Edgar Wallace

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Dieser Artikel behandelt die Person. Zur Comicserie siehe Edgar Wallace (Comic).
Edgar Wallace (1928)

Richard Horatio Edgar Wallace [ˈwɔlɪs] (* 1. April 1875 in Greenwich bei London; † 10. Februar 1932 in Hollywood, Kalifornien) war ein englischer Schriftsteller, Drehbuchautor, Regisseur, Journalist und Dramatiker. Er gehört zu den erfolgreichsten englischsprachigen Kriminalschriftstellern.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Edgar-Wallace-Gedenktafel in der Fleet Street in London

Familie und Jugend[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wallace wurde 1875 unter dem Namen Richard Horatio Edgar als unehelicher Sohn der Schauspielerin Mary Jane „Polly“ Richards, geborene Blair, nach einer Affäre mit dem Komödianten Richard Horatio Edgar geboren und amtlich als Sohn von Walter Wallace, dem kurz vorher verstorbenen Ehemann von Polly Richards, registriert. Unmittelbar nach seiner Geburt in Greenwich bei London wurde er von dem Londoner Fischhändler George Freeman und dessen Frau gegen Bezahlung zur Betreuung aufgenommen und bekam den Namen Richard Horatio Edgar Freeman. 1878 wurde er von den Freemans adoptiert, nachdem seine Mutter die Zahlungen für ihn einstellen musste. Er wuchs in ärmeren Verhältnissen auf, und obwohl sein Stiefvater ihm eine gute Schulausbildung arrangierte, schwänzte er diese regelmäßig, um am Ludgate Circus Zeitungen zu verkaufen, und brach sie im Alter von 12 Jahren ab.[1]

Nach diversen Jobs als Teenager ging er 1894 als 18-Jähriger zur Armee und nahm den Namen Edgar Wallace an, den er an den Namen des Schriftstellers Lew Wallace anlehnte, der 1880 den Roman Ben Hur veröffentlicht hatte. 1896 wurde er im privaten Royal West Kent Regiment in Südafrika stationiert.[1] Dort ließ er sich zuerst zum Royal Army Medical Corps und später zum Pressecorps versetzen und wurde Kriegsberichterstatter im Zweiten Burenkrieg.

Tätigkeit als Journalist in Kapstadt und London[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die schriftstellerische Laufbahn von Edgar Wallace begann während seiner Dienstzeit bei der Armee in Südafrika. Zu Beginn seiner Armeezeit schrieb er ein Lied und schickte es dem Londoner Komödianten Arthur Roberts, der es in London aufführte. Während der Zeit im Royal West Kent Regiment besserte er sein Gehalt auf, indem er kurze Texte zu lokalen Ereignissen und Personen für die Presse in Kapstadt schrieb. Zudem schrieb er Gedichte, die vor allem durch die Arbeiten von Rudyard Kipling beeinflusst waren, den er 1898 in Kapstadt traf. Im gleichen Jahr veröffentlichte er ein Sammelwerk seiner Balladen unter dem Titel The Mission that Failed!.[1]

1899 kaufte er sich aus den Armeediensten frei und arbeitete weiterhin für kurze Zeit bei der Nachrichtenagentur Reuters. Ab 1900 wechselte er als Kriegsberichterstatter zur Daily Mail und schrieb auch für andere Zeitungen. Nachdem Wallace durch seine geschickte Umgehung der Militärzensur den Friedensvertrag über die Daily Mail 24 Stunden vor dem offiziellen Veröffentlichungstermin publizierte, wurde ihm durch Lord Kitchener die Erlaubnis zur Kriegsberichterstattung in Südafrika entzogen. 1902 wurde er der erste Schreiber der Rand Daily Mail. Bereits 1901 und noch in Kapstadt heiratete Wallace Ivy Maude Caldecott (1880?–1926), die Tochter des methodistischen Missionars William Shaw Caldecott.[1] Nach der Geburt und dem kurz danach erfolgten Tod der ersten Tochter Eleanor sowie aufgrund von Schwierigkeiten mit Wallace Vorgesetzten kehrte das Paar 1903 hoch verschuldet nach London zurück. Nach seiner Rückkehr nach London arbeitete er als Journalist und Sonderberichterstatter. Im März 1904 wurde der gemeinsame Sohn Bryan geboren und 1908 folgte die Tochter Patricia, der zweite Sohn Michael wurde im September 1916 geboren.[1] Die Ehe mit Ivy wurde 1919 geschieden und am 17. Mai 1921 heiratete Wallace seine Sekretärin Ethel Violet King (1896–1933), Tochter des Bankiers Friedrich König. Im Mai 1923 wurde deren gemeinsame Tochter Penelope geboren.[1]

