Drowning Pool

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Drowning Pool
Allgemeine Informationen
Genre(s) Nu Metal (1997-2005),
Alternative Metal/Hard Rock (ab 2005)
Gründung 1997
Website http://www.drowningpool.com
Aktuelle Besetzung
Jasen Moreno
C.J. Pierce
Steve Benton
Mike Luce
Ehemalige Mitglieder
Dave Williams (1999–2002†)
Gesang
Jason „Gong“ Jones (2004–2005)
Ryan McCombs (2005-2011)

Drowning Pool ist eine US-amerikanische Nu-Metal-/Hard-Rock-Band. Der Name stammt vom gleichnamigen Film, welcher in den 1970er Jahren im Kino lief. Ihre Lieder wurden mehrmals von der WWE für Themes verwendet. Der Band wird gelegentlich eine undistanzierte Rolle gegenüber dem US-Militär vorgeworfen.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Drowning Pool, gegründet in Texas, nahm Ende des 20. Jahrhunderts verschiedene Demobänder auf. Der Gruppe Sevendust fiel eines davon in die Hände. Daraufhin tourten diese mit Drowning Pool durch Amerika. Auch Kittie und (hed) p. e. nehmen die Band als Vorgruppe in Anspruch. Dann wurde Jay Baumgardner, der Produzent von Orgy und Papa Roach, auf Drowning Pool aufmerksam. Mitte 2002 wurde Sänger Dave Williams tot im Tourbus aufgefunden. Er starb an einer Herzmuskelschwäche. Jason „Gong“ Jones wurde sein Nachfolger. Im Juni 2005 stieg Jason Jones nach nur einem Album wieder aus. Sein Nachfolger wurde Ryan McCombs, der 2004 die Alternative-Metal-Band SOiL verließ, um mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Nach einem Jahr Pause machte er jedoch mit der Musik weiter und schloss sich 2005 Drowning Pool an. Am 7. August 2007 erschien das erste Album mit McCombs, Full Circle.

Es folgte ihr selbst-betiteltes viertes Studioalbum, welches am 27. April 2010 erschien. Bereits am 9. Februar wurde die Single Feel Like I Do veröffentlicht, als zweite Single des Albums folgte Turn So Cold.

Berühmt wurde die Band vor allem durch die Songs Rise Up, der als Musik von SmackDown verwendet wurde und Bodies, der als Musik von ECW verwendet wurde. Am 11. November 2011 verließ Frontmann Ryan McCombs die Band und kehrte zur Hardrock-Band SOiL zurück.[1] Am 26. Juli 2012 wurde der vakante Platz als Sänger mit Jasen Moreno besetzt[2], Moreno ist bereits der vierte Sänger der Band in ihrer Geschichte.[3]

Rolle im Irak-/ Afghanistankrieg[Bearbeiten]

Insbesondere der Song Bodies anvancierte zur inoffiziellen Hymne des Irakkrieges[4]. Unter anderem sind Youtube Videos amerikanischer Soldaten mit Szenen aus Bagdad mit dem Song unterlegt. Auch der Song Soldiers genießt große Popularität bei der Truppe und die Band wird häufig auf Militärbasen und zu Truppenbesuchen/Truppenbetreuung eingeladen.[5] Von der Rolle als Macher des "Soundtrack für den Irakkrieg", ihrer zweifelhaften Nähe zum US-Amerikanischen Militär und einer möglichen Vereinnahmung durch dieses hat sich die Band nie distanziert.[6]

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[7]
Desensitized
  US 17 08.05.2004 (10 Wo.)
Full Circle
  US 64 25.08.2007 (4 Wo.)
Drowning Pool
  US 35 15.05.2010 (3 Wo.)
Resilience
  US 72 27.04.2013 (… Wo.)

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • 1999: Drowning Pool (Demo)
  • 2000: Pieces of Nothing (EP)
  • 2001: Sinner
  • 2004: Desensitized
  • 2007: Full Circle
  • 2009: Loudest Common Denominator (Live-Album)
  • 2010: Drowning Pool
  • 2013: Resilience

Singles[Bearbeiten]

  • 2001: Bodies
  • 2002: Tear Away
  • 2002: Sinner
  • 2004: Step Up
  • 2004: Love and War
  • 2005: Killin’ Me
  • 2007: Soldiers
  • 2007: Enemy
  • 2008: 37 Stitches
  • 2009: Shame
  • 2010: Feel Like I Do
  • 2010: Turn so Cold

Soundtrackbeiträge[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Drowning Pool Announce Departure Of Ryan McCombs :: Rock Access – Rock News. Rockaccess.net. Abgerufen am 10. Mai 2012.
  2. It's been a real.... Drowning Pool (Facebook). 31. Juli 2012. Abgerufen am 26. Juli 2012.
  3. Drowning Pool have announced Jasen Moreno as their new frontman. This marks the band's fourth vocalist.. Dread Central. 31. Juli 2012. Abgerufen am 30. Juli 2012.
  4. Dietmar Schiller (Hrsg.) "A change is gonna come: Popmusik und Politik", LitVerlag Münster 2012, S. 325
  5. "Musik als Waffe", TV Dokumentation ARTE, 2010
  6. Spiel mir das Lied zum Krieg. Melodie&Rhythmus 2/2013. Abgerufen am 22. März 2015.
  7. Drowning Pool in den US-Charts (Billboard)

Weblinks[Bearbeiten]