Diskussion:Spy Game – Der finale Countdown

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Drehorte[Quelltext bearbeiten]

Hab mal die Begründung zur Wahl von Budapest erweitert, entsprechend des Kommentar des Regisseur im DVD Bonusmaterials. Ansonsten könnte man wie in der engl. Wikipedia noch die anderen Drehorte einfügen, müsste man nur übersetzen. Die Aussagen werden alle vom Bonusmaterial gedeckt.--Schönen Gruß "Wohingenau" 14:43, 9. Mär. 2010 (CET)

Ergänzung: Eine Szene zeigt die Ankunft der Hauptpersonen auf einem Kopfbahnhof in "Ost-Berlin". Tatsächlich gibt es in Berlin keinen Kopfbahnhof; es handelt sich um den Budapester Bahnhof Nyugati.

Korrektur: Die deutlich erkennbare Donaubrücke ist nicht die Kettenbrücke, sondern die Szabadsag- (Freiheits-)Brücke. (nicht signierter Beitrag von 79.192.98.187 (Diskussion) 10:36, 6. Dez. 2014 (CET))

Elisabeth[Quelltext bearbeiten]

In dem Artikel wird Elisabeth als Terroristin bezeichnet. Das ist zwar vertretbar, aber auch fragwürdig. Im Frühsommer 1989 hat die kommunistische chinesische Regierung auf dem Platz des Himmlischen Friedens und in der Umgebung Soldaten auf Demonstranten schießen lassen und zahlreiche Menschen getötet. Elisabeth betrachtet sich selbst nicht als Terroristin, sondern als Menschenrechtsaktivistin oder Freiheitskämpferin. Sie soll an einer militanten Protestaktion gegen die chinesische Regierung, und zwar an einem (nachts?) durchgeführten Bombenanschlag auf ein Gebäude der chinesischen Botschaft in London beteiligt gewesen sein. Laut ihren eigenen Angaben hat sie nicht erwartet, dass sich zu dieser Zeit da wo die Bombe explodierte Menschen aufhielten. Wenn ihre Schilderung stimmen würde, wäre sie natürlich auch immer noch eine Terroristin, aber der Begriff Terroristin alleine würde ihr wohl nicht gerecht, da man darunter umgangsprachlich eher mordlüsterne bösartige Schurken versteht, während sie eher eine Idealistin zu sein scheint. Nur so ist wohl auch zu verstehen, das Tom Bishop weiter zu ihr hält, auch nachdem er die Wahrheit über sie erfahren hat.

Bishop[Quelltext bearbeiten]

In dem Artikel steht, Bishop hätte den Dienst quittiert und sich von seinem Ausbilder entfremdet, weil sein Ausbilder ihm zu kalt und zu hart erscheine. Dass stimmt so nicht. Bishop ist weder ein Muttersöhnchen noch ein Weichei. Bishop hat sich wohl eher deshalb von seinem Ausbilder entfremdet, weil sein Ausbilder ihm und seinem Problemlösungsversuch nicht mehr vertraut hat, und noch ein anderes Attentatskommando auf das gleiche Ziel ansetzte. Dazu kommt noch, dass das andere "Konkurrenzkommando" nicht nur die Zielperson ausschaltete, sondern mir einer großen Bombe zugleich auch noch zahlreiche andere Personen tötete, darunter anscheinend auch Zivilisten und anscheinend auch Kinder. Die Elemenierung der Zielperson, eines Terroristen, wurde durch das zweite Attentatskommando (mit der großen Bombe) quasi selbst zu einem Terrorakt. Laut der Einschätzung seines Ausbilders, der ihn beobachtet und ausgewählt hatte, war Bishop selbstbewußt, idealistisch und stolz. Bishop war also wohl nicht bloß ein karriereristischer und opportunistischer Apparatschick. Dass sein Ausbilder ihm nicht total vertraute und noch ein zweites Todeskommando losschickte, und dass dieses zweite Kommando dann gleich einen ganzen Gebäudekomplex in die Luft jagte, ging Bishop anscheinend ebenso gründlich gegen den Strich, wie dass sich sein Ausbilder in sein Privatleben einmischte und Zwietracht zwischen ihm und Elisabeth sähte. All dies könnte seinen Stolz verletzt haben. Dies dürften die wesentlichen Gründe gewesen sein, warum er für seinen Ausbilder und seine Behörde nicht mehr weiterarbeiten wollte. Die Kälte und die Härte seines Ausbilders waren wohl nicht die Gründe, warum er sich von seinem Ausbilder entfremdet fühlte und den Dienst quittierte. Die Figur des Bishop ist nicht die eines Weicheis.

