ETSV Würzburg

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ETSV Würzburg
Vereinslogo
Basisdaten
Name Eisenbahn-Turn- und
Sportverein 1928 e. V.
Würzburg
Sitz Würzburg, Bayern
Gründung 1928
Farben blau-weiß
Website www.etsv-frauen.de
Erste Mannschaft
Trainer Dieter Kölbl
Stadion Sportgelände ETSV Würzburg, Mergentheimer Str. 17
Plätze 1000
Liga Regionalliga Süd
2016/17 9. Platz
Heim
Auswärts

Der ETSV Würzburg (offiziell: Eisenbahn-Turn- und Sportverein 1928 e. V. Würzburg) ist ein Sportverein in Würzburg mit den Abteilungen Fußball, Handball, Tennis, Gymnastik und Kraftsport. Der Verein hat etwa 430 Mitglieder. Erfolgreich ist der ETSV vor allem mit seiner Frauenfußball-Mannschaft.

Frauenfußball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juni 2008 wechselten die Bayernliga-Fußballerinnen des TSV Uengershausen in Reichenberg zum ETSV Würzburg. Der TSV stieg im Jahre 2000 in die Bayernliga auf und schaffte als Vizemeister den Durchmarsch in die Regionalliga Süd. Dabei profitierte man vom Aufstiegsverzicht des Meisters TSV Pfersee Augsburg. Die Regionalliga konnte jedoch nur für ein Jahr gehalten werden. In der Saison 2008/09, der ersten Saison nach dem Wechsel zum ETSV Würzburg, belegte die Mannschaft den zweiten Platz in der Bayernliga. In der Saison 2009/10 gewann die Mannschaft 72 Spiele in Folge und wurde Bayerischer Meister im Hallenfußball und Bayerischer Pokalsieger und gewann die Bayernliga. In der Regionalligasaison 2010/11 stieg sie in die 2. Bundesliga auf.

Im DFB-Pokal schied die Mannschaft gegen den Zweitligisten 1. FC Köln mit 2:4 bereits in der ersten Runde aus. Die erste Saison der Vereinsgeschichte in der 2. Fußball-Bundesliga schloss Würzburg mit dem zehnten Platz von zwölf Mannschaften ab. Nach einer 1:6-Niederlage gegen den 1. FC Köln am 19. Spieltag wurde Trainer Gernot Haubenthal von Christian Breunig, den Trainer der U-17-Mannschaft des ETSV, abgelöst. In den letzten drei Saisonspielen holte Würzburg danach einen Rückstand von sechs Punkten und zwölf Toren gegenüber Borussia Mönchengladbach auf und schaffte den Klassenerhalt aufgrund des am Ende um einen Treffer besseren Torverhältnisses.[1] Die ursprünglich geplante Relegation gegen den Drittletzten der 2. Bundesliga Nord entfiel kurzfristig, da sich die Bundesligamannschaft des Hamburger SV in die drittklassige Regionalliga zurückzog.[2] Als beste Torschützin in dieser Saisonphase stellte sich Julia Manger heraus, die insgesamt mit 14 Treffern drittbeste Torschützin der Liga wurde.

Im Jahre 2016 folgte der Abstieg in die Regionalliga Süd.

Weitere Mannschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Saison 2011/12 spielte die zweite Mannschaft des ETSV in der Landesliga und scheiterte in der Relegation um den Aufstieg in die Bayernliga am FC Stern München. Die dritte Mannschaft Würzburgs spielte 2011/12 in der Bezirksliga. Im Jugendbereich schaffte die U-17-Mannschaft den Aufstieg in die neugegründete dreigleisige Bundesliga, es existieren daneben noch eine zweite U-17- sowie eine U-13-Mannschaft.

Herrenfußball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Herrenfußballmannschaft spielte in der Saison 2010/11 in der B-Klasse, belegte dort den zweiten Platz und stieg in die A-Klasse auf. In der Saison 2012/13 wurde die Herrenfußballmannschaft des ETSV-Würzburg Meister in der A-Klasse und stieg in die Kreisklasse auf. Bei der Hallenstadtmeisterschaft Anfang 2014 konnte die Herrenfußballmannschaft den 4. Platz belegen.

Die zweite Mannschaft wurde zur Saison 2011/12 in der B-Klasse angemeldet, in der Saison 2014/2015 gelang auch hier der Aufstieg in die A-Klasse.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der ETSV bleibt in der Zweiten Liga, mainpost.de. Abgerufen am 23. Mai 2012.
  2. HSV zieht sein Team aus der Bundesliga zurück!, kicker.de. Abgerufen am 23. Mai 2012.