Elfi Eschke

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Elfi Eschke (* 8. Dezember 1951 in Bremen) ist eine deutsch-österreichische Schauspielerin.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Familie und Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eschke ist die Tochter eines Malermeisters aus Bremen. Schon früh wollte sie als Schauspielerin zum Theater oder Film. Nach dem Schulabschluss besuchte sie die Hochschule für Musik und Theater Hamburg und arbeitete unter anderem als Büroangestellte, Kellnerin oder Schuhverkäuferin. Sie bekam während ihrer Studienzeit ein Engagement am Theater Bonn.

Eschke ist verheiratet mit Reinhard Schwabenitzky, der zwei Kinder aus erster Ehe hat. Sie übersiedelten in den 1980er in die Nähe von Salzburg. 1996 kam ihr Sohn zur Welt. 2003 übernahm das Paar das Gasthaus Itzlinger-Hof in Salzburg, welches sie 2016 veräußerten. Im März 2014 wurde Eschke österreichische Staatsbürgerin.[1]

Schauspielerin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Hochschulabschluss begann Eschkes Weg durch die Provinz. Das Staatstheater Pforzheim war ihr erster Kulturschock oder besser: Berufsschock. Danach wurde sie an das Theater von Baden-Baden engagiert und interpretierte auch beim Baden-Badener Fernsehsender des Südwestfunks (SWF) ihre ersten kleinen Fernsehrollen und viele Hörspiele und war beim Sender auch bald eine beliebte Hörspielsprecherin.

Der Film- und Fernsehregisseur Schwabenitzky machte erste Probeaufnahmen. Weil sie zu jung für die vorgesehene Rolle war, kam es zu keiner Besetzung. Dennoch entschied sie sich für eine Film- und Fernsehkarriere und schlug Theaterangebote des Basler Theaters und des Zürcher Schauspielhauses aus. Sie zog nach München und hatte bald ihre erste Rolle. Schwabenitzky hatte Eschke nicht aus den Augen verloren und besetzte sie 1980 für eine Hauptrolle seiner Fernsehserie Tour de Ruhr. Die Produktion wurde ein großer Erfolg, sodass Schwabenitzky sie für seine nächsten Projekte, wie etwa 1982 die Fernsehserie Büro, Büro, engagierte. Darin spielte sie die Schreibkraft Gaby Neuhammer. Damit begann eine langjährige, anhaltende, erfolgreiche Zusammenarbeit und Partnerschaft mit Schwabenitzky, in der zahlreiche Fernsehserien, Fernsehspiele, Theaterproduktionen und Kinofilme entstanden. Sie wurde vor allem durch die Darstellung von starken, lebensfrohen und couragierten Frauenfiguren zum Publikumsliebling.

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1981: Tour de Ruhr – Fernsehserie
  • 1982–1986: Büro, Büro – Fernsehserie
  • 1983: Die 5. Jahreszeit – Fernsehserie
  • 1984: Didi – Der Doppelgänger – Kinofilm
  • 1984: Engel auf Rädern – Fernsehserie
  • 1986: Die Schloßherren – Fernsehserie
  • 1986: Tatort: Die Macht des Schicksals
  • 1987: Tatort: Gegenspieler
  • 1987: Cop & Co – Fernsehserie
  • 1987: Reschkes großer Dreh – Fernsehserie
  • 1988: Eis am Stiel 8 – Summertime Blues (Summertime Blues: Lemon Popsicle VIII)
  • 1988: Didi – Der Experte – Kinofilm
  • 1988: Und ewig ruft St. Alpi – TV-Satire
  • 1988: Der schwarze Obelisk – Fernsehfilm
  • 1990: In Zeiten wie diesen – TV-Reihe
  • 1991: Ilona & Kurti – Kinofilm
  • 1992–1994: Kaisermühlen Blues – Fernsehserie
  • 1993: Verlassen Sie bitte Ihren Mann – Kinofilm
  • 1995: Ein fast perfekter Seitensprung – Kinofilm
  • 1996: Hannah – Kinofilm
  • 1997: Eine fast perfekte Scheidung – Kinofilm
  • 1999: Eine fast perfekte Hochzeit – Kinofilm
  • 2001: 3 Frauen, 1 Plan und die ganz große Kohle – Fernsehfilm
  • 2001: She, Me and Her (deutsche Fassung: Meine Schwester, das Biest) – Kinofilm
  • 2002: Zwei Väter einer Tochter – Kinofilm
  • 2003: Frechheit siegt – Fernsehfilm
  • 2004: Gefühl ist alles – Fernsehfilm
  • 2005: Schön, dass es dich gibt – Fernsehfilm
  • 2005: Conny und die verschwundene Ehefrau – Fernsehfilm
  • 2006–2011: Oben ohne – Fernsehserie
  • 2009: Du heilige Nacht (Weihnachtsspecial aus Oben ohne) – Fernsehfilm
  • 2010: Furcht und Zittern – Kinofilm
  • 2010: Eine Couch für alle – Fernsehserie
  • 2010: Die türkische Braut (Special aus Oben ohne) – Fernsehfilm
  • 2010: Die Hüttenwirtin – Fernsehfilm
  • 2016: Geschichten von der Donau – Fernsehfilm

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2003: Acht Frauen – Theater in der Josefstadt Wien (Wiener Kammerspiele)
  • 2006–2007: Die Kaktusblüte – Theater in der Josefstadt Wien (Wiener Kammerspiele)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Elfi Eschke freut sich Österreicherin zu sein. Bei: Salzburg24.at. 22. März 2014.