Kritiken[Quelltext bearbeiten]

Die unter TV-Spielfilm verlinkten Zitate kann ich dort nicht mehr finden. Die Formulierung im Artikel macht es schwer, zu erkennen, was genau wörtliches Zitat ist und was nicht, die Kursivschrift ist offensichtlich inkonsistent verwendet worden.

Kann ein Spezialist für solche Filmkritiken bitte die Zitate verifizieren oder wenigstens den Link aktualisieren?

--Troubled Asset (.R.O.) 11:07, 5. Okt. 2010 (CEST)

Änderungen durch "Hotcha2" vom 6. Oktober 2010, 03:37:26 Uhr[Quelltext bearbeiten]

Die vom User "hotcha2" als "Interpretation", die nicht in die Handlungsbeschreibung gehöre, verstandenen und ersatzlos gelöschten Sätze sind IMO wesentlich für das Verständnis der Handlung: Sie erklären das schlechte Gewissen von Bishop und damit den Grund für seinen Einsatz zur Befreiung von Bishop, immerhin unter massivem Verstoß gegen seine Pflichten und völliger Überschreitung seiner Kompetenzen inklusive Belügen der obersten Vorgesetzten. Es handelt sich um das im Film ganz klar herausgearbeitete entscheidende Motiv für die Handlungen der Hauptperson und deshalb sehr wohl um "Handlung" und nicht um "Interpretationen". Ohne diese Information ist die Handlung überhaupt nicht verständlich.

Ich schlage deshalb vor, diese Information wieder einzufügen.

--Troubled Asset (.R.O.) 10:15, 6. Okt. 2010 (CEST)

