Dubrowyzja

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Dieser Artikel befasst sich mit der Stadt in der Ukraine, für Informationen zum gleichnamigen Dorf in der Oblast Lwiw, Rajon Jaworiw, siehe Dubrowyzja (Jaworiw), für Informationen zum gleichnamigen Dorf in der Oblast Wolhynien, Rajon Kamin-Kaschyrskyj, siehe Dubrowyzja (Kamin-Kaschyrskyj).
Dubrowyzja
Дубровиця
Wappen von Dubrowyzja
Dubrowyzja (Ukraine)
Dubrowyzja
Dubrowyzja
Basisdaten
Oblast: Oblast Riwne
Rajon: Rajon Dubrowyzja
Höhe: keine Angabe
Fläche: 5,87 km²
Einwohner: 9.691 (2004)
Bevölkerungsdichte: 1.651 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 34108
Vorwahl: +380 3658
Geographische Lage: 51° 34′ N, 26° 34′ OKoordinaten: 51° 34′ 12″ N, 26° 33′ 59″ O
KOATUU: 5621810100
Verwaltungsgliederung: 1 Stadt
Bürgermeister: Bogdan Mikulski
Adresse: вул. Воробинська 4
34100 м. Дубровиця
Website: http://dubr.org.ua/
Statistische Informationen
Dubrowyzja (Oblast Riwne)
Dubrowyzja
Dubrowyzja
i1

Dubrowyzja (ukrainisch Дубровиця; russisch Дубровица/Dubrowiza, polnisch Dąbrowica) ist eine kleine ukrainische Stadt mit etwas mehr als 9.000 Einwohnern. Sie liegt in der Oblast Riwne und befindet sich am Fluss Horyn nördlich der Bezirkshauptstadt Riwne. Die nächstgrößeren Städte sind Sarny und Warasch.

Katholische Kirche in Dubrowyzja
Dubrowyzja

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt wurde 1005 zum ersten Mal schriftlich erwähnt und war damals der Hauptort des Fürstentums Dubrowiza. Später lag sie bis 1793 als Teil der Adelsrepublik Polen-Litauen in der Woiwodschaft Wolhynien[1]. Danach kam es zum neugegründeten Gouvernement Wolhynien als Teil des Russischen Reiches. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde der Ort ein Teil der Zweiten Polnischen Republik (Woiwodschaft Wolhynien, Powiat Sarny, Gmina Dąbrowica), nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde das Gebiet durch die Sowjetunion und ab 1941 durch Deutschland besetzt. 1945 kam er endgültig zur Sowjetunion und wurde in die Ukrainische SSR eingegliedert, 1991 wurde er schließlich ein Teil der heutigen Ukraine.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dubrowyzja – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rizzi Zannoni, Część Pułnocna Woiewodztw Wołińskiego y Kiiowskiego. Powiat Piński, w Litwie Południowey.; 1772