Diskussion:Tango Argentino

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Bild gedreht?[Quelltext bearbeiten]

Tango auf der Straße in Buenos Aires

Ich bin hier nur zufällig vorbeigekommen und habe mich gewundert, dass hier ein gedrehtes Bild im Artikel steht. Das ist wohl schon seit einigen Jahren hier. Stört das niemand? --Asdert 19:31, 9. Dez. 2011 (CET)

Das ist neu (gedreht). Keine Ahnunug, wie das zustandekommt. Eigentlich scheint nichts mit dem Bild direkt verändert zu sein.--Schorle 17:39, 10. Dez. 2011 (CET)
Scheint ein allgemeines Problem zu sein, an dem schon gearbeitet wird: Wikipedia Diskussion:WikiProjekt Commons-Transfer#Gedrehte Bilder wieder richtig drehen--Schorle 17:50, 10. Dez. 2011 (CET)
Danke für den Hinweis. Es hätte mich schon gewundert ... --Asdert 20:37, 10. Dez. 2011 (CET)
Ist wieder in Ordnung, wie man hier rechts sieht. --Asdert 21:57, 19. Dez. 2011 (CET)

Tango in Deutschland[Quelltext bearbeiten]

Ich habe den Artikel über Tango in Deutschland gerade erweitert. Wurde sofort wieder von "Unscheinbar" gelöscht. Bitte Unscheinbar, dann mach es besser, aber so wie bisher kann der Artikel nicht stehenbleiben. Ich kenne die Tango-Szene in Deutschland seit 20 Jahren genau, und mir gehen die Geschichtsklitterungen von Lange und Sartori langsam auf den Geist. Die beiden betreiben vor allem Eigenwerbung und sind tänzerisch bestenfalls Mittelmaß. In einer von Sartori herausgegebenen neuen Publikation versteigt sich Lange sogar dazu, Pepito das tänzerische Können zu versagen!!! Lange war immer schon absurd, weil er immer schon nach dem Takt statt nach dem Rhythmus getanzt und im übrigen keinen einzigen guten Schüler hervorgebracht hat. Die zentrale Frage für eine Geschichte des Tangos in Deutschland ist: Wer tanzt und lehrt nur nach dem Takt und lehrt bloßes Figurenabtanzen (die Lange-Schule), und wer tanzt nach dem Rhythmus und hört die Musik (die richtigen Tänzer). Die Geschichte des Tangos in Deutschland in den letzten 20 Jahren war die Geschichte der Loslösung von der Lange-Schule mit seinem Pseudo-Tango-Argentino hin zum originalen argentinischen Tango. Wenn Du mir nicht glaubst, Unscheinbar, dann frag doch mal Pablo Verón oder Gustavo, wie Argentinier tänzerisch Lange und Sartori einschätzen. Mir hat Omar Vega diesbezüglich vor einigen Jahren vor seinem Tod deutliche Worte diesbezüglich gesagt. (nicht signierter Beitrag von 194.95.59.132 (Diskussion) 14:41, 14. Apr. 2016 (CEST))

Hallo IP194.95.59.132, abgesehen von einigen Formulierungen, die n.m.M. eher wertend sind und nicht so ganz dem neutralen Standpunkt, der in Wikipedia verlangt wird, entsprechen, liegst Du sicher in den meisten Dingen richtig. Soweit ich als einer der Hauptautoren des Artikels und Verfolger der Tangoszene in Deutschland es beurteilen kann, sind Deine Ergänzungen weitgehend korrekt. Der Artikel benötigt in dieser Beziehung dringend ein Update. Eine kommentarlose Zurücksetzung, wie durch "Unscheinbar" geschehen, halte ich nicht für gerechtfertigt. Was Deinen Ergänzungen fehlt, sind saubere Belege. Die TangoDanza wäre beispielsweise eine gute Quelle - auch für unterschiedliche Meinungen/Auslegungen zur Bedeutung der wichtigsten Persönlichkeiten in Deutschland. Mir selbst fehlt leider im Moment die Zeit, mich hier wieder umfangreich einzubringen. Ich bin aber gerne bereit, Dir bei Problemen mit der "Wikifizierung" behilflich zu sein, soweit es mir möglich ist. Herzliche Grüße--Schorle (Diskussion) 19:55, 14. Apr. 2016 (CEST)

