Diskussion:Pablo Hasél

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Journalisten besprüht und geschubst = Gefängnis und Geldstrafe von 12.150?[Quelltext bearbeiten]

Die Szene - in 2016 - ist hier gut zu sehen. Hasél im blauen T-Shirt:

Sechs Monaten Gefängnis und Geldstrafe von 12.150 € dafür? Vier Jahre später, in 2020?

Da kann etwas nicht stimmen. --93.211.215.142 20:24, 25. Feb. 2021 (CET)

Ja, die Zweifel hatte ich auch schon. Wäre schön, wenn wir da eine plausible Darstellung hinbekämen. --Happolati (Diskussion) 23:42, 26. Feb. 2021 (CET)

Gewaltverherrlichende Texte und antisemitische Äußerungen[Quelltext bearbeiten]

Diesen Abschnitt komplett zu löschen, halte ich für falsch. Die hier aufgeführten Zitate aus seinen Texten gehören zum Artikel über Hasél unbedingt dazu, um seine wirkliche, komplette linksradikale Einstellung zu zeigen, denn erst in den von El País zitierten Textstellen wird deutlich, wie extremistisch er ist, dass er sogar zum Tod von Sozialisten oder Enkelinnen des Königs (Infantas) aufruft und welche Brutalität sie beinhalten. Sie wegzulassen bedeutet, nur die halbe Wahrheit über ihn zu schreiben. Die Zitate aus El País sind von mir nur übersetzt worden. Wenn meine einleitende Formulierung „Antisemitische Tiraden“ für seine Äußerung: ''den „zionistischen Teufel“, der „die Mehrheit der multinationalen Unternehmen in Hollywood kontrolliert“ und „fast jedes Land an seinen Arsch geklebt hat“ (genaues Zitat in dieser Form aus Zeit online – keine eigene Interpretation) nicht gefällt, kann man sie gern ändern, das ist aber kein Grund, den gesamten Abschnitt zu entfernen. Es steht ja sonst zu viel Positives – wie die vielen Unterstützer, die er hat – im Text, das wäre unausgewogen. Die Leser glauben sonst, er sei nur für die Abschaffung der Monarchie.--Rüdiger Überall (Diskussion) 11:15, 1. Mär. 2021 (CET)

