Reichenberg (Unterfranken)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Reichenberg
Reichenberg (Unterfranken)
Deutschlandkarte, Position des Marktes Reichenberg hervorgehoben
49.7316666666679.9183333333333231Koordinaten: 49° 44′ N, 9° 55′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Würzburg
Höhe: 231 m ü. NHN
Fläche: 34,79 km²
Einwohner: 3949 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 114 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97234
Vorwahl: 0931
Kfz-Kennzeichen: WÜ, OCH
Gemeindeschlüssel: 09 6 79 176
Marktgliederung: 7 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Kirchgasse 5
97234 Reichenberg
Webpräsenz: www.markt-reichenberg.de
Erster Bürgermeister: Stefan Hemmerich (SPD)
Lage des Marktes Reichenberg im Landkreis Würzburg
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Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Reichenberg ist ein Markt im Landkreis Würzburg im Regierungsbezirk Unterfranken.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Reichenberg liegt in der Region Würzburg.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Zu Reichenberg gehören sieben Ortsteile[2]:

Es gibt die Gemarkungen Reichenberg, Albertshausen, Fuchsstadt, Uengershausen, Lindflur.

Geschichte[Bearbeiten]

Reichenberg war Bestandteil des Rittergutes Albertshausen der Freiherren von Wolfskeel, das zum Fränkischen Ritterkreis gehörte. Es wurde 1806 durch das Großherzogtum Würzburg mediatisiert und kam mit diesem 1814 zu Bayern. Östlich des Ortes befindet sich das Schloss Reichenberg, das heute von der Familie Seydlitz-Wolffskeel bewohnt wird.

Am 1. Mai 1978 erhielt die Gemeinde Reichenberg den Namenszusatz Markt.[3]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Albertshausen, Lindflur, Ungershausen sowie der Markt Fuchsstadt eingegliedert.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1961: 3155[3]
  • 1970: 3501[3]
  • 1987: 3732
  • 2000: 4090
  • 2007: 4045
  • 2011: 3967

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Stefan Hemmerich (SPD). Er löste den vorherigen Bürgermeister Karl Hügelschäffer (CSU) bei der Stichwahl am 30. März 2014 ab.[4]

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1.762.000 Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 268.000 Euro.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft vier, im produzierenden Gewerbe 169 und im Bereich Handel und Verkehr 70 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 301 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1326. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 39 Betriebe, im Bauhauptgewerbe fünf Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 77 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2342 ha, davon waren 2272 Hektar Ackerfläche und 63 Hektar Dauergrünfläche.

Verkehr[Bearbeiten]

Reichenberg liegt an der Bahnlinie Stuttgart–Würzburg zwischen Lauda und Würzburg. Im Dezember 2010 ging ein Haltepunkt in Reichenberg in Betrieb.[5][6]. Anbindung an die Stadt Würzburg mit Busverkehr besteht im Abstand von 30 bis 60 Minuten.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen:

  • einen evangelischen Kindergarten im Ortsteil Reichenberg
  • einen gemeindeeigenen Kindergarten im Ortsteil Lindflur
  • einen Waldkindergarten "Schlupfwinkel"
  • eine Grundschule

Besonderheiten[Bearbeiten]

Der Tunnel (Bahnunterführung) spaltet das Dorf in zwei Teile, vor dem Tunnel und hinter dem Tunnel. Seit 2010 verbindet die beiden Teile ein Bahnübergang am neuen Bahnhaltepunkt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Reichenberg (Unterfranken) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111110/205318&attr=OBJ&val=1813
  3. a b c d  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 756.
  4. Mitteilungsblatt des Marktes Reichenberg, Nummer 466, April 2014, S. 11, online: Mitteilungsblatt 2014 - 04
  5. Protokoll der Gemeinderatssitzung vom 6. Oktober 2009
  6. http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Mainfrankenbahntag-am-Samstag-im-Hauptbahnhof;art735,5865998