Domagkpark

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Baufeld im Jahr 2012

Der Domagkpark ist ein 24,3 Hektar großes Areal im Münchner Stadtteil Schwabing-Freimann.

Es liegt auf dem Gelände der ehemaligen Funkkaserne, zwischen Frankfurter Ring und Domagkstraße, nördlich der Parkstadt Schwabing. Im Domagkpark liegen um eine große Parkanlage 1.600 Wohnungen für etwa 4.000 Menschen, Geschäfte, Cafés, Restaurants, Kindertagesstätten, Hotels, ein Studentenwohnheim, eine Grundschule und Sportanlagen. Im Areal liegt die Künstlerkolonie Domagkateliers. Auf 8,7 Hektar der Fläche befindet sich das Sicherheitsgelände der Bundespolizei. Diese nutzt die bestehenden, zum Teil denkmalgeschützten Gebäude rund um den so genannten Ehrenhain und die dazugehörigen Sportflächen. Der Domagkpark ist über die Tramlinie 23 mit der Münchner Freiheit verbunden.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Areal hieß bis Frühjahr des Jahres 2015 schlicht „(ehemalige) Funkkaserne“. Vor dem Hintergrund, dass sich ein Areal, das „Park“ als Namensbestandteil trägt, auf dem Immobilienmarkt besser vermarkten lässt, erfolgten erste Überlegungen über eine Umbenennung. Jetziger Namensgeber ist der Mediziner und Nobelpreisträger Gerhard Domagk.[2] Nachdem durch Bibliotheksrecherchen sichergestellt wurde, dass der Name Gerhard Domagk, nach dem das Areal benannt werden sollte, nicht durch die Zeit des Nationalsozialismus belastet ist, stimmte der Stadtrat einer Umbenennung zu.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landeshauptstadt München - Ehemalige Funkkaserne. In: muenchen.de. Abgerufen am 19. November 2015.
  2. a b München entmilitarisiert Baugebiet: Die Funkkaserne heißt künftig Domagkpark. In: br.de. Archiviert vom Original am 19. November 2015, abgerufen am 19. November 2015.

Koordinaten: 48° 11′ 8″ N, 11° 35′ 45″ O