Hallo Schorle, das meiste ist Oral History, schriftliche Belege sind schlicht oft nicht vorhanden. Auch die Jazzgeschichte baut meist auf Oral History auf. Methodisch wäre der normale Weg, daß sich ein Journalist oder Historiker aufmacht, Interviews führt und diese als Beleg in einem Archiv ablegt. So etwas haben wir für die Tango-Szene nur ansatzweise und rudimentär, für die deutsche Szene so gut wie gar nicht. Es gibt das Tangobuch von Sartori über die Münchner Szene, das auf selbst Erlebtem und Interviews aufbaut, aber das Buch ist sehr stark Eigenwerbung für die etablierten Tanzlehrer in München, die sich damals unter der Führung Sartoris zu einer vermeintlichen Qualitätsgilde zusammengeschlossen hatten, um Neulehrer auszuboten (wobei weder die Neulehrer noch die Sartori-Gilde wirklich gute Tanzlehrer aufzuweisen hatten, ein altes Münchner Problem). Alle sind daher viel zu nett zueinander, die starken Spannungen untereinander (viele haben jahrelang nicht miteinander geredet, Metin Yazirs legendäre Hausverbote, etc.) kommen nicht vor, ebensowenig wie die ebenso legendären "Figurenwettbewerbe" in der alten TangoBar im Theater Links der Isar zwischen Jürgen und Metin immer zwischen 2 und 3 Uhr morgens. Vor allem kommen die Tänzer selbst, die nicht unterrichten, praktisch nicht vor, die Typen, die "Weltmeister", die "Boltzer", die wenigen Talente, etc. Die ganzen Geschichten. Völlig ausgeklammert ist das immer wichtiger gewordene Hin- und Her zwischen München, internationalen Festivals und Buenos Aires, die Abwanderung von Stefan zu Eric nach Holland, von Ricarda nach Buenos Aires, wo sie ein Hotel aufgemacht hat, die Überschneidungen mit der Salsa- und Flamenco-Szene, etc. Es kommt aus dem Buch zum Beispiel auch überhaupt nicht heraus, daß Sartori selbst praktisch seit Jahren kaum noch unterrichtet und tanzt. Für den Rest von Deutschland, ausgenommen Berlin, sieht es noch düsterer aus. Ein (verständliches)Problem ist auch, daß gerade die Tänzer, die nicht unterrichten, ihre Ruhe haben wollen und vielfach überhaupt kein Interesse daran haben, an die Öffentlichkeit zu treten. Zum Glück haben die Tangoszenen ihren Parallelweltcharakter noch nicht verloren. Gerade unter den Tänzern, die nicht unterrichten, gibt es einige, die die jeweilige Szene (oft als regelmäßige Besucher von außerhalb) stärker geprägt haben als die Lehrer, einfach weil sie Vorbild für viele auf der Piste waren und sind. Der Paralellwelt-Charakter der Tangoszene ist ein wichtiger Unterschied zu Jazz, Pop. Rock und Classic. Methodisch wird man also nur so vorgehen können, daß man auf Wikipedia im Diskussionsforum Oral History betreibt und den tentativen Charakter der Artikel entsprechend kennzeichnet. Das gute am Wikisystem ist ja, daß jeder jederzeit widersprechen kann. Ich schlage daher vor, daß das System der qualifizierten Streichung eingeführt wird: Es reicht nicht, etwas zu streichen, weil es keinen schriftlichen Beleg gibt, sondern weil der Streichende die Geschichte oder den Sachverhalt genauer oder besser kennt. Nur aus solchen Diskussionen heraus wird man beim derzeitigen Stand (nicht vorhandener schriftlicher Quellen) einen Artikel zusammenbauen können. (nicht signierter Beitrag von 194.95.59.132 (Diskussion) 17:11, 15. Apr. 2016 (CEST))

Da sehe ich schon ein gewaltiges Problem in Bezug auf die Wikipedia, die sehr stark auf schriftlichen Quellen besteht. Auch wenn ich persönlich Deiner Einschätzung voll zustimme. Ich/Wir haben uns übrigens nach nahezu 25 Jahren als "nur"-Tänzer aus der Szene mehr oder weniger verabschiedet, weil diese "Wettkämpfe" und der ganze "Hochleistungssport" nur noch genervt haben. Die Solidarität und der Spaß der Anfangsjahre sind verloren gegangen - jeder will praktisch nur noch Tanzlehrer sein und nimmt sich immer wichtiger. Wir gehen praktisch nicht mehr auf große Milongas.--Schorle (Diskussion) 14:06, 16. Apr. 2016 (CEST)

Eine weitere Entwicklung des Tangos in Deutschland ist: Auf den Practica wird nicht mehr geübt. Stattdessen kassieren die Veranstalter nur faul ab und tun gar nichts. Die Geschichte des Jazz besteht zum großen Teil aus einer Geschichte der Grooves, wohingegen die Geschichte des Tangos immer noch eine bloße Geschichte der Veranstalter und Lehrer ist. Dabei wäre eine Sammlung der magischen Momente sehr wichtig, weil diese sich in das Formengedächtnis der Tänzer eingraben. (nicht signierter Beitrag von 141.84.48.47 (Diskussion) 19:04, 18. Apr. 2016 (CEST))