Downstream (Netzwerk)

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In der Telekommunikation oder Rechnernetzen beschreibt downstream die Richtung des Datenflusses von der Quelle zum Verbraucher. Komplementär dazu beschreibt upstream die Gegenrichtung. Der Begriff ist sowohl als richtungsbezeichnendes Adjektiv, wie auch als Anteil der verfügbaren Bandbreite als Substantiv gebräuchlich.

Er bedient sich der Analogie, bei der das Wasser flussabwärts (downstream) auf ein Wasserrad (Verbraucher) zuströmt.

Anwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Häufig besteht der Nutzen von Rechnernetzen in der Beantwortung von Anfragen und damit der Belieferung mit Daten. Dies kommt im Client-Server-Konzept zum Ausdruck. Wenn diese Anfragen, gemessen an der Datenmenge oder Geschwindigkeitserwartungen, auf einer Netzstrecke (Link) in starkem Ungleichgewicht zu der Antwort stehen, werden asymmetrische Anschlusstechniken für diese betreffende Netzstrecke bevorzugt. Bei der Breitbandanbindung von Haushalten wird hierzu die Anschlusstechnik Very High Speed Digital Subscriber Line (VDSL) oder Asymmetric Digital Subscriber Line (ADSL) verwendet. Hierbei wird die limitierende Bandbreite ungleich in downstream und upstream aufgeteilt. Diese Asymmetrie variiert je nach verwendeter Norm, beispielsweise im Verhältnis 10:1 bei ADSL over ISDN (ITU-T G.992.1 Annex B), d. h. 10 Mbit/s downstream und 1,0 Mbit/s upstream.

Für die Einbindung von Unternehmen in Wide Area Networks (WAN) wie das Internet oder die Vernetzung innerhalb von Unternehmen kommt es häufig zu symmetrischen Anwendungsfällen, z. B. wenn das Versenden von Daten (Upload) eine höhere Wichtigkeit genießt. Beim Einsatz von Peer-to-Peer-Anwendungen werden die zentralen Quellen (Server) entlastet oder aufgelöst, indem die Verbraucher diese Rolle (mit)übernehmen, indem sie einen Anteil ihrer Upstream-Bandbreite anderen Verbrauchern downstream zur Verfügung stellen.