Eduardo Pitta

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Eduardo Pitta

Eduardo Pitta (* 9. August 1949 in Lourenço Marques, heute Maputo, Mosambik) ist ein portugiesischer Schriftsteller, der auch als Lyriker, Essayist, Erzähler, Romancier, Kolumnist und Literaturkritiker tätig ist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pitta wurde im heutigen Maputo geboren und kam mit seiner Familie - wie hunderttausende andere Portugiesen auch - nach der Unabhängigkeit des Landes nach Portugal. Seit 1967 schreibt und veröffentlicht er regelmäßig, zunächst zwischen 1967 und 1975 in Mosambik erscheinenden Zeitungen und Zeitschriften der portugiesischen Gemeinde.

Bis heute sind insgesamt rund 20 Bücher des Autors erschienen. Dazu viele Texte in nationalen und internationalen Anthologien und Magazinen in Portugal, Spanien, Frankreich, Brasilien, USA und Italien. Auch war er regelmäßig Teilnehmer an Literaturkonferenzen in Portugal, Spanien, Frankreich, Italien, Griechenland und Kolumbien beteiligt.

Als Herausgeber zeichnet er sich für den Abschluss des Gesamtwerkes von António Botto verantwortlich.

Für diverse portugiesische Zeitungen und Zeitschriften war er als Kolumnist und Literaturkritiker tätig, so für Colóquio-Letras (1987 bis 2005), LER (1990 bis 2005), den Zeitungen Diário de Notícias (1996 bis 1998) sowie für Público (2005 bis 2011). Pitta war mit dem verstorbenen Autor Al Berto befreundet

Hauptthematiken seines Werkes sind der Antikolonialismus und Homosexualität. In der Auseinandersetzung mit dem Thema Homosexualität hat er diverse Essays über homophile Gestalten geschrieben, so über Al Berto, W. H. Auden, Mário Cesariny, Fernando Pessoa, Walt Whitman und Oscar Wilde.

Er ist offen homosexuell. Sein Werk ist bisher noch nicht auf Deutsch erschienen.

Werk (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sílaba a Sílaba, 1974, Lyrik.
  • Um Cão de Angústia Progride, 1979, Lyrik.
  • A Linguagem da Desordem, 1983, Lyrik.
  • Olhos Calcinados, 1984, Lyrik.
  • Archote Glaciar, 1988, Lyrik.
  • Arbítrio, 1991, Lyrik.
  • Marcas de Água, 1999, Lyrik (1971–1990).
  • Persona, 2000, Erzählungen, Kurzgeschichten.
  • Comenda de Fogo, 2002, Essays.
  • Fractura, 2003, Essays.
  • Metal Fundente, 2004, Essays.
  • Intriga em Família, 2007, Essays.
  • Cidade Proibida (Verbotene Stadt), 2007, Roman.
  • Aula de Poesia, 2010, Essays.
  • Desobediência, 2011, Lyrik.
  • Cadernos Italianos, 2013, Täglich.
  • Um Rapaz a Arder, Autobiographie, 2013.
  • Pompas Fúnebres, 2014, Essays.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]