Dr. Lubos Kliniken Bogenhausen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dr. Lubos Kliniken Bogenhausen
Trägerschaft Privat
Ort München
Bundesland BayernBayern Bayern
Staat DeutschlandDeutschland Deutschland
Koordinaten 48° 8′ 55″ N, 11° 36′ 52″ OKoordinaten: 48° 8′ 55″ N, 11° 36′ 52″ O
Leitung Winfried Lubos, Aljoscha Lubos
Betten 85
Mitarbeiter >300
Fachgebiete Adipositaschirurgie, Beckenbodenerkrankungen, Endoprothetik, Geschlechtsangleichende Chirurgie, Viszeralchirurgie, Neurochirurgie, Orthopädie, Gynäkologie, Urologie
Gründung 1957 als Chirurgische Klinik Stanischeff
Website www.lubos-kliniken.de
Vorlage:Infobox_Krankenhaus/Logo_fehlt
Vorlage:Infobox_Krankenhaus/Ärzte_fehlt
Eingangsbereich in der Denninger Straße

Die Dr. Lubos Kliniken Bogenhausen sind eine chirurgische Privatklinik im Münchner Stadtteil Bogenhausen. Die Klinik ist mit 85 Betten als Fachkrankenhaus in den Bereichen Chirurgie, Orthopädie, Gynäkologie und Urologie Teil des Krankenhausplans des Freistaates Bayern.[1] In der Klinik werden sowohl Kassen- als auch Privatpatienten behandelt. Das Haus in Bogenhausen ist Teil des privaten Klinikverbundes Dr. Lubos Kliniken, der im Jahr 2019 gegründet wurde.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Klinik wurde im Jahr 1957 unter dem Namen Chirurgische Klinik Stanischeff gegründet.[3] 1973 folgte die Aufnahme in den öffentlichen Bayerischen Krankenhausversorgungs­plan mit 65 Betten und Haupt­abteilungen in den Bereichen Viszeral- und Knochen­chirurgie.

Die Klinik wurde im Jahr 2001 durch den Urologen Winfried Lubos übernommen und infolge der Übernahme in Chirurgische Klinik München-Bogenhausen umbenannt.

Im selben Jahr wurde das hauseigene Zentrum für geschlecht­sangleichende Chirurgie gegründet. Das Zentrum galt damals als erste Einrichtung in der Bundesrepublik Deutschland, die sich diesem Thema widmete.

In den Jahren 2003 bis 2007 wurde die Klinik saniert und erweitert: OP-Trakt, Funktionsräume, der Verwaltungstrakt sowie die Technikräume inklusive der Zentralsterilisation und die öffentlichen Patientenräume wurden in diesem Zeitraum neu gestaltet und bildeten die Basis für Modernisierungen und Erweiterungen der kommenden Jahre.

Im Jahr 2005 übernahmen die Betreiber die Bogenhausener Frauenklinik Dr. Boruth.[4] In der Folge wurden die urologische sowie die gynäkologische Hauptabteilung in die Chirurgische Klinik München-Bogenhausen eingegliedert, was eine Erweiterung der Kapazitäten auf 90 Betten zur Folge hatte. Im selben Jahr erfolgte die Gründung des ersten Münchner Beckenbodenzentrums, gefolgt von einem Adipositaszentrum im Jahr 2006. Als letztes medizinisches Zentrum wurde im Jahr 2015 das Endoprothetikzentrum gegründet.

Durch die fortschreitende Modernisierung und Qualitätssteigerung erwarben die Klinikbetreiber über die Jahre die folgenden Zertifizierungen:

  • 2006 Erstzertifizierung des Umweltmanagementsystems der Klinik durch die Stadt München
  • 2007 Erstzertifizierung des Beckenbodenzentrums München durch die Deutsche Kontinenz Gesellschaft e.V. als Kontinenz- und Beckenbodenzentrum
  • 2010 Erstzertifizierung der Klinik durch die Dekra nach DIN ISO 9001:2008
  • 2016 Erstzertifizierung des Endoprothetikzentrums durch EndoCert
  • 2016 Zertifizierung des Umweltmanagementsystems durch Ökoprofit Energie München 2015/16
  • 2017 Aufnahme des Fachbereiches Orthopädie in den Krankenhausversorgungsplan des Freistaates Bayerns
  • 2018 Zertifizierung der Klinik nach ISO 9001:2015
  • 2019 Umbau und Erweiterung der zentralen Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte

2019 übernahmen die Betreiber Winfried Lubos und sein Sohn Aljoscha Lubos die Pasinger Frauenklinik München West. Die Übernahme markierte die Gründung des Klinikverbundes Dr. Lubos Kliniken, in deren Folge die Chirurgische Klinik München-Bogenhausen in Dr. Lubos Kliniken Bogenhausen umbenannt wurde.[5]

Gegenwart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Leistungsspektrum der Klinik ist in die vier medizinischen Fachzentren Adipositaschirurgie, Beckenbodenerkran­kungen, Endoprothetik sowie geschlechtsangleichende Operationen unterteilt.[6] Im Bereich Transgenderchirurgie gilt die Klinik als europaweit führend: Mittlerweile führt das Team um Oliver Markovsky über 750 geschlechtsangleichende Operationen pro Jahr durch.[7]

Zahlen, Daten, Fakten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fallzahlen: 4311 (2017)[8]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Dr. Lubos Kliniken Bogenhausen sind Arbeitgeber von über 300 Mitarbeitern und wurden (als Chirurgische Klinik München-Bogenhausen) in den Jahren 2018 und 2019 zum Top-Arbeitgeber im Mittelstand im Bereich Gesundheit und Soziales gekürt[9] und zählen zu den FAZ Top-Krankenhäusern.[10]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.bkg-online.de/media/file/54771.05-2020-071-dl.pdf
  2. https://www.kma-online.de/aktuelles/klinik-news/detail/chirurgische-klinik-muenchen-bogenhausen-uebernehmen-frauenklinik-muenchen-west-a-41968
  3. https://www.lubos-kliniken.de/ueber-uns/geschichte/
  4. https://www.merkur.de/lokales/regionen/streit-krankenhauspleite-244879.html
  5. https://www.kma-online.de/aktuelles/klinik-news/detail/chirurgische-klinik-muenchen-bogenhausen-uebernehmen-frauenklinik-muenchen-west-a-41968
  6. https://www.lubos-kliniken.de/bogenhausen/
  7. https://www.sueddeutsche.de/muenchen/oliver-markovsky-chirurgie-geschlechtsangleichung-transsexualitaet-1.4663079
  8. https://www.chkmb.de/images/content/PDF/QMBericht/CHKMB-Qualitaetsbericht-2017.pdf
  9. https://press.reachad.de/pressfiles/DIE_BESTEN_ARBEITGEBER_IM_MITTELSTAND_2019_file.pdf
  10. http://iads.fazcdn.net/asv/beste-krankenhauser/FAZ-Verlagsspezial_ASV_Deutschlands_Beste_Krankenhaeuser.pdf