Eduard Schweickhardt

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Eduard Schweickhardt (* 27. Oktober 1805 in Tübingen; † 5. Juni 1868 ebenda) war ein deutscher Ökonom, Hochschullehrer und Politiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schweickhardt studierte von 1823 bis 1826 Philosophie und Bergbau an der Universität Tübingen und wurde anschließend Hüttenschreiber in Abtsgmünd. Ab 1834 war er Tübinger Stadtrat. Seit 1838 war er – zusammen mit seinem Bruder Heinrich – Mühlenmitbesitzer in Tübingen. Mit der Arbeit Das Eisen in historischer und national-ökonomischer Beziehung wurde er 1841 an der Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen zum Dr. oec. publ. promoviert und war dann dort Privatdozent an der Fakultät.

Von 1844 bis 1849 war Schweickhardt Abgeordneter in der Zweiten Kammer sowie 1849 und 1850 bei den drei Verfassungsrevidierenden Landesversammlungen der Württembergischen Landstände. Am 5. April 1848 nahm er an der Heidelberger Versammlung teil, dann wurde er im April 1848 Mitglied des Vorparlaments in Frankfurt am Main. Im Juni 1848 initiierte er die sogenannte Schweickhardt'sche Riesenpetition, die mit 12.000 Unterschriften als die erste Massenpetition Württembergs gilt.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Eisen in historischer und national-ökonomischer Beziehung. Diss. Tübingen 1841. (GVK)
  • Beitrag zur Erörterung der württembergischen Eisenbahnfrage. Tübingen: Osiander, 1844. (K10plus)
  • Die Hopfenpflanzung der Stadt Tübingen, beleuchtet durch die Allmand-Commission. Tübingen: Riecker, 1853 (K10plus)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Frank Raberg: Biographisches Handbuch der württembergischen Landtagsabgeordneten 1815–1933. Im Auftrag der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg. Kohlhammer, Stuttgart 2001, ISBN 3-17-016604-2, S. 851.
  • 150 Jahre Gebrüder Schweickhardt, Tübingen 1797–1947, Tübingen 1947.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]