Hallo Rüdiger Überall, Hallo Happolati, Hallo Alle. In der Sache sehe ich es tendenziell wie Rüdiger Überall. Angesichts der Diskussionen um Hasél sind Zitate seiner Texte hier hilfreich für Leserinnen und Leser, zumal diese und deren Rezeption sich mit dem El-País-Artikel gut dokumentieren lassen. Die Frage nach Umfang und Wortlaut der Übersetzungen vllt. nochmal gesondert ansprechen. Gleichzeitig ermahne ich aber ganz dringend, diesen Artikel aus einer neutralen Haltung heraus zu editieren. Zahlreiche Ergänzungen von dir, Rüdiger Überall, erwecken (offenbar nicht nur bei mir) den Eindruck, dass nicht (nur) das enzyklopädische Interesse leitend ist, sondern die Diskreditierung der Lemma-Person. Mehrmals hast du die Quellen sehr selektiv ausgewertet oder im Sinne einer Diskreditierung von Hasél interpretiert: [1], [2], [3]. Die aktuell gelöschte Passage [4] geht auch in die Richtung: Die Phrase „Pena de Muerte ya para las infantas patéticas“ („Todesstrafe für die pathetischen Infantas“) wurde absichtlich oder versehentlich ohne Kontext übersetzt. Es folgt: „Por gastarse nuestra pasta en operaciones de estética.“ („Weil sie unsere Kohle für Schönheitsoperationen ausgeben“). Offensichtlich adressiert er hier nicht die minderjährigen Enkelinnen. Auch wenn ich ganz klar sagen will, dass das die gewaltverherrlichende Kraft seiner Aussage nicht schmälert, selbstverständlich ist das Einfordern der Todesstrafe gegen egal welche der Infantinnen inakzeptabel. Was es zudem schwerer macht, deine ansonsten akzeptable Recherchearbeiten zu würdigen, ist die (hoffentlich nur) unreflektierte Quellenauswahl bei der „Hispanidad“, die du leider andernorts auch noch verteidigst [5]. Eigentlich genügt ein Blick in die Hispanidad, um zu sehen, dass diese ihre Themen sehr selektiv im Sinne einer Agenda auswählt und dass Meinung und Journalismus dort verschmelzen. Wenn man etwas weiter liest, finden sich schnell homophobe Beiträge [6] und solche, die die Falange- und Franco-Ideologie verklären wollen [7]. Und wenn man sich genauer befassen will, dann findet man recht schnell auch wissenschaftliche Einschätzungen, dass diese von dir als „seriös“ bezeichnete Onlinezeitung „homophob“, „ultrakonservativ“, „ultrachristlich“ ist und Information mit Meinung verschmilzt. [8], [9]. Bisher ist es relativ gut gelungen, den Katalonienkonflikt in der deutschsprachigen Wikipedia einigermaßen nüchtern, neutral und quellentreu darzustellen. Ich hoffe sehr, dass das so bleibt. Grüße --X2liro (Diskussion) 20:53, 1. Mär. 2021 (CET)
Hallo an alle, mir ist unverständlich, warum hier die Quelle Hispanidad in den Vorgergrund gestellt wird. So wird insinuiert, die Aussagen in Hispanidad stimmten nicht, wenn doch der gleiche Inhalt in anderen Zeitungen wie in der von mir ebenfalls angebenen Quelle ABC steht. Darin geht es ohnehin nur darum, dass er sich weigert, im Gefängnis die Zellen zu reinigen wie die anderen Häftlinge. Ich habe Hispanidad genommen, weil sie bei der Googlesuche zuerst genannt wurde. Sie hat eine katholische Affiliation. Man kann im Artikel natürlich gern den Grund ergänzen, warum Hasél den Tod der Infantas wünscht, das verdeutlicht dann noch mehr seine Ideologie. Ich wundere mich, dass manche hier versuchen, die von mir angeführten linksextremistische Äußerungen Haséls zu verhindern, wenn doch beispielsweise bei Lutz Bachmann dessen rechtsextremistische Aussagen sehr ausführlich im WP-Artikel aufgeführt werden.--Rüdiger Überall (Diskussion) 12:05, 2. Mär. 2021 (CET)
Weil das eine klerikalfaschischtische Referenz wäre! Die Schnittmenge von Rechtsextremismus und religiösem Extremismus. Rüdiger, bitte lesen: Politisches_Spektrum#Hufeisenschema. >>"Wer solche Vergleiche mithilfe einer so falschen und eingeübten Extremismusrhetorik anstellt, macht sich schuldig." Robert Feustel, Politikwissenschaftler<< --87.170.198.200 12:09, 2. Mär. 2021 (CET)