Tut mir leid aber da muss ich Hotcha recht geben. Wie du selbst geschrieben hast, wird das nicht explizit angesprochen und sollte deswegen nicht in den Abschnitt Handlung. Wenn du eine Quelle dafür hast, kannst du es aber gerne unter einem Abschnitt Interpretation hinzufügen. Ps. Vieleicht hattest du doch recht mit dem Unterteilen der Edits... :-) Gruß. --Flegmon 12:46, 6. Okt. 2010 (CEST)
Mal langsam. ICH habe NICHT geschrieben, dass das nicht explizit angesprochen wird, ganz IM GEGENTEIL. Ich habe geschrieben, dass es "sich um das im Film ganz klar herausgearbeitete entscheidende Motiv für die Handlungen der Hauptperson" handelt.
Frage in der Konferenz an Muir (sinngemäß): "Was wollte Bishop dort (in dem chinesischen Gefängnis)?" Muir: "Hadley befreien." "Und wieso war Hadley dort inhaftiert?" "Weil ich sie an die Chinesen verraten habe im Austausch gegen einen von uns." Gleichzeitig läuft eine Rückblende über die Entführung von Hadley. Für den Zuschauer des Films (aber nicht für den Leser des Artikels!) ist doch völlig klar, dass Muir bei seinen heimlichen Befreiungsaktivitäten für Bishop aus einer Gemengelage aus schlechtem Gewissen gegenüber und Verantwortungsgefühl für Bishop heraus handelt. Es müsste sonst nämlich anders erklärt werden, warum er so handelt, wie er handelt. Für jemanden, der den Film nicht kennt, wird das in der derzeitigen Formulierung des Artikels doch überhaupt nicht deutlich. Vielleicht solltest Du den Artikel mal mit den Augen einer Person lesen, die den Film nicht gesehen hat ...
An dem Artikel müsste noch Vieles verbessert werden. Da heißt es zB: "Nachdem der Versuch gescheitert ist, mithilfe der Medien auf Bishop aufmerksam zu machen, ..." Wer hat denn diesen Versuch unternommen? Und wann eigentlich? Die Chefs? Oder Muir? Offiziell? Oder heimlich? Und warum überhaupt? Das ist nämlich wichtig ...
Aber wie soll das funktionieren mit den Verbesserungen der Beschreibung der Handlung, wenn Du als Autorität hier eine "Quelle" forderst? Eine Quelle für die Motive einer fiktiven Person in einem Spielfilm? Wie soll denn das bitte gehen? Vielleicht interpretiere ich die Motive von Muir aber auch falsch? Ich würde dann aber doch gerne lesen, welche andere Erklärung Du für das Verhalten von Muir denn so vorschlägst - mit Quelle natürlich! Die vorherige Formulierung war sicher nicht völlig glücklich, aber das (im Film klar herausgearbeitete!) Motiv von Muir für die Unterstützung Bishops - das zentrale Motiv der Hauptperson des Films - einfach überhaupt nicht zu nennen und den Leser ratlos zurückzulassen, weil angeblich eine "Quelle" fehlt, die es gar nicht geben kann - das hielte ich für einen wirklich schwer wiegenden Mangel des Artikels.
Ich nehme aber zur Kenntnis, dass Du das anders siehst.
--Troubled Asset (.R.O.) 17:05, 6. Okt. 2010 (CEST)
Auch wenn du sagst dass es ein klar herausgearbeitetes Motiv ist, so bin ich trotzdem der Meinung, dass es Interpretation ist. Interpretation des Filmes bedarf einer Quelle. Alles was von den handelnen Personen gesagt oder getan wird, ist durch den Film selber belegt und bedarf keiner weiteren Quelle. Der Abschnitt Handlung ist im Grunde genommen eine Inhaltsangabe, da gehören keine Motive und Interpretation hinein.--Flegmon 18:27, 6. Okt. 2010 (CEST)
Wenn wir dein Kriterium (alles, was nicht von den handelnden Personen gesagt oder getan wird) auf den Artikel anwenden würden, dann müssten ca. 90 Prozent gestrichen werden.
Ein paar Beispiele:
-- "Dort lernt Bishop die Ärztin Elizabeth Hadley kennen und verliebt sich in sie ...". Woher wissen wir das? Sagt er es? Nein. Er hat Sex mit ihr, aber ist das ein Beweis dafür, dass er sich in sie verliebt hat? Quelle? Nicht vorhanden, also raus damit. Dass seine Liebe zu ihr Motiv für seinen Befreiunssversuch sein könnte, wird auch nicht gesagt und ist also eine Interpretation, und Motive gehören ja grundsätzlich nicht hinein, also raus damit.
-- "Um das bevorstehende Handelsabkommen zwischen den USA und China nicht zu gefährden, wollen die Chefs der CIA nichts unternehmen, um ihn zu retten, ..." Wird das gesagt? Nein! Man sieht nur einen Fernsehbericht, und Muir sagt: "Ah, die Handelsgespräche ...". Aber dass das das Motiv seiner Vorgesetzten ist, ist eine reine Interpretation - eine nahe liegende, aber eine Interpretation und deshalb raus damit.
-- "... damit wird ein Bogen gespannt zu dem ersten Tipp, den Muir seinem damals neu angeworbenen Agenten Bishop gab ..." Wird das gesagt? Vielleicht durch eine Erzählerstimme aus dem Off? Nein! Wollte der Regisseur das wirklich so verstanden wissen? Ich würde sagen, klar, aber das ist eine Interpretation ohne Quellenangabe, also raus damit!
-- "Dieser erkennt am Codenamen der Operation, dass sie von seinem Mentor initiiert worden ist." Sagt er das? Nein! Klar sehe ich das auch so, aber es ist eine Interpretation, und ohne Quellenangabe, also: raus damit!
Du könntest ja mal so nett sein, den Artikel nach den von Dir aufgestellten Kriterien zu überarbeiten und all die quellenlosen Interpretationen entfernen.
Ach ja, übrigens: Woher stammen deine Regeln eigentlich? Ist das deine Interpretation der Wiki-Rules? Und hast Du dafür eine Quelle?
Gruß, --Troubled Asset (.R.O.) 19:34, 6. Okt. 2010 (CEST)

Beiruter Anschlag[Quelltext bearbeiten]

Hallo, die Aktionen in Beirut, die im Film gezeigt werden, sind in indirekter Verweis/Kritik auf Beiruter Autobombenanschlag vom 8. März 1985. Lässt sich dies einbauen, oder ist es zu fiktiv? --178.24.49.22 12:05, 4. Mai 2011 (CEST)

