Elena Cassin

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Elena Margherita Cassin (* 1909 in Cuneo; † Juni 2011 in Paris) war eine italienische Altorientalistin.[1]

Elena Cassin, geboren 1909, studierte Religionsgeschichte an der Universität Rom und promovierte dort 1933. Anschließend ging sie nach Paris und beschäftigte sich seit dem vor allem mit der Rechts- und Wirtschaftsgeschichte des alten Mesopotamiens. Sie war Mitarbeiterin der Revue d'Assyriologie und gehört der Annales-Schule an. Als Maître de recherche war sie Forschungsbeauftragte des Centre national de la recherche scientifique (CNRS).[2]

Gemeinsam mit Jean Bottéro und Jean Vercoutter gab Cassin die Bände 2 bis 4 der Fischer Weltgeschichte heraus, die sich mit der altorientalischen Welt beschäftigten.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • L'Adoption a Nuzi, Paris 1938
  • Symboles de cession immobiliere dans l'ancien droit mesopotamien, Paris 1952
  • Le sceau: un fait de civilisation dans la Mésopotamie ancienne, in: Annales d'histoire sociale, a. 15, 1960, 4, S. 742–751.
  • Le roi et le lion, in: Revue de l'histoire des religions, 4/1981

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Biographische Daten von Elena Cassin bei Mario Gandini: Raffaele Pettazzoni nelle spire del fascismo (PDF-Datei; 1,13 MB; abgerufen am 24. Februar 2017)
  2. Elena Cassin in Fischer Weltgeschichte, Band 4, Fischer Bücherei 1967, Seite 2