Erste Erfolge als Romanautor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

The Four Just Men, Erstausgabe im Eigenverlag Tallis Press, 1905
Edgar Wallace, um 1910

Nach seiner Rückkehr nach London erschien 1905 sein erster Kriminalroman Die vier Gerechten (englischer Originaltitel: The Four Just Men) im Eigenverlag, da er keinen Verleger finden konnte. Der Roman wurde ein Erfolg, allerdings für Wallace auch ein finanzielles Desaster. Er hatte jedem, der die Art der Ermordung eines der Opfer des Buches erraten würde, einen Preis in Höhe von 500 Pfund versprochen (für damalige Zeiten eine sehr hohe Summe) und sehr viele Menschen konnten das Rätsel lösen. Nur dem Eingreifen von Alfred Harmsworth von der Daily Mail, der verhindern wollte, dass seine Zeitung aufgrund dieser Aktion in die Diskussion gezogen und Schaden nehmen könnte, war es zu verdanken, dass Wallace diese Pleite überstand. Das Verhältnis von Harmsworth zu Wallace verschlechterte sich, nachdem die Daily Mail aufgrund einiger Schludrigkeiten in einem von Wallace Texten angegangen wurde und nach einem weiteren Fall dieser Art im Jahr 1907 wurde er bei der Zeitung gekündigt, ohne eine Chance zur Anstellung bei einer anderen Zeitung in London zu haben.[1]

Da Wallace eine Familie zu ernähren hatte und dem Bankrott nahe war, schrieb er weitere Romane um sich zu finanzieren. Es dauerte allerdings bis 1909, dass er einen erfolgreichen und populären Stil entwickeln konnte, mit dem er seine Werke auch verkaufen konnte. Dabei verarbeitete er seine Erlebnisse, die er in Südafrika und vor allem in der belgischen Kolonie Kongo als Reporter erlebt hatte, in einer Serie von Afrika-Romanen und Kurzgeschichten und war mit diesen Geschichten sehr erfolgreich. Der erste Roman dieser 11-teiligen Serie, Sanders of the River von 1911, wurde ein Bestseller.[1] Der Erfolg half ihm zugleich, seine Reputation als Journalist wieder zu erlangen und er schrieb als Kommentator für Pferderennen und andere Ereignisse für die Week-End und die Evening News. Er übernahm Anteile an der Renn-Beilage der Week-End und brachte mit Bibury's und R. E. Walton's Weekly zwei eigene Rennsport-Blätter heraus. Um die Arbeit zu bewältigen, gründete er ein Schreibbüro und stellte Personal ein, darunter auch seine spätere zweite Frau, Ethel Violet King.[1]

Der „King of Thrillers“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1921 ließ sich Edgar Wallace von dem Literaturagenten Alexander Strahan Watt von der Agentur A.P. Watt & Son Ltd vertreten und unterschrieb einen Vertrag bei dem Verlagshaus Hodder and Stoughton. Der Verlag publizierte die Werke eines ausgewählten Kreises von Autoren und war bekannt für aggressive Marketingstrategien. Wallace wurde zum „King of Thrillers“ aufgebaut und mit dem Slogan „It is impossible not to be thrilled by Edgar Wallace“ („Es ist unmöglich, nicht von Edgar Wallace gefesselt zu sein“) vermarktet. Edgar Wallace konnte auf diese Weise erstmals große Auflagen seiner Bücher verkaufen und hatte sehr große Erfolge. Zugleich war seine Produktion an neuen Romanen extrem ergiebig, er arbeitete häufig an mehreren Geschichten gleichzeitig und schaffte es teilweise, einen Roman in drei Tagen zu schreiben. Im Jahr 1928 wurde geschätzt, das eines von vier in England gedruckten und verkauften Büchern (ausgenommen die Bibel) von Edgar Wallace geschrieben wurde.[1]