Ist jemandem ein Jornalist mit Romanistikhintergrund (im deutschsprachigen Raum) bekannt, der zur Zeit berichtet? Ich fand "Prof. Dr. Axel Schönberger" - immerhin Deutscher Katalanistenverband, der schrieb am 18. Feb. 2021: "Daß der spanische Staat einen katalanischen Rapper, dessen militante Gedichte in anderen europäischen Staaten vom Recht auf Meinungsfreiheit gedeckt sind und infolge der Europäischen Menschenrechtskonvention und der spanischen Verfassung auch in Spanien kein Anlaß zu strafrechtlicher Verfolgung sein dürften, wegen mehrerer dem Anschein nach fadenscheiniger Vorwürfe zu einer kumulierten Gefängnisstrafe von mehr als sechs Jahren verurteilt, hat in Katalonien zu wütenden Protesten und Ausschreitungen sowie in der ganzen Welt zu verblüfften Kommentaren geführt." hier. --87.170.198.200 12:17, 2. Mär. 2021 (CET)
Forumlierungsvorschlag: Zu den ihm zur Last gelegten Textstellen gehören Passagen aus den Jahren 2010 und 2011 wie „Televisión Española verdient eine Bombe“, „Todesstrafe den pathetischen Infantas. Weil sie unsere Kohle für Schönheitsoperationen ausgeben“, „Die Eigentümer der Zeitungen El Mundo und ABC. Man sollte sie mit ihrem Lügenpapier ersticken“, „Das Auto von Patxi López verdient es zu explodieren!“, „Mir tut nicht der Schuss in deinen Nacken leid, Anhänger der Partido Popular. […] Mir tut nicht der Schuss in deinen Nacken leid, Sozialist. […] Mir tut nicht der Schuss in deinen Nacken leid, Bänker“ und „Jemand möge einen Eispickel in den Kopf von José Bono rammen!“[10] --X2liro (Diskussion)
Anm.: Aus dem Song-Kontext [11] lässt sich vermuten, dass er mit "Socialisto" einen Anhänger oder Funktionär der PSOE meint. Die Aznar-Aussage lässt sich m.E. nicht ohne freie Interpretation übersetzen. Da es hier auch nur um Beispiele geht, sollte man dann darauf verzichten. Grüße --X2liro (Diskussion) 21:35, 3. Mär. 2021 (CET)
Danke für die konstruktive Hilfe, X2liro, deine Formulierungen sind perfekt. Wäre noch "Mir tut nicht der Schuss in deinen Nacken Leid, Millionär" („No me da pena tu tiro en la nuca millonario“) hinzuzufügen – den Satz hatte ich im El País-Artikel auch übersehen. Ich werde es entsprechend umarbeiten.-- Rüdiger Überall (Diskussion) 11:41, 4. Mär. 2021 (CET)
Und wieder nimmst Du X2liro (WP) und Jens Balzer (Zei) nicht ernst. (Oder bist Du nur zynisch sein?) Beide ;-) schrieben nichts von "antisemitische Äußerungen". Hasél ist ein Linker der Antisemitismus bekämft, ihn des Antisemitismus zu bezichtigen ist unzulässige politische Instrumentalisierung. Unterscheide bitte zwischen Antizionismus und Antisemitismus. Bitte beherzige an WP:BLG, WP:NPOV und WP:BIO! Du hast eine Verantwortung und die Pflicht zur Achtsamkeit. WP-Biographie-Einträge sollten nicht gegen die eng gefassten WP:BIO-Regeln verstoßen. Diese Regeln wurden wg. der hohen Diffamierungsgefahr so eng gefasst. Insbesondere gegen folgende WP-Regel wird hier vverstoßen - Wikipedia:Artikel über lebende Personen: "Wikipedia hat nicht die Aufgabe, die Moral, den Glauben oder die Orientierung von Personen zu bewerten. Sie ist kein Forum für oder gegen politische und religiös-spirituelle Standpunkte. Schreibe einen NPOV-Artikel, mit dem bestenfalls ALLE aktiv und passiv Beteiligten leben können."
Darum wird "Hispanidad in den Vorgergrund gestellt" - Der 12. Oktober ist der umstrittenste Feiertag des spanischen Staats. In früheren Zeiten wurde er gar „Tag der Rasse“ genannt. Ein Tag an dem der Kolonialismus gefeiert wurde. Und indirekt also auch der Genozid an Millionen Indigenas auf dem Subkontinent. Der fatale Name wurde später geändert in „Tag der Hispanität“, nicht viel besser, aber weniger angreifbar. Es gibt halt Menschen, die finden es gar nicht lustig, den Kolonialismus und Völkermord feierlich zu begehen! Lesen: Die Hispanidad im Franquismus. --87.170.195.158 22:43, 22. Mär. 2021 (CET)
Ich habe die Quellen ergänzt, in denen seine Äußerungen als antisemtisch und er als Antisemit bezeichnet werden. --Rüdiger Überall (Diskussion) 22:24, 1. Apr. 2021 (CEST)

