:F37E:AE3A:9510 (Diskussion | Beiträge) 17:46, 12. Jun. 2013 (CEST))

Vielen Dank für den Hinweis. Ich habe die Angabe in der Einleitung verbessert. Schöne Grüße – Ocolon (Diskussion) 01:49, 13. Jun. 2013 (CEST)

Das ging ja blitzschnell. Super. (nicht signierter Beitrag von 2003:45:2B83:9901:701D:A826:4F8A:2273 (Diskussion | Beiträge) 09:10, 13. Jun. 2013 (CEST))

Hydrologie[Quelltext bearbeiten]

Ein entsprechendes Kapitel fehlt bisher.

Zur Anregung verweise ich auf Informationen, auf die ich bei einer kleinen Recherche zum Sacrow-Paretzer Kanal gestoßen bin:

Wasser- und Schifffahrtsamt Brandenburg: Gefälle, Fließgeschwindigkeit und Durchfluss der Havelwasserstraße (3 Tabellen, PDF).

  • Die Abschnitte Potsdam–Marquardt und Marquardt–Ketzin bilden zusammen den Sacrow-Paretzer Kanal. Die Sprünge in den Durchflusswerten gegenüber den Abschnitten Spandau–Potsdam und Ketzin–Brandenburg sind Folge des Parallelflusses durch die Potsdamer Havel.
  • Das Defizit der Durchflüsse zwischen Ketzin-, Brandenburg und Plaue gegenüber Spandau–Potsdam bei Niedrigwasser erklärt sich durch die bei Trockenheit besonders große Entnahme von Brauchwasser und durch die bei hohen Temperaturen erhebliche Verdunstung der großen Havelseen. Nach mündlicher Auskunft von Herrn Loeper (WSA Brandenburg) vedunstet allein der Plauer See bei Temperaturen über 25°C bis zu 4m³/s.--Ulamm (Diskussion) 14:53, 2. Dez. 2013 (CET)