Durch seine Phantasie revolutionierte Wallace den modernen Thriller, indem er den erzählenden und sensationsheischenden Stil der Daily Mail auf seine Werke anwandte und weiterentwickelte. Die Romane waren spannend und in ihnen konnte alles passieren, von der Liebesgeschichte einer mittellosen Verkäuferin, die sich als Millionärstochter entpuppt, bis zur geheimen Übernahme des ganzen Landes durch die Gehilfen eines verrückten und zugleich genialen Anführers. Seine Bücher beinhalteten Elemente der Komödie und des Science-Fiction-Romans, des Liebesromans und der Kriegsgeschichte.[1] Einer von Wallace berühmtesten Krimis wurde Der Hexer (englischer Originaltitel: The Gaunt Stranger), der als Theaterstück unter dem Namen The Ringer am 1. Mai 1926 mit dem britischen Schauspieler Gerald du Maurier uraufgeführt wurde und ein riesiger Erfolg war. In Deutschland fand die Erstaufführung 1927 am Deutschen Theater in Berlin unter der Regie von Max Reinhardt statt. Über die folgenden sechs Jahre wurden 17 weitere seiner Romane zu Bühnenstücken umgearbeitet und einige Romane wurden verfilmt.[1] 1927 wurde er zum Vorstand der neu gegründeten British Lion Film Corporation eingeladen.[1] Für die erste Verfilmung seines Romans The Squeaker (dt. Der Zinker, 1930) schrieb er nicht nur das Drehbuch, sondern führte auch selbst Regie. Des Weiteren verfasste er zahlreiche Kurzgeschichten, Essays, Gedichte und Theaterstücke sowie eine 10-bändige Sachbuchreihe zum Ersten Weltkrieg.[1]

Während dieser Zeit pflegte Edgar Wallace einen sehr exzessiven Lebensstil. Er war Besitzer einer eigenen Box beim Ascot-Pferderennen und unterhielt einen eigenen Rennpferde-Stall, zudem war er Besitzer eines auffälligen gelben Rolls-Royce und verlor viel Geld bei Glücksspielen und Pferderennen. Seine Romane sah er hauptsächlich als Geldquelle an,[2] und er litt erheblich unter dem Erfolgsdruck. Er wurde stark übergewichtig und erkrankte an Diabetes, den er nicht behandeln ließ. 1923 wurde er in den Vorstand des Londoner Presseclubs berufen und 1928 richtete er eine Stiftung zur Unterstützung von verarmten Journalisten ein. Er trat 1931 bei den Parlamentswahlen für die Liberal Party in Blackpool an, verlor die Wahl jedoch mit großem Abstand zum Gewinner.[1]

1932 nahm Wallace einen Job als Drehbuchautor bei den RKO Studios in Hollywood an und siedelte in die Vereinigten Staaten über. Dort starb er kurz darauf am 10. Februar 1932 im Alter von 56 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung in Beverly Hills bei der Arbeit an dem Drehbuch für den später mit Fay Wray in der weiblichen Hauptrolle gedrehten Filmklassiker King Kong und die weiße Frau.[1] Sein Leichnam wurde nach England überführt; bei der Ankunft im Hafen von Southampton wurden die Flaggen auf halbmast gesetzt und in der Londoner Fleet Street die Glocken geläutet.[3] Er wurde auf dem Fern Lane Churchyard in Little Marlow nahe seinem Heimatort Bourne End, Buckinghamshire, beigesetzt, einem Dorf etwa 50 km westlich von London.[4] Trotz seiner späten Erfolge hinterließ Wallace massive Schulden, doch konnten seine Erben diese durch die Tantiemen seiner Werke innerhalb von zwei Jahren ausgleichen.[1] Seine Frau Violet überlebte ihren Mann um nur 14 Monate, sie starb im Alter von 37 Jahren im April 1933.