Übersetzung „romper“[Quelltext bearbeiten]

Man muss beim Übersetzen auch darauf achten, welche Wörter zusammen benutzt werden (ich habe den Fachbegriff gerade nicht im Kopf): Mit einem Schuss ein Gehirn „zerstören“ wird m. E. weniger häufig benutzt als „zerfetzen“ oder „zerreißen“. Außerdem muss man dabei die Intention des Sprechers beachten. Hasél will ja in seinen Texten immer besonders brutal und provokativ klingen. Da "romper" ausdrücklich auch „zerreißen“ bedeutet (siehe: https://dict.leo.org/spanisch-deutsch/romper), erscheint es mir als das passendere Verb. Ich bestehe nicht auf dieses Wort, halte es nur für richtiger. P.S. Die Aufteilung in weitere Abschnitte finde ich eine gute Idee. --Rüdiger Überall (Diskussion) 12:38, 7. Apr. 2021 (CEST)

Hinweis: Es geht um die spanische Phrase: "que rompan sus sesos de un disparo" [12]. Ich kopiere hier meinen Bearbeitungskommentar, mit dem ich erklärt habe, warum ich "zerreißen" (und das zuvor vorgeschlagene "zerfetzen") für weniger gut geeignet halte als "zerstören" (Duden: "sehr stark beschädigen und dadurch unbrauchbar, unbenutzbar o. ä. machen"): ""Romper" ist ein sehr allgemeines Wort für "kaputt machen", nicht sonderlich bildungssprachlich und nicht sonderlich figurativ. Deine Vorschläge "zerfetzen" / "zerreißen" könnte man auf Spanisch auch anders zum Ausdruck bringen und enthalten figurative Elemente, die in diesem Kontext m.E. so nicht (ohne Weiteres) transportiert werden. Mit "zerstören" oder (stilistisch schlechter) "kaputt machen" wählt man als Übersetzer hier eine Variante, die weniger interpretativ ist." Ich ergänze noch, dass Hasél ja auch hätte "destrozar" oder "aniquilar" schreiben können (da du ja annimmst, er wolle "immer besonders brutal und provokativ klingen"), warum er sich für das eher allgemeine "romper" entschieden hat, wissen wir nicht. Die von dir behauptete "Intention des Sprechers" [13] ist eine Interpretation deinerseits. --X2liro (Diskussion) 13:58, 7. Apr. 2021 (CEST)
Dann nimm "zerstören" - ich hoffe nur, Hasél wird dazu nicht sagen: „Don't cramp my style“ (falls er Englisch kann).--Rüdiger Überall (Diskussion) 16:31, 7. Apr. 2021 (CEST)
Hallo KorrekTOM, du hast im Rahmen dieser Änderung ohne Begründung wieder "zerfetzen" eingesetzt. Warum? Grüße --X2liro (Diskussion) 20:03, 7. Apr. 2021 (CEST)
Dann hatte ich es falsch verstanden. Habs korrigiert. KorrekTOM (Diskussion) 23:02, 7. Apr. 2021 (CEST)

Fehlender Beleg[Quelltext bearbeiten]

Diese Textpassage am Anfang ist unbelegt: Bevor er sich dem politischen Rap zuwandte, wurde Hasél im seit 1922 nach Unabhängigkeit von Spanien strebenden Katalonien als Dichter bekannt. Seine Lyrik und seine Spoken-Word-Auftritte verstand er als revolutionäre Kunst gegen ein staatliches System, das er als oppressiv empfand. Bitte Quelle ergänzen. --Rüdiger Überall (Diskussion) 20:48, 7. Apr. 2021 (CEST)