Elias Wessén

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Elias Gustaf Adolf Wessén (* 15. April 1889 in Linderås, Jönköpings län; † 30. Januar 1981 in Stockholm) war ein schwedischer Sprachforscher und Professor für nordgermanische Sprachen an der Universität Stockholm zwischen 1928 und 1956.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In seinen ersten Werken setzte sich Wessén mit morphologischen Fragen der germanischen Sprachen, Onomasiologie sowie germanischen Mythologien auseinander. Er publizierte Teile von Sveriges runinskrifter (Runen in Schweden, z. B. Runenstein von Salmunge), bearbeitete mittelalterliche Texte und übersetzte zusammen mit Åke Holmbäck mittelalterliche schwedische Landesgesetze.

Er publizierte außerdem in drei Bänden das Werk Svensk språkhistoria (Schwedische Sprachgeschichte) sowie eine grammatische Erklärung des modernen Schwedischen mit dem Titel Vårt svenska språk (Unsere schwedische Sprache).

1944 initiierte er die Gründung des Instituts Nämnden för Svensk Språkvård, das später in Språkrådet (Schwedischer Sprachrat) umbenannt wurde.

Wessén war zwischen 1947 und 1981 Mitglied der Schwedischen Akademie (Sitz 16).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wessén, Elias G A. In: Vem är det. Svensk biografisk handbok 1977. 33. Jg. P. A. Norstedt & Söners Förlag, Stockholm 1976, ISBN 91-1766022-X, S. 1079–1080 (schwedisch, runeberg.org).
  • Akademie der Wissenschaften und der Literatur (Hrsg.): Jahrbuch – Akademie der Wissenschaften und der Literatur. F. Steiner Verlag, Wiesbaden [etc.], 1981, S. 65.