In der Nähe der Fleet Street erinnert am „Ludgate Circus“ eine Gedenktafel an Edgar Wallace mit dem Text: Er lernte Reichtum und Armut kennen – er verkehrte mit Königen und doch blieb er sich selbst treu. Seine Talente widmete er der Literatur, doch sein Herz gehörte der Fleet Street.

Sein Sohn Bryan Edgar Wallace und seine Tochter Penelope Wallace waren ebenfalls Kriminalschriftsteller. Penelope Wallace verwaltete das literarische Erbe ihres Vaters seit den 1960er Jahren und gründete The Edgar Wallace Society, eine internationale Literarische Gesellschaft mit Sitz in London.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Romane von Edgar Wallace wurden in vierundvierzig Sprachen übersetzt. Auch gab es nach dem 1959 gedrehten deutschen Spielfilm Der Frosch mit der Maske in den 1960er- und 1970er-Jahren einen regelrechten Edgar-Wallace-Boom in Deutschland mit 38 Wallace-Verfilmungen. Viele dieser Filme wurden mit dem Spruch „Hallo, hier spricht Edgar Wallace!“ eingeleitet. In den Filmen stellte Klaus Kinski oft den Verbrecher oder einen Verdächtigen dar. Zu weiteren Stammschauspielern der deutschen Serie gehörten auch Eddi Arent, Joachim Fuchsberger, Siegfried Schürenberg und Heinz Drache. Auch in Großbritannien entstanden in dieser Zeit viele Romanverfilmungen, die jedoch in Deutschland kaum bekannt sind.

Das Archiv des deutschen Kriminalfilms stiftet seit 1999 den Edgar-Wallace-Preis für besondere Verdienste um den Kriminalfilm (nicht zu verwechseln mit dem englischen Edgar für den besten Krimi des Jahres; dieser ist nicht nach Wallace, sondern nach Edgar Allan Poe benannt).

Bücher und Regie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Hexer (1927), deutsche Erstausgabe
Der unheimliche Mönch (ca. 1960), Ausgabe in der Goldmann-Reihe Rote Krimis

Kriminalromane[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 1905 und 1936 entstanden 123 Kriminalromane:

  • 1905 The Four Just Men (dt. Die vier Gerechten, 1927)
  • 1908 Angel Esquire (dt. Der Safe mit dem Rätselschloss, 1927)
  • 1910 The Nine Bears
  • 1913 The Fourth Plague (dt. Die vierte Plage, 1933)
  • 1913 Grey Timothy
  • 1915 The Man Who Bought London (dt. Kerry kauft London, 1931)
  • 1915 The Melody of Death (dt. Die Melodie des Todes, 1932)
  • 1916 A Debt Discharged (dt. Die Schuld des Anderen, 1929)
  • 1916 The Tomb of T’Sin
  • 1917 The Just Men of Cordova (dt. Die drei von Cordova, 1929)
  • 1917 The Secret House (dt. Das geheimnisvolle Haus, 1930)
  • 1918 The Clue of the Twisted Candle (dt. Die gebogene Kerze, 1954)
  • 1918 Down Under Donovan (dt. Der Derbysieger, 1932)
  • 1919 The Green Rust (dt. Der grüne Brand, 1929)
  • 1919 Kate Plus 10 (dt. Käthe und ihre Zehn, 1928)
  • 1919 The Man Who Knew (dt. Der Mann, der alles wusste, 1932)
  • 1920 The Daffodil Mystery (dt. Das Geheimnis der gelben Narzissen, 1928)
  • 1920 Jack O’Judgment (dt. Die Todeskarte, auch als Treffbube ist Trumpf erschienen 1961)
  • 1921 The Law of the Four Just Men (auch als Again The Three Just Men erschienen; dt. Das Gesetz der Vier, 1929)
  • 1922 The Angel of Terror (dt. Der Engel des Schreckens, 1931)
  • 1922 The Crimson Circle (dt. Der rote Kreis, 1931)
  • 1922 Mr Justice Maxell (dt. Richter Maxells Verbrechen, 1929)
  • 1922 The Valley of Ghosts (dt. A.S. der Unsichtbare, 1929)
  • 1923 Captains of Souls (dt. Die Seele des Anderen, 1929)
  • 1923 The Clue of the New Pin (dt. Das Geheimnis der Stecknadel, 1928)
  • 1923 The Green Archer (dt. Der grüne Bogenschütze, 1928)
  • 1923 The Missing Million, (dt. Die unheimlichen Briefe, 1961)
  • 1924 The Dark Eyes of London (dt. Die toten Augen von London, 1929)
  • 1924 Double Dan (dt. Der Doppelgänger, 1930)
  • 1924 Educated Evans (dt. Der gebildete Evans)
  • 1924 The Face in the Night (dt. Das Gesicht im Dunkel, 1932)
  • 1924 Room 13 (dt. Zimmer 13, 1929)
  • 1924 The Sinister Man (dt. Der Unheimliche, 1928)
  • 1924 The Three Oaks Mystery (dt. Bei den drei Eichen, 1930)
  • 1925 The Blue Hand (dt. Die blaue Hand, 1928)
  • 1925 The Daughters of the Night (dt. Töchter der Nacht, 1933)
  • 1925 The Fellowship of the Frog (dt. Der Frosch mit der Maske, 1926, Übersetzung Alma Johanna Koenig)
  • 1925 The Gaunt Stranger (dt. Der Hexer) Aus diesem Roman entstand das Theaterstück The Ringer (Der Hexer). Das Stück wurde völlig überarbeitet und erschien wiederum als der neu gestaltete Roman The Ringer. Die deutsche Erstausgabe erschien nach der Neufassung.
  • 1925 A King By Night (dt. Der Unhold, 1932)
  • 1925 The Mind of Mr. J.G. Reeder (dt. Der sechste Sinn des Mr. Reeder, 1930)
  • 1925 The Strange Countess (dt. Die seltsame Gräfin, 1928)
  • 1926 The Avenger (dt. Der Rächer, 1927)
  • 1926 The Black Abbot (dt. Der schwarze Abt, 1930)
  • 1926 The Day of Uniting (dt. Der jüngste Tag, 1933)
  • 1926 The Door With Seven Locks (dt. Die Tür mit den sieben Schlössern, 1927)
  • 1926 The Joker (dt. Der Joker, 1931)
  • 1926 The Man From Morocco (dt. Der Mann von Marokko, 1928)
  • 1926 The Million Dollar Story, (dt. Die Millionengeschichte, 1935)
  • 1926 More Educated Evans
  • 1926 The Northing Tramp (dt. Nach Norden, Strolch!, 1930)
  • 1926 Penelope of the Polyantha (dt. Penelope von der „Polyantha“, 1930)
  • 1926 The Square Emerald (dt. Der viereckige Smaragd, 1929)
  • 1926 The Terrible People, (dt. Die Bande des Schreckens, 1927)
  • 1926 We Shall See! (in Geheimagent Nr. 6, 1933)
  • 1926 The Three Just Men (dt. Die drei Gerechten, 1927)
  • 1926 The Yellow Snake (dt. Die gelbe Schlange, 1928)
  • 1927 Big Foot (dt. Großfuß, 1928)
  • 1927 The Brigand (dt. Der Brigant, 1931)
  • 1927 The Feathered Serpent (dt. Gucumatz, 1928; dt. Die gefiederte Schlange, DDR 1970)
  • 1927 Flat 2 (dt. Louba, der Spieler, 1932)
  • 1927 The Forger (dt. Der Banknotenfälscher, 1930)
