Elektrische Energiequelle

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die elektrische Energiequelle ist ein Energiewandler, der elektrische Energie für einen (geschlossenen) Stromkreis zur Verfügung stellt.

Ausführung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die elektrische Energiequelle bezieht für ihre Aufgabe Energie aus einer weiteren Energiequelle und zwar

  • andersartige Energie
bei einer Ausführung vorzugsweise als elektrischer Generator, Solarzelle, Akkumulator, Batterie, Brennstoffzelle,
  • gleichartige Energie
bei einer Ausführung vorzugsweise als Transformator, Netzteil.

Für die elektrische Energiequelle wird häufig die Polysemie „Stromquelle“ verwendet, obwohl die Energiequelle technisch meistens als Spannungsquelle ausgeführt ist.[1] Dann werden die Energiequelle und die Energiesenke (der Verbraucher) in Spannungsanpassung betrieben.

Abgrenzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Natürliche Elektrizität, wie sie etwa beim Gewitterblitz vorkommt, würde erst dann zu einer elektrischen Energiequelle, wenn sie durch eine technische Vorrichtung nutzbar gemacht wird. Ein statischer Spannungserzeuger, wie sie das Elektret darstellt, ist als Energiequelle untauglich.

Manche Geräte und Schaltungen liefern Energie mit nur geringer Leistung, beispielsweise ein elektrisches Signal aus Sensor, Empfangsantenne, Wheatstonebrücke. Werden diese bei Leistungsanpassung (wenn möglichst viel Leistung herausgeholt werden soll) oder gar mit Verstärkern betrieben, so werden sie nicht als Energiequelle, sondern als Signalquelle bezeichnet.[2][3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wilfried Weissgerber: Elektrotechnik für Ingenieure, Band 1. Springer Fachmedien Wiesbaden, 2013, S. 44
  2. Dieter Zastrow: Elektrotechnik: Ein Grundlagenlehrbuch. Vieweg+Teubner, 2010, S. 68
  3. Rudolf Busch: Elektrotechnik und Elektronik für Maschinenbauer und Verfahrenstechniker. Vieweg+Teubner, 2008, S. 70