Diskussion:Meir von Rothenburg

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Was stimmt hier nicht?[Quelltext bearbeiten]

Zitat aus dem Artikel: "Die Verhandlungen über eine Freilassung blieben trotz hoher Zahlungsangebote erfolgreich, da Meir eine Zahlung selbst ablehnte um keinen Präzedenzfall für die Verhaftung anderer Rabbiner zu schaffen." --Sei Shonagon 23:28, 29. Dez 2005 (CET)

Danke für den Hinweis. Muss natürlich "erfolglos" heißen. --jergen ? 11:33, 30. Dez 2005 (CET)


darf man das wörtlich nehmen ?[Quelltext bearbeiten]

Erst 1307 konnte Meirs Leichnam durch den Frankfurter Kaufmann Alexander ben Salomon Wimpfen für mehr als 20.000 Pfund Silber ausgelöst werden.

20.000 Pfund sind 10.000 kg sind 10 Tonnen. Wurden wirklich 10 Tonnen Silber für einen Leichnam bezahlt ? Oder hatte ein Pfund damals ein anderes Gewicht ? Rainer E. 21:05, 20. Jun. 2007 (CEST)

Siehe Pfund - üblicherweise irgendetwas zwischen 330 und 470 g. Der Bautz (Link im Artikel, normalerweise sehr verlässlich) spricht von 23.000 Pfund Silber, diese Quelle von 20.000 Mark Silber, was 10.000 Pfund entspricht. --jergen ? 22:44, 20. Jun. 2007 (CEST)

Selbst wenn es nur 330 gramm gewesen wären, käme immer noch ein ansehnliches Gesamtgewicht zusammen. 330 gramm mal 23.000 = 7.590 kg = 7,59 Tonnen Rainer E. 12:33, 21. Jun. 2007 (CEST)

Schau einfach mal in den Artikel Lösegeld; dort werden drei Beispiele aus Antike, Mittelalter und früher Neuzeit genannt, die von Wert oder Gewicht vergleichbar sind. Die genannte Zahl erscheint mir also nicht unrealistisch. --jergen ? 13:32, 21. Jun. 2007 (CEST)
Habe mir gerade noch einige Artikel mit Lösegeldzahlen aus dieser Epoche angeschaut. Liegt recht hoch, aber nicht außerhalb des damals üblichen. --jergen ? 13:47, 21. Jun. 2007 (CEST)

Na ja....trotzdem viel Geld für einen Haufen Knochen. Denn von einem Leichnam wird man nach 14 Jahren ( 1293 bis 1307 ) wohl kaum noch sprechen können. Rainer E. 20:40, 21. Jun. 2007 (CEST)

Lösegeld abgelehnt...[Quelltext bearbeiten]

(...) da Meir eine Zahlung selbst ablehnte um keinen Präzedenzfall für die Verhaftung anderer Rabbiner zu schaffen (...)

Hallo Leute. Wie authentisch ist denn diese Aussage im Text? Im Normalfall dürften Geiseln doch eher weniger an Verhandlungen um Lösegeldforderungen teilnehmen, um überhaupt die Möglichkeit zu haben eine Zahlung auch tatsächlich ablehnen zu können... klingt daher eher wie ein Mythos. Sollte dies ein Mythos sein, sollte man das vllt. besser erklären. Auf der anderen Seite, sollte es kein Mythos sein, sollte man erklären, dass es schon außergewöhnlich ist, dass Geiseln Lösegeldzahlungen ablehnen können und lieber in Geiselhaft bleiben... denn normalerweise stellt man die doch nicht vor die Wahl - oder? -84.63.109.247 11:25, 19. Jul. 2008 (CEST)

Du gehst von heutigen Geiselnahmen zur Erpressung von Geldbeträgen aus, das passt aber nicht auf diesen Fall. Meir war noch modernen Maßstäben ein politischer Gefangener/Staatsgefangener: Er wurde festgehalten, um die deutschen Juden an der Auswanderung zu hindern. Meir durfte belegtermaßen aus der Geiselhaft korrespondieren und hat sich in diesem Rahmen auch zu seiner Person und den Versuchen zum Freikauf geäußert. --jergen ? 11:47, 19. Jul. 2008 (CEST)