  • 1927 Good Evans
  • 1927 The Hand of Power (dt. Im Banne des Unheimlichen, 1931)
  • 1927 The Man Who Was Nobody (dt. Der Mann, der seinen Namen änderte, 1932)
  • 1927 The Mixer (dt. Der Preller, 1931)
  • 1927 Number Six (dt. Geheimagent Nr. 6, 1928)
  • 1927 The Squeaker (dt. Der Zinker, 1928)
  • 1927 Terror Keep (dt. John Flack, 1928)
  • 1927 The Traitor’s Gate (dt. Das Verrätertor, 1928)
  • 1928 The Double (dt. Das Steckenpferd des alten Derrick, 1931)
  • 1928 Elegant Edward
  • 1928 The Flying Squad (dt. Überfallkommando, 1930)
  • 1928 The Gunner (dt. Hands up!, 1929)
  • 1928 The Orator (dt. Der Redner, 1932)
  • 1928 The Thief in the Night (dt. Der Dieb in der Nacht, 1928)
  • 1928 The Twister (dt. Ein gerissener Kerl, 1934)
  • 1929 Again the Ringer (dt. Neues vom Hexer, 1932)
  • 1929 Again the Three Just Men = The Law Of The Three Just Men (dt. Das silberne Dreieck,1931)
  • 1929 The Big Four, Kriminalkurzroman, in Der unheimliche Mönch
  • 1929 The Black, 8 Kriminalerzählungen
  • 1929 The Cat-Burglar, 10 Kriminalerzählungen
  • 1929 Circumstantial Evidence, 10 Kriminalerzählungen
  • 1929 Fighting Snub Reilly, 8 Kriminalerzählungen
  • 1929 For Information Received (dt. Das Juwel aus Paris, 1929)
  • 1929 Forty-Eight Short Stories, 48 Kriminalerzählungen, Sammlung
  • 1929 Four Square Jane (dt. Die Abenteuerin, 1933)
  • 1929 The Ghost of Down Hill
  • 1929 The Golden Hades (dt. Der goldene Hades, 1934)
  • 1929 The Green Ribbon 1929 (dt. Turfschwindel, 1953)
  • 1929 The India Rubber Men: Inspector John Wade, 1929 (dt. Das Gasthaus an der Themse, 1953)
  • 1929 Four Square Jane, 1929, (dt. Die Abenteuerin, 1933)
  • 1929 Red Aces (dt. Mr. Reeder weiß Bescheid, 1961)
  • 1929 The Terror (dt. Der unheimliche Mönch, 1955)
  • 1929 The Man Who Changed His Name (dt. Der Mann mit den zwei Gesichtern, 1963)
  • 1929 Sentimental Simpson (Kurzgeschichten; dt. Der sentimentale Mr. Simpson, 1976)
  • 1929 The Lone House Mystery
  • 1929 Planetoid 127, Kriminalkurzroman, in Das Juwel aus Paris
  • 1929 The Queen of Sheba’s Belt, 1929
  • 1930 The Hand of Power, 1930
  • 1930 Silinski - Master Criminal: Detective T.B. Smith, 1930
  • 1930 The Thief in the Night, 1930
  • 1930 White Face, 1930 (dt. Der Teufel von Tidal Basin, 1952)
  • 1930 The Iron Grip
  • 1930 The Clue of the Silver Key, 1930 (auch als The Silver Key erschienen; dt. Der leuchtende Schlüssel, 1953)
  • 1930 The Lady of Ascot, 1930 (dt. Die Gräfin von Ascot, 1961)
  • 1931 The Ringer Returns (Again the Ringer; dt. Neues vom Hexer, 1953)
  • 1931 The Man At The Carlton (dt. Der Mann aus dem Carlton, 1933)
  • 1931 The Coat Of Arms (auch als The Arranways Mystery erschienen; dt. Feuer im Schloß, 1960)
  • 1931 On the Spot: Violence and Murder in Chicago, 1931 (dt. In den Tod geschickt, 1958)
  • 1932 When The Gangs Came To London (dt. Gangster in London, 1956)
  • 1932 Sergeant Sir Peter, 1932 (auch als Sergeant Dunn, C.I.D. erschienen)
  • 1932 The Guv’nor / The Man Who Passed, zwei Mr.-Reeder-Kurzromane
  • 1932 The Shadow Man & The Man Who Passed, zwei Kurzromane, so nicht in der englischen Originalausgabe (dt. als Der Mann im Hintergrund, 1935)
  • 1933 The Frightened Lady (dt. Das indische Tuch, 1956)
  • 1933 The Green Pack (dt. Lotterie des Todes, 1961)
  • 1934 The Devil Man, 1931 (dt. Der Teufelsmensch, 1934)
  • 1934 Mr J. G. Reeder Returns
  • 1934 The Woman From The East
  • 1935 The Man Who Changed His Name, (Robert George Curtis) Kriminalroman (nach dem Theaterstück, dt. Der Mann, der seinen Namen änderte)
  • 1935 The Mouthpiece (E. W. & Robert George Curtis) Kriminalroman (nach dem Theaterstück)
  • 1935 Smoky Cell (Robert George Curtis) Kriminalroman (nach dem Filmskript)
  • 1936 Sanctuary Island (Robert George Curtis) Kriminalroman (nach dem Filmskript)
  • 1936 The Table (Robert George Curtis) Kriminalroman (nach dem Filmskript)

Die letzten fünf Romane sind Fassungen von Theaterstücken und Filmskripten durch Robert George Curtis, Privatsekretär von Edgar Wallace.

Afrikaromane[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übersicht der Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1911 Sanders Of The River (dt. Sanders vom Strom, 1929)
  • 1911 The People Of The River (dt. Die Eingeborenen vom Strom, 1929)
  • 1913 The River Of Stars (dt. Der Diamantenfluß, 1937)
  • 1914 Bosambo Of The River (dt. Bosambo, 1926)
  • 1915 Bones (dt. Bones in Afrika, 1928)
  • 1917 The Keepers Of The King’s Peace (dt. Hüter des Friedens, 1929)
  • 1918 Lieutenant Bones (dt. Lieutenant Bones, 1927)
  • 1921 Bones in London (dt. Bones in London, 1928)
  • 1922 Sandi the Kingmaker (dt. Sanders der Königsmacher, 1928; Goldmann, München 1982, ISBN 3-442-06441-4)
  • 1923 Bones of the River (dt. Bones vom Strom, 1927)
  • 1926 Sanders (dt. Sanders, 1951)
  • 1928 Again Sanders (dt. Am großen Strom, 1931)

Deutsche Ausgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1927 erschienen deutsche Ausgaben sowohl in Einzel- als auch Doppelbänden in der Chronologie der Übersetzung: Goldmann Leipzig 1930 und Goldmann München 1952.

Im Jahre 1986 legte der Hesse & Becker im Weiss Verlag, Dreieich die Romane in Doppelbänden erneut auf, die nicht der chronologischen Herausgabe im Englischen entsprechen, sondern der Chronologie der deutschen Erstausgaben. Demnach ist die Nummerierung der Bände in deutscher Sprache nicht der Chronologie entsprechend, was bei Kurzgeschichten nicht weiter auffällt. Hier wurde die Chance verpasst, die ursprüngliche Reihenfolge wiederherzustellen:

  1. Sanders vom Strom / Bosambo aus Monrovia
  2. Bones in Afrika / Leutnant Bones
  3. Sanders / Bones vom Strom
  4. Sanders der Königsmacher /Hüter des Friedens
  5. Bones in London / Der Diamantenfluß
  6. Die Eingeborenen vom Strom / Am großen Strom

Allgemeine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1898 The Mission That Failed, 23 Gedichte
  • 1900 War And Other Poems, 5 Gedichte
  • 1900 Writ In Barracks, 34 Gedichte
  • 1901 Unofficial Despatches, Kriegsberichte vom Burenkrieg
  • 1905 Smithy, Militärsatiren, Kurzgeschichten
  • 1908 The Council Of Justice
  • 1909 Captain Tatham Of Tatham Island, Roman (dt. Ganz Europa zum Trotz, 1933)
  • 1909 Smithy Abroad Militärsatiren, Kurzgeschichten
  • 1909 The Duke In The Suburbs, Roman
  • 1912 Private Selby, Roman aus dem Burenkrieg
  • 1914 The Admirable Carfew, Heitere Erzählungen (dt. Mr. Sorgenfrei, 1931)
  • 1915 Smithy And The Hun, 21 Kriegsgeschichten
  • 1915 1925 - The Story Of A Fatal Place, fiktiver Roman
  • 1918 Tam Of The Scouts, Kriegsbuch
  • 1918 Those Folk of Bulboro, Gesellschaftsroman
  • 1919 The Adventure of Heine, Kriegsgeschichten
  • 1919 The Fighting Scouts, 9 Kriegsgeschichten, Fortsetzung von Tam Of The Scouts
  • 1921 The Book Of All Power (dt. Das Buch der Allmacht, 1931)
  • 1922 Flying Fifty-five, Turfroman
  • 1923 The Books Of Bart, Unterhaltungsroman
  • 1923 Chick, 12 heitere Erzählungen (dt. Lord wider Willen, 1929)
  • 1926 Barbara On Her Own, heiterer Roman (dt. Verdammte Konkurrenz, 1932)
  • 1927 This England, 20 Essays

Sachbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1914 Famous Scottish Regiments
  • 1914 Field Marshal Sir John French
  • 1914 Heroes All: Gallant Deeds Of The War
  • 1914 The Standard History Of The War, 4 Bände
  • 1915 Kitchener’s Army And The Territorial Forces: The Full Story Of A Great Achievement, Kriegsbericht
  • 1915 Vol. 2–4 War Of The Nations, Hist. Sachbuch
  • 1916 Vol. 5–7 War Of The Nations, Hist. Sachbuch
  • 1917 Vol. 8–9 War Of The Nations, Hist. Sachbuch
  • 1918 Tam Of The Scouts, Kriegsbuch
  • 1926 People (dt. Menschen, 1928), Autobiographie

Bühnenstücke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1925 The Ringer (dt. Der Hexer, 1927)
  • 1930 The Calendar (dt. Platz und Sieg, 1932)

Regie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1929 Red Aces
  • 1930 The Squeaker

Drehbuch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Florian Pauer: Die Edgar-Wallace-Filme. Goldmann, München 1982, ISBN 3-442-10216-2 (Goldmann 10216, Goldmann Magnum, Citadel Filmbücher).
  • Christos Tses: Der Hexer, der Zinker und andere Mörder. Hinter den Kulissen der Edgar-Wallace-Filme. Klartext-Verlag, Essen 2002, ISBN 3-89861-080-2.
  • Edgar Wallace: Mein Leben (People). Deutsche Übersetzung von Peter Rathke. Eigenverlag des Übersetzers, Heikendorf 2003, ISBN 3-9804622-3-4.
  • Joachim Kramp, Jürgen Wehnert: Das Edgar Wallace Lexikon. Leben, Werk, Filme. Es ist unmöglich, von Edgar Wallace nicht gefesselt zu sein! Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2004, ISBN 3-89602-508-2.
  • Joachim Kramp: Hallo! Hier spricht Edgar Wallace. Die Geschichte der legendären deutschen Kriminalfilmserie von 1959–1972. 3. Auflage. Verlag Schwarzkopf und Schwarzkopf, Berlin 2005, ISBN 3-89602-645-3.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Edgar Wallace – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j k l m n o p q David Glover: Wallace, (Richard Horatio) Edgar (1875–1932), writer. In: Oxford Dictionary of National Biography, Oxford University Press 2004, online 2011, abgerufen am 5. Januar 2017 Volltext, Zugang erforderlich
  2. Kultautor Edgar Wallace „Ich schreibe keine guten Bücher, ich schreibe Bestseller“: Spiegel online einestages vom 1. April 2015
  3. Vorblatt zu den Jubiläumsausgaben 30 Jahre „Rote Krimi“ des Goldmann Verlags, 1982.
  4. knerger.de: Das Grab von Edgar Wallace.