Handlung[Quelltext bearbeiten]

Es gab in Westberlin keine amerikanische Botschaft. Diese befand sich zu dieser Zeit in Bonn. Eine US-Botschaft gab es hingegen in Ostberlin. (nicht signierter Beitrag von 87.162.22.183 (Diskussion) 23:29, 26. Aug. 2013 (CEST))

Schreibweise KAUFhOF[Quelltext bearbeiten]

Die angesprochene Schreibweise KAUFhOF ist nicht falsch, sondern war zum damaligen Zeitpunkt so üblich. (nicht signierter Beitrag von 82.113.106.164 (Diskussion) 00:24, 27. Aug. 2013 (CEST))

Fehler in der Handlungszusammenfassung[Quelltext bearbeiten]

Zitat: "Ihr nächster gemeinsamer Einsatz ist die Operation „Dinner out“ während des libanesischen Bürgerkriegs, wo sie einen Anschlag auf einen Islamistenführer verüben sollen, der eigens für eine medizinische Untersuchung durch seinen Leibarzt mit einem Schnellboot aus Zypern anreisen wird."

Die Operation "Dinner Out" bezog die auf die Beschaffung eines Geburtstagsgeschenks von Bishop an Muir aus London nach Beirut. Da dies keine offizielle CIA-Operation war, ist der Operationsname den CIA-Vorgesetzten unbekannt und nur Bishop und Muir wissen um die Bedeutung. (nicht signierter Beitrag von 95.88.204.217 (Diskussion) 22:36, 5. Dez. 2014 (CET))

Richtig. Ich hab das im Artikel mal korrigiert. --Natascha W. (Diskussion) 22:37, 11. Feb. 2018 (CET)

Handlung[Quelltext bearbeiten]

Die Darstellung der Handlung gibt keinesfalls die eigentliche Handlung des Films wider, da der Anteil der Handlungsbeschreibung zu ca. 90% den Rückblicken des Kennenlernens, Anwerbens, Ausbildens und der beruflichen Konstellation zwischen Muir und Bishop gewidmet wird, was den eigentlichen Handlungsverlauf verfälscht. Die eigentliche Handlung (und das sind c.a 50–0% des Films) ist die Hinhaltetaktik und das grandiose wie messerscharf serzierende Organisationstalent Muirs, der alles Erdenkliche in Bewegung setzt, auch außerhalb des gesetzlich Erlaubten und vor allem seines Kompetenzbereiches, um Bishop, sein Schützling und »alter Ego« vor der Exekution zu retten. Mit seinen, für einen Geheimdienstbeamten vollkommen unkonventionellen und gesetzesinkonformen Methoden, führt er seine eigene Behörde in die Irre und zeigt damit, wie eine Behörde wie die CIA mit ihren eigenen Mitteln zu schlagen ist. Eine Behörde, deren größte Kompetenz die (absolute?) Informiertheit sein sollte, wird offenbart, dass es dies gerade innerhalb dieser Behörde nicht gibt, da es auch dort letzlich nur um Kompetenzabgrenzung und damit um Macht geht. Also alles andere als um Transparenz. Man muss sich zum Schluss des Films fragen, wie ein einerseits loyaler, andererseits mit unkonventionellen Methoden agierender Agent wie Muir, es bis zum Rentenalter bei einer so patriotischen Behörde überhaupt ausgehalten hat. – All das kommt im Artikel überhaupt nicht zur Geltung …

Ich weiß, es soll bei Wikipedia keine Interpretationen dargestellt werden, aber dies ist sowieso unmöglich, denn niemand ist absolut objektiv. Jeder hat seinen eigenen Fokus oder seine eigenen (Interessens-)Schwerpunkte, bedingt durch seine Vorkenntnis, seine Bildung, seine Sozialisation, seine Erziehung, seine Biografie generell. Letzendlich ist es auch bei Wikipedia eine Frage der Macht und wer was wann wie wo und warum »legitimieren« darf. Es ist letzendlich nur der Schein eines wahrhaftig demokratischen und »freien« Lexikons.


109.41.65.29 01:21, 7. Jan. 2019 